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Die Donnerstagnacht im ORF ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Seher vermissen schmerzlich "Dorfers Donnerstalk", und angesichts der "Gipfelzipfler" wünscht man sich fast eine Konterrevolution samt Re-Inthronisierung des abgedankt habenden Kaisers Robert "Heinrich" Palfrader.
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Denn Roland Düringer beherrscht die Rolle des jeiernden Alko-Junkies leider zu perfekt und ist vor allem eines: akustisch äußerst anstrengend. Und da kann auch der seit seiner Zusammenarbeit mit Michael Herbig "Zipfelklatscher"-erprobte Christian Tramitz der Serie nicht wirklich aus der Affäre helfen.
Obwohl, selbst ein Düringer ist noch zu toppen. Nämlich von jenem Insekt, das seit Jahr und Tag regelmäßig in der ORF-Donnerstagnacht auftaucht: der unvermeidlichen Fliege, die erst über den Schirm surrt, um dann mit einem lautstarken "brzl" am ORF-Logo zu verbrutzeln. Und seit Jahr und Tag fragt sich der unaufgeklärte Seher, warum das so ist. Immerhin liefert die Fliege Stoff für Foren-Einträge im Internet. "Ist sie etwa eine Metapher für all die Sendungen, die es nicht in die Donnerstagnacht geschafft haben?", fragt da etwa ein User.
Nicht ganz. Zumindest der ORF will mit der Fliege nämlich genau das Gegenteil aussagen: "Sie ist ein optisches Erkennungszeichen der Donnerstagnacht und entspricht deren Schrägheit", erklärt ein ORF-Sprecher auf Nachfrage. "Und sie passt vom leichten Verstörungsgrad her auch zur Gesamtkonzeption, in der ja vor allem Schräges geboten wird." Fragt sich nur, ob die Fans der ORF-Donnerstagnacht derart genervt werden wollen . . . ?

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