)
Die Probleme bei der Austria begannen mit der Beurlaubung Karl Daxbachers.
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde vor 13 Jahren in der Wiener Zeitung veröffentlicht. Hier geht's zu unseren neuen Inhalten.
Die Austria macht sich vor dem Heimspiel am Samstag gegen Innsbruck auf das Schlimmste, sprich einen in einschlägigen Internetforen angedachten Platzsturm, gefasst. Dass das nicht die angemessene Reaktion auf schlechte Leistungen sein kann, ist klar, dass die Anhänger frustriert sind, aber ebenso. Die Probleme haben nicht mit dem 0:1 gegen Kapfenberg begonnen, sie existieren schon seit der überraschenden Beurlaubung von Karl Daxbacher im Winter, unter dem die Austria zwar auch nicht immer erfolgreich, aber meistens (wenn auch teilweise mit anderem Personal) spielerisch recht gut unterwegs war. Ivica Vastic überwarf sich zuerst mit Roland Linz, dann wegen allzu defensiver Anlage mit den Fans. Denen ist bis heute nicht wirklich klar, warum Daxbacher überhaupt gehen musste. Was waren die Ziele, die man plötzlich glaubte, mit ihm nicht mehr erreichen zu können? Aufgrund welchen Konzepts erhoffte man sich mit Vastic mehr Erfolg? Wo ist die klare Linie, zu der man in der Post-Stronach-Ära gefunden zu haben schien? Diese Fragen müssen sich die Klub-Verantwortlichen schon stellen lassen.

)
)
)
)