Mit kaum etwas hat man einen so reichen Schatz an Sprichwörtern vor sich wie mit einem Packerl Spielkarten. Mit dem Ass im Ärmel sollte man sich mit allen Trümpfen in der Hand am besten nicht in die Karten schauen lassen. Und so weiter. Ja, so eine Überfrachtung mit Allgemeingut kann schnell einmal etwas klischeehaft wirken... weiter
Das "Ich" ist ein seltenes Wort in Theaterkritiken, wie es vielleicht auch ein seltenes Wort im Kopf des Zusehers ist, der im dunklen Saal des Theaters aus der Anonymität heraus Schauspielern beim Rezitieren von Texten beiwohnt. Allzu leicht nimmt man den distanzierten Blick ein, zieht eine imaginäre... weiter
Es ist ein bisschen wie mit den Krautfleckerln von der Tante Jolesch. Warum war diese Premiere noch einmal so wichtig? Richtig: Weil die (scheidende) Leitung der Wiener Festwochen auch heuer mit Opern geizt. Während ein Füllhorn an Premieren auf Theaterfreunde niederprasselt, muss sich der Musikfan mit vier Produktionen bescheiden... weiter
Selbstmusealisierung? 1987 stellte die Zeitschrift "Die Schwarze Botin" (Westberlin-Wien-Paris) nach elf Jahren und 33 Nummern feministischen Frontdiensts ihr Erscheinen ein. Die Wiener Festwochen holten nun gut ein Dutzend Mitschreiberinnen von damals zu öffentlichen Redaktionssitzungen. Die allerletzte Nummer und ein vorzeigbares Abendprogramm... weiter
Mut ist Nicolas Stemanns "Nachrichtentheater" gewiss nicht abzusprechen. 120 Stunden hindurch campierte er mit seinem Team - Schauspieler, Musiker, Autoren - in der E-Halle des Museumsquartiers. Informationen über das Weltgeschehen bezog die "Kommune der Wahrheit" ausschließlich aus den ununterbrochen herein strömenden Meldungen der Massenmedien... weiter
Er ist etwa 50 Zentimeter groß, hat dürre Arme und Beine, die kaum einen Augenblick still stehen, sein Bauch ist mit Watte ausgestopft, sein Kopf aus Pappkarton geformt, er hat einen langen Bart, eine scharfe Hakennase und große Ohren. Üblicherweise tritt er nur bei Kindergeburtstagen auf, was ihm mächtig auf die Nerven geht... weiter
Hochkarätiges Schauspielertheater: Luc Bondy bot mit seiner letzten Regie als Intendant der Wiener Festwochen Theater in Hochglanz. Siehe die Theaterkritik: Fatale Männerfreundschaft - Ein Festwochen-Höhepunkt: Luc Bondys ... weiter
Während die Zuschauer Platz nehmen, werden auf der offenen Bühne im Haus von Monsieur Orgon bereits die Vorbereitungen zum Familienfrühstück an einer aus praktikablen weißen Tischen zusammengestellten Tafel getroffen. In gutbürgerlichen Wohlstand signalisierenden, architektonisch verwinkelten Mehrzweckraum (Bühne: Richard Peduzzi)... weiter
Am Silvesterabend 1999 hat er seinen Koffer gepackt und ohne weitere Erklärung das Haus verlassen. Sie hat ihn nicht zurückgehalten. Nun stehen sie einander zum ersten Mal seit beinahe zehn Jahren wieder gegenüber, in einem menschenleeren, mit Holztribünen bestückten Gebäude (Bühne: Leo de Nijs), auf dem Friedhof, wo ihr Sohn begraben ist... weiter
"Bist du vom Himmel herabgestiegen?" Diesmal ganz sicher nicht: Die Hofdame in Nöten erblickt den Retter ausnahmsweise auf dem Boden: Verdis Troubadour muss sich erst aus einer Falltür herausschälen, bevor er sich im kargen Raum aufbauen kann. Und wirklich bedrohlich ist Manrico auch dann nicht anzusehen, ebenso wenig wie sein Widersacher Graf Luna... weiter
Klosterneuburg. Rechtzeitig zum Sommerstart ist am Dienstagabend im Essl Museum in Klosterneuburg die Ausstellung "Sommerbilder" eröffnet worden: eine...
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Für die einzige Show im deutschsprachigen Raum kommt die Musiklegende in die Hauptstadt der Alpenrepublik Sir Paul McCartney wird am 27...
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St. Pölten/Wien.Dunkle Wolken türmen sich auf dem Festivalhimmel zwar nicht. Ganz sorgenfrei sind die Sommertheatermacher von Niederösterreich aber...
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"Wiener Zeitung":Sie verkörpern in Friedrich Dürrenmatts Stück "Der Besuch der alten Dame" die Titelrolle, eine machtbewusste Frau...
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