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Warten auf Nibiru

Von Edwin Baumgartner

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Im schlimmsten Fall sind es, heute mitgezählt, noch 53 Tage, im besten 83. Testament braucht man keines machen - es ist sinnlos. Denn der ultimative Killer aus dem All ist unterwegs.

Im Oktober kommt Nibiru.

Das hat der Amerikaner David Meade herausgefunden. Sein Buch "Planet X - The 2017 Arrival" lässt keinen Zweifel offen. Nibiru ist demzufolge ein "binärer Zwilling unserer Erde", was auch immer das heißen mag. Im Oktober wird er mit der Erde kollidieren.

Die internationale Elite weiß Bescheid, sagt aber nichts. Die Nasa lügt den Menschen glatt ins Gesicht und behauptet, Nibiru existiere gar nicht. Den Wahrheitssucher wundert das freilich gar nicht bei einer Organisation, die sich die Mondlandung von Stanley Kubrick drehen hat lassen.

Im Oktober also kommt Nibiru. Die Rechten werden vielleicht gerade noch Zeit haben, "Danke, Merkel" auf Facebook zu posten, ehe Nibiru auf dem Südpol einschlägt und ihnen eine Staub-plus-Wasserteilchenwolke den letzten Atem nimmt. Den dorthin geflüchteten Adolf Hitler trifft es als Ersten, wenn er nicht rechtzeitig mit der Reichsflugscheibe Haunebu gen Mars abhaut.

Nach dem Einschlag bricht die Hohlwelt zusammen, die Erdscheibe kippt, und die letzten Dinosaurier, die in den südamerikanischen Regenwäldern gesehen wurden, sind futsch. Ob auch die Reptiloiden draufgehen, weiß ich nicht, die dürften ja zäh wie Bärtierchen sein. Wahrscheinlich errichten sie auf der dunklen Seite des Mondes einen Reptiloidenstaat.

Vermutlich werden freilich auch am 1. November Wladimir und Estragon immer noch auf Godot warten. Und Mr. Meade auf Nibiru.