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Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hat dem britischen Premierminister Tony Blair "sehr herzlich" zum Erfolg seiner Labour Party bei der Unterhauswahl gratuliert. Dieser neuerliche Sieg nach 1997 und 2001 sei "ein bemerkenswertes Beispiel an politischer Kontinuität in Europa", teilte der Kanzler in einer Aussendung des Bundeskanzleramts mit. Auch SPÖ-Chef Gusenbauer gratulierte zum "Erfolg von historischem Ausmaß".
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Schüssel bezeichnete den Sozialdemokraten Blair als "verlässlichen Partner für Österreich und Europa". "Österreich und Großbritannien werden gerade in den kommenden Monaten im Rahmen der aufeinander folgenden EU-Präsidentschaften intensiv zusammen arbeiten", sagte Schüssel mit Blick auf die österreichische Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2006, die auf die britische im zweiten Halbjahr 2005 folgt.
Gusenbauer: "Erfolg von historischem Ausmaß"
SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer hat dem britischen Premierminister Tony Blair und der sozialdemokratischen Schwesterpartei Labour zum Sieg bei den britischen Parlamentswahlen gratuliert. Es handle sich um einen "Erfolg von historischem Ausmaß", schrieb Gusenbauer in einer SPÖ-Aussendung: Labour sei es erstmals in ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte gelungen, drei Mal in Folge bei Parlamentswahlen zu siegen.
Blair sei es trotz der heftigen Kritik im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg offenbar gelungen, "die britische Bevölkerung mit seinen erfolgreichen Reformen in der Bildungs-, Gesundheits-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu überzeugen, dass Großbritannien unter seiner Führung in eine bessere Zukunft geht", so Gusenbauer.
SPÖ-Budget- und Finanzsprecher Christoph Matznetter gratulierte indes dem britischen Schatzkanzler Gordon Brown zum Labour-Wahlsieg. Blairs Partei habe trotz der Beteiligung am Irak-Krieg erneut das Wählervertrauen gewinnen können, "weil die Finanz- und Wirtschaftspolitik unter der Federführung von Brown überzeugt hat". Die Labour-Regierung habe mit hohen Investitionen in das Gesundheits- und Bildungssystem sowie in die Infrastruktur bewiesen, dass sozialdemokratische Politik "um Klassen besser" für die Wirtschaft wirke als alle neoliberalen und neokonservativen Konzepte.
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