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Die Beziehung zwischen Tschechien und Österreich war gestern Thema eines Symposiums der Landesverteidigungsakademie Wien in der Stiftskaserne.
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Im Mittelpunkt standen die lange historische Verbindung zwischen Tschechen und Österreichern sowie sicherheits-politische Aspekte. Mehr als sechshundert Jahre lang hätten Tschechen, Deutsche und Juden zusammen gelebt. Sechs Jahre (1939 bis 1945) NS-Protektorat hätten das zunichte gemacht, betonte Arnold Suppan vom Institut für osteuropäische Geschichte.
Die Suche nach nationalstaatlicher und sicherheitspolitischer Identität in Österreich und Tschechien sei sehr unterschiedliche verlaufen. "Seit 1989 beginnen sich die Trennlinien wieder aufzulösen". Nach wie vor gebe es auf beiden Seiten "Vorurteile, Urteile ohne Wissen". Diese Barrieren, so Suppan, müssten zerstört werden.
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