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Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) sei ein wichtiger Ansprechpartner für die Arbeitnehmer in der New Economy, erklärte der Vorsitzende der GPA, Hans Sallmutter, gestern in einer Pressekonferenz anlässlich der Gründung des neuen Wirtschaftsbereiches "Kommunikation".
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Der Wirtschaftsbereich "Kommunikation" versteht sich als Plattform zur Vorbereitung, Durchführung und zum Abschluss der Kollektivverträge im Kommunikationsbereich und umfasst die Branchen Telekom, Unternehmensberatung und Datenverarbeitung, Grafisches Gewerbe, Tages- und Wochenzeitungen, Verlage, Nachrichtenagenturen, EDV-Handel und Privatradios. Als Erfolg wertete die GPA die seit 1.1.2001 gültigen Kollektivverträge für den IT- und Telekommunikationssektor.
In der Diskussion über den Arbeitskräftemangel in der IT-Branche kritisierte die GPA die Bildungspolitik der Regierung und forderte auch die Wirtschaft zu mehr Engagement in der Aus- und Weiterbildung auf. Eine Ausweitung der Beschäftigungsbewilligungen für Bürger aus Nicht-EU-Staaten kommt für die GPA nur als temporäre Überbrückungsmaßnahme in Frage, schließlich könne es nicht im Interesse der heimischen Wirtschaft sein, dass know-how aus den Nachbarstaaten abgezogen werde. "Wir sollten unsere Nachbarstaaten unterstützen, damit sie möglichst rasch vollwertige Mitglieder der EU werden können", so Sallmutter.
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