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Wie volatil die Lage im europäischen Fußball derzeit ist, beweisen zwei aktuelle Beispiele. Während in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Vorbereitungen auf einen Neustart der Meisterschaft ab Mitte Mai - klarerweise mit Geisterspielen - auf Hochtouren laufen, sorgt eine Meldung aus den Niederlanden durchaus für Schockwellen. Dort hat nämlich Premier Mark Rutte höchstpersönlich ähnlichen Ambitionen in der Eredivisie eine klare Absage erteilt und selbst Spiele ohne Fans verboten - und zwar bis 1.September. Damit ist die Saison logischerweise beendet - da ist auch die Uefa machtlos, die zuletzt Belgiens Klubs quasi zur Fortsetzung der Liga zwingen wollte. Auch aus Spanien kommen Signale, dass es mit der neuen Fußball-Normalität noch viel länger als gedacht dauern könnte: Alle Kapitäne der 42 Klubs in den beiden höchsten Spielklassen haben sich gegen eine Trainingsaufnahme in geschlossenen Camps ausgesprochen, weil selbst das zu gefährlich scheint. Zugleich droht La Liga aber bei einem Saisonabbruch ein Verlust von einer Milliarde Euro.
Es ist ein gefährliches Vabanquespiel - niemand weiß, bei welcher Strategie Spieler wie Klubs (finanziell) gesund aussteigen.
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