Veronika Eschbacher

Stochern im Nebel


Gut, werden manche in Kiew sagen, es war einen Versuch wert. Die vergangenen Tage über sinnierte man in der ukrainischen Hauptstadt, wie man den Separatisten im Osten am besten beikommen kann. Schließlich fasste die Übergangsregierung - bereits unter argem Zugzwang ob der sich mehrenden Gebäudebesetzungen - den Entschluss... weiter




Thomas Seifert

Narendra Modi: verehrt, verhasst2


Delhi/Wien. Ein Mal Philippinen. Das ist der Unterschied in der Zahl der Wahlberechtigten zwischen den Lok-Sabha-Wahlen (Parlamentswahlen) 2009 und den derzeit stattfindenden Wahlen. 2009 waren 714 Millionen Inderinnen und Inder wahlberechtigt, bei den diesjährigen Wahlen, die seit 7. April und noch bis 12. Mai laufen, sind es 815 Millionen... weiter

Narendra Modi wird als möglicher nächster Premierminister Indiens gehandelt. Doch der Hindu-Nationalist ist umstritten. - © epa/Jagadeesh NV



Thomas Seifert

Der Hauch des Kalten Krieges2


Wien. Der Dritte Weltkrieg begann am Donnerstag, dem 27. März 2014. 10.000 Soldaten der russischen strategischen Streitkräfte bereiteten einen großangelegten Nuklearschlag vor, so lautete zumindest die Übungsannahme. Nach einem Bericht der russischen Tageszeitung "Nezavisimaya Gazeta" dauerten die Atom-Manöver drei Tage lang... weiter

Russische Soldaten auf der Krim. Wird am Ende doch noch die Vernunft siegen? - © reuters/Peter



Konstanze Walther

Der Stellvertreter-Krieg in Venezuela1


Caracas. Mindestens 34 Menschen mussten seit dem Ausbruch der Proteste in Venezuela ihr Leben lassen. Am Sonntag traf eine tödliche Kugel eine schwangere Frau, die als Gebärdendolmetscherin beim TV arbeitete und die am Heimweg offenbar an einer Demonstration vorbeigehen musste. Die Welle der Demonstrationen und der Gewalt läuft seit 12... weiter




Gerhard Lechner

Moskaus Problem mit der Sowjet-Hypothek2


Da war es wieder, das Wort von der slawischen Brüderlichkeit. Dem Westen gefalle nicht, dass sich "unsere brüderlichen Völker" auf der Krim für einen Beitritt zu Russland entschieden hätten, erklärten die Abgeordneten der russischen Duma am Dienstag. Die Sanktionen von USA und EU seien "politische Hysterie"... weiter




Simon Rosner

Mitzahlen, aber mit Bedacht1


Kärnten wird nicht Insolvenz anmelden müssen, das wurde durch die Entscheidung der Regierung, eine Abwicklungsanstalt für die Hypo zu installieren, verhindert. Auch ohne diese Lösung wäre die Pleite nicht zwingend, aber eben eine Möglichkeit gewesen. Wie eine solche Insolvenz ausgesehen, was das für Land und Leute bedeutet hätte... weiter




Wolfgang Zaunbauer

Zwei Urteile für mehr politische Hygiene4


Wien. Für "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk ist es "das wichtigste Urteil seit dem Weinskandal". Tatsächlich sind die dreieinhalb Jahre Haft, die Ex-Innenminister Ernst Strasser am Donnerstagabend in der Lobbying-Affäre wegen Bestechung ausfasste, wegweisend. Gemeinsam mit jenen viereinhalb Jahren... weiter

Gestürzte Politiker. Martinz muss für viereinhalb Jahre in Haft, Strasser (nicht rechtskräftig) für dreieinhalb. - © apa/Eggenberger, photonews.at



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Eine Fähre mit 459 Menschen an Bord ist vor der Küste Südkoreas gesunken.

16.04.2014: Die Statue Imperia in Konstanz am Bodensee (Baden-Württemberg). Sie erinnert satirisch an das Konzil von Konstanz (1414-1418). Das Konstanzer Konzil jährt sich zum 600. Mal - dieses Jubiläum wird von Ende April an ganze fünf Jahre lang in der Stadt am Bodensee gefeiert. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich erneut zu. Hier eine Barrikade der pro-russische Seperatisten vor dem Parlament in Slovyansk.

Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE), der auch die SPÖ angehört, kürte ihren Spitzenkandidaten am 1. März in Rom:
<span style="font-weight: bold;">Martin Schulz</span>: Der 58-jährige Deutsche gilt als wortgewandt, streitlustig, ehrgeizig. 2004 übernahm der gelernte Buchhändler den Fraktionsvorsitz der Sozialisten, 2012 wurde er Präsident des Europaparlaments. Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder. Migranten, die ihre Flucht aus Honduras mit dem Verlust von Extremitäten bezahlten. Den Zug, mit dem sie in die USA gelangen, bezeichnen sie als "La Bestia" (Die Bestie), da es hier oft zu bestialisichen Übergriffen an Einwanderern kommt.

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