Petra Ramsauer

Ende mit Schrecken16


Wien. Die bislang letzte Nachricht, dass Abu Bakr al-Baghdadi, der Führers der Terrormiliz "Islamischer Staat", noch lebt, stammt vom US-Verteidigungsminister. "Ich glaube, Baghdadi ist noch nicht tot. Wir würden es mit Sicherheit wissen, wenn es uns gelungen wäre, ihn zu töten", kommentierte John Mattis Ende Juli Berichte russischer Quellen... weiter

Viel zu jubeln hat der IS in Syrien nicht mehr. Deshalb verlegt er sich zusehends auf Attentate in Europa.



Walter Hämmerle

Über die Grünen37


Wien. Rettung vor dem drohenden Untergang: Das ist seit jeher das politische Versprechen der Grünen. Dabei kann die Erlösung auf zwei Wegen erfolgen: Durch Bewahren und Schützen von dem, was ist, egal ob nun Donau-Auen oder Altstadtkerne. Das ist das Erzkonservative an den Grünen. Der andere Weg verspricht Rettung durch Revolution... weiter

Gemeinderat der Grünen Christoph Chorherr - © Stanislav Jenis



WZ-Korrespondent Philipp Lichterbeck

Eskalation statt Dialog


Rio de Janeiro. Es ist eine Binsenweisheit, dass die Beilegung von Konflikten nicht zwingend einen Konsens braucht, wohl aber einen Dialog. In diesem Sinne ist es unwahrscheinlich, dass die politische Konfrontation, die Venezuela erschüttert, bald zu einem Ende kommen wird. Die Regierung von Präsident Nícolas Maduro hat deutlich gemacht... weiter

"Hunger"-Graffiti in Caracas: Die enorme Inflation trifft die Ärmsten am härtesten. - © reuters/Ueslei Marcelino



David Ignatius

Den Feind mit guten Nachrichten überwinden3


Die chinesische Regierung, Meister der subtilen Propaganda, scheint ein altes Rezept des Philosophen und Militärstrategen Sun Tse aus dem 6. Jahrhundert vor Christus neu zu adaptieren, um abweichende Meinungen im Internet zu bändigen: Die beste Strategie ist demnach nicht, Kritiker direkt anzugehen, sondern sie einzulullen oder abzulenken mit einer... weiter

Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune". Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".



Walter Hämmerle

Türkis vor Glück26


Wien/Linz. Wenn Zuversicht in der Politik das höchste Gut ist, dann badet die Volkspartei momentan in purem Glück. Ausgerechnet die ÖVP, dieses Synonym für Selbstzweifel und Pragmatismus. Diese Partei, die ihre Obleute meist nur geduldet, oft ignoriert und selten geliebt hat. Diese Partei, die lieber den Fürsten von Salina aus Tomasi di Lampedusas... weiter

Die ÖVP hat um Sebastian Kurz geworben, er hat sie erhört, das Betteln und Fordern im Vorfeld war bloße Inszenierung. - © APAweb/FRANZ NEUMAYR/MMV



David Ignatius

Politik nationaler Egozentrik3


In Erbil, der Hauptstadt des irakischen Kurdistan, heißt es - vor dem Hintergrund des Unabhängigkeitsreferendums im September - "Kurdistan zuerst". Im angrenzenden Saudi-Arabien heißt es "Saudi zuerst" - ein ungestümer junger Kronprinz will dem Königreich mehr Geltung in der Region verschaffen. In Moskau, das ich vor kurzem besucht habe... weiter

Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune". Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".



Walter Hämmerle

Kurze Geschichte einer Entfremdung34


Wien. Wie konnte es nur so weit kommen? Wenn SPÖ und ÖVP nun sagen, sie wollen nicht mehr miteinander, so ist das eine Zäsur in der Zweiten Republik. Der Auftakt zur Dritten ist es nicht, jedenfalls noch nicht. Sollten die beiden Parteien, die - gemeinsam mit der KPÖ - die Republik nach 1945 wiederbegründet und anschließend per Doppelpass aufgebaut... weiter

Dietmar Hollenstein



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