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RLB entdeckt die Älteren

Von Christina Mondolfo

Wirtschaft

Die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) hat mit der Generation 50+ eine Zielgruppe entdeckt, um die sie sich künftig stärker bemühen will.


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Ein Drittel der heimischen Bevölkerung, sei über 50 Jahre alt, betonte Georg Kraft-Kinz, Leiter der Geschäftsgruppe Privat- und Gewerbekunden der RLB NÖ-Wien, gestern vor Journalisten. Und laut einer ebenfalls gestern präsentierten Studie des Linzer Meinungsforschungsinstitutes Spectra habe nur die Hälfte davon privat für die Pension vorgesorgt.

Die beliebtesten Vorsorgeformen seien die Lebensversicherung (46%), Bausparen (40%) und das Sparbuch (32%). Grundsätzlich stehe bei den über 50jährigen jedoch nicht mehr der Aufbau eines Vermögens im Vordergrund, sondern die angepasste Abschichtung von Ersparnissen.

Da die Abschichtungskonzepte der RLB NÖ-Wien bis ins hohe Alter hineingingen, sei die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge mit ihrer Altersgrenze bei 62 Jahren nur sehr bedingt dafür geeignet. Gerhard Rehor, Leiter der Geschäftsgruppe Finanzmärkte, plädierte dafür, diese Grenze entweder höher zu legen bzw. sie ganz aus dem gesetz zu streichen.