<%@ LANGUAGE="JSCRIPT" %><%Response.Redirect("http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4404&Alias=Dossiers")%> Herzinfarkt

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Ein Herzinfarkt bedeutet nicht, dass das Leben nun vorbei ist. Durch bestimmte Therapien kann man durchaus ein langes und schönes Leben führen. Hier gibt es zwei verschiedene Formen der Behandlungsmaßnahmen, die gemeinsam eingesetzt werden müssen:

1. Medikamentöse Behandlung:

Es gibt verschiedene Substanzen, die nach dem erlittenen Infarkt die Prognose deutlich verbessern können. Betablocker, Blutblättchenhemmer (z.B. Aspirin), Cholesterinsenker (Statine) und ACE-Hemmer haben hier die beste Wirkung. Die optimale Zusammensetzung der Medikamente für den jeweiligen Organismus kann jedoch nur durch einen Spezialisten erfolgen.

Die medikamentöse Therapie wird individuell angepasst und hat folgende Aufgaben:

  • Reduzierung von Beschwerden
  • Unterstützung der Pumpfunktion
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Einstellung von Rhythmusstörungen
  • Verhinderung des Fortschreitens von Atherosklerose und eines möglichen Herzinfarktes.

Mehr Infos dazu unter www.herz.at.

2. Nicht medikamentöse Behandlung:

HeiltherapieDie wichtigsten Bausteine sind die richtige Bewegungstherapie, Umstellung von Ernährungsgewohnheiten ("Diät"), Raucherentwöhnung und psychologische Mitbetreuung. Heilgymnastische Maßnahmen ergänzen das Therapieprogramm. Hier kommt der Koordination von Bewegung und Atmung eine besondere Bedeutung zu. Außerdem soll durch Heilgymnastik die eigene "Körperwahrnehmung" intensiviert werden. Für den Infarktpatienten besonders günstig sind entsprechend abgestimmte Ausdauerbelastungen wie Wandern, Laufen, Radfahren und Schwimmen. Der Patient wird in den Rehabilitationszentren auf das tägliche Leben vorbereitet.

Im Anschluss an die Spitalsbehandlung erfolgt üblicherweise ein etwa vierwöchiger Aufenthalt in einem Rehabilitationszentrum, wo die oben erwähnten Behandlungsformen umfassend und individuell eingesetzt werden. Wichtig ist vor allem, dass die Patienten einen gesunden Lebensstil erlernen und diesen auch nach der Entlassung aus dem Rehabilitationszentrum weiterführen.

© WZ-Online 2003