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"Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen": Mit diesem Satz schloss der Industrielle Hannes Androsch seine Eröffnungsrede zu den Alpacher Technologiegesprächen. Was die vertagte, nationale Forschungsstrategie betrifft, stellt sich jedoch die Frage, welche Taten er genau meint. | Alpbach ohne Strategie | Die Liga der Abwesenden
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Sechs Ministerien und zwei Gremien haben sich mit einer Zukunftsstrategie für die Forschung befasst, die Österreich an Europas Spitze katapultieren sollte. Das geballte Wissen ist in die Forschungsstrategie geflossen - die nun bei den Akten liegt. Vorläufig, heißt es. Spätestens bis zu seiner Budgetrede im Dezember werde der Finanzminister eine Zahl unter das Papier setzen und der Beschluss gefasst. Dann könnten alle Beteiligten gemeinsam auf dem Boden der Strategie in die Zukunft gehen. Doch bis es so weit ist, fahren die Ministerien weiterhin ihre eigenen Programme, treten mit unterschiedlichen Inhalten auf und ist kein Forschungsrat bestellt.
Möglicherweise kommen die Worte in der Strategie aber auch einfach in die Schublade und die Handlungen sehen anders aus als geplant. Denn das Budget sieht bis 2014 eine 1,3-prozentige Kürzung für Wissenschaft und Forschung vor. Wenn der Finanzminister dabei bleibt, könnte die in dem Papier vorgesehene Führungsrolle Österreichs in die Ferne rücken. Denn dann wird es eher darum gehen, mit weniger Mitteln die gleichen Resultate zu produzieren.

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