Das Staatsbegräbnis am 10. Juli 2004
Der Kranz des russischen Präsidenten Putin

Beiträge

Zahlreiche ausländische Amtsträger haben am 10. Juli 2004 als Vertreter ihrer Herkunftsländer dem verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil die letzte Ehre erwiesen. Rund 25 Staatsoberhäupter sowie Altpräsidenten, Ministerpräsidenten, Politiker und Prinzen regierender Königshäuser wohnten dem Requiem im Wiener Stephansdom sowie der Beisetzung in der Präsidentengruft auf dem Zentralfriedhof bei. Mit mehreren Staatsmännern verband Klestil auch eine persönliche Freundschaft. Nie zuvor in der Geschichte der Zweiten Republik hielten sich gleichzeitig so viele Staatsgäste in Österreich auf.

Im Folgenden eine Liste der aus dem Ausland angereisten Trauergästen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Albanien: Ministerpräsident Fatos Nano.
  • Belgien: Kronprinz Philippe.
  • Bosnien-Herzegowina: Sulejman Tihic, Vorsitzender des Staatspräsidiums.
  • Deutschland: Bundespräsident Horst Köhler, Ministerpräsidenten von Bayern, Edmund Stoiber, und Baden-Württemberg, Erwin Teufel.
  • Estland: Staatspräsident Arnold Rüütel.
  • Europäische Union/Kommission: Landwirtschaftskommissar Franz Fischler.
  • Europarat: Präsident der Parlamentar. Versammlung, Peter Schieder, Generalsekretär des Europarates, Walter Schwimmer.
  • Finnland: Staatspräsidentin Tarja Halonen.
  • Frankreich: Staatssekretär für EU-Angelegenheiten Renaud Muselier.
  • Griechenland: Staatspräsident Konstantinos Stephanopoulos.
  • Großbritannien: Prinzessin Anne.
  • Iran: Vizepräsident Seyyed Mohammad Ali Abtahi.
  • Irland: Staatspräsidentin Mary McAleese.
  • Israel: Tourismusminister Gideon Esra.
  • Italien: Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi.
  • Jordanien: Abgesandter von König Abdullah II..
  • Kroatien: Staatspräsident Stjepan (Stipe) Mesic.
  • Lettland: Staatspräsidentin Vaira Vike-Freiberga.
  • Libanon: Staatspräsident Emile Lahoud.
  • Liechtenstein: Fürst Hans-Adam II..
  • Litauen: Amtierender Staatspräsident Arturas Palauskas.
  • Luxemburg: Großherzog Henri.
  • Malta: Staatspräsident Guido de Marco.
  • Mazedonien: Parlamentspräsident Ljupco Jordanovski.
  • Moldawien: Staatspräsident Wladimir Woronin.
  • Niederlande: Kronprinz Willem Alexander.
  • Norwegen: Kronprinz Haakon.
  • Polen: Staatspräsident Aleksander Kwasniewski.
  • Portugal: Parlamentspräsident Joao Bosco Soares Mota Amaral.
  • Rumänien: Präsident Ion Iliescu.
  • Russland: Präsident Wladimir Putin.
  • Schweden: König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia Außenministerin Laila Freivalds.
  • Schweiz: Bundespräsident Joseph Deiss.
  • Serbien-Montenegro: Staatspräsident Svetozar Marovic.
  • Kosovo: Präsident Ibrahim Rugova.
  • Slowakei: Staatspräsident Ivan Gasparovic und Altpräsident Rudolf Schuster.
  • Slowenien: Staatspräsident Janez Drnovsek und Außenminister Ivo Vajgl (früherer Botschafter in Wien).
  • Souveräner Malteser Ritterorden: Großmeister und Fürst Fra Andrew Willoughby Ninian Bertie.
  • Spanien: Kronprinz Felipe.
  • Tschechien: Staatspräsident Vaclav Klaus, Altpräsident Vaclav Havel Ministerpräsident Vladimir Spidla.
  • Türkei: Staatsminister Besir Atalay.
  • Ungarn: Staatspräsident Ferenc Madl.
  • Vatikan: Apostolischer Nuntius in Österreich, Erzbischof Georg Zur.
  • Vereinigte Staaten: Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien.
  • Vereinte Nationen: Stellvertretender Generaldirektor der UNO in Wien, Franz Baumann.
Verweis Österreichs Kanzler und Präsidenten