Walter Hämmerle

Kein Kanzler-Paradies auf Erden


Wien. Die politische Sommerpause war noch keine 24 Stunden alt, da überraschte Neos-Chef Matthias Strolz die urlaubsbedürftige Innenpolitik mit der Forderung nach mehr Kompetenzen für den Bundeskanzler. Die Richtlinienkompetenz der deutschen Kanzlerin sei schon eine gute Sache, räsonierte Strolz am Wochenende im ORF-Radio... weiter




Clemens Neuhold

Burka 20205


In den sozialen Medien werden Meinungsführer leicht verächtlich "Alphas" genannt, als könnte der Leithammel etwas für seine Herde. Diese Alphas erkennt man mitunter daran, dass sie begründen, wenn sie einer Debatten ausnahmsweise fernbleiben. In der von der FPÖ angestoßenen Debatte über ein Burka-Verbot ließen die Debattenwächter reflexartig wissen... weiter




WZ-Korrespondent Andreas Hackl

Gleichgewicht des Schreckens2


"Das Herstellen eines Gleichgewichts des Schreckens" sei das Ziel der Hamas in der aktuellen Krise, sagt die deutsche Politikwissenschafterin Helga Baumgarten. Dieses versuche die Hamas in Reaktion auf die anhaltende Bombardierung des Gazastreifens durchzusetzen, indem sie auch in Israel Panik und Angst unter den Menschen schürt... weiter




WZ-Korrespondent Andreas Hackl

Gemeinsam staatenlos


Ramallah. Dass Palästinenser- Präsident Mahmud Abbas gerade eine neue Einheitsregierung eingeschworen hat, löst bei Fahid, einem palästinensischen Bauarbeiter, kaum Emotionen aus. "Weder der Präsident noch irgendeine andere Partei wird uns Frieden bringen", sagt der 47-Jährige, während er mit israelischen und palästinensischen Arbeitskollegen auf... weiter




WZ-Korrespondent Andreas Hackl

Wenn ein Konflikt implodiert2


Tel Aviv. "Rache? Natürlich habe ich Rachegefühle", meinte General Atif Hilles vor einem Monat im Hauptquartier der Palästinensischen Sicherheitskräfte in Ramallah. Im August 2008 tötete die Hamas 13 seiner Familienmitglieder, woraufhin er mit 130 anderen über Israel ins Westjordanland flüchtete. Trotzdem habe er auf "Versöhnung" mit der Hamas... weiter

1993 kam es zum symbolträchtigen Handschlag zwischen Israels Premier Yitzhak Rabin (l.o.) und PLO-Chef Yassir Arafat (r.o.). US-Präsident Bill Clinton assistierte. Die Chancen, dass Benjamin Netanyahu (l.u.) und Mahmoud Abbas (r.u.) unter einer künftigen US-Staatschefin Hillary Clinton (Aufnahme aus 2010, als sie Außenministerin war) einen Friedensvertrag unterzeichnen, stehen indes schlecht. - © reuters/Hershorn, Young



Arian Faal

Große Hürden bis zum Atomdeal5


Wien. Der Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran steht knapp elf Jahre nach seinem Ausbruch vor seiner wichtigsten Phase. Nachdem im vergangenen November ein Interimsdeal im Konflikt um die iranische Urananreicherung unterzeichnet wurde, suchen die fünf UN-Vetomächte plus Deutschland (5+1-Gruppe) und der Iran ab dem heutigen Mittwoch in der... weiter




Walter Hämmerle

Die Anklage der Trittbrettfahrer1


Wien/Berlin. Die Teilnehmer der 2. Berliner Strategiekonferenz, die heute, Dienstag, in der deutschen Hauptstadt über die Bühne geht, werden sich womöglich ihren Teil denken, wenn Österreichs Verteidigungsminister Gerald Klug - wie zuvor per Aussendung angekündigt - der ineffizienten EU-Verteidigungspolitik die Leviten liest... weiter




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Freie Bahn für Ebbe und Flut: Zum Klosterfelsen Mont-Saint-Michel gelangen Besucher künftig über eine Stelzen-Brücke des österreichischen Architekten Dietmar Feichtinger. Link: <a href="http://www.ot-montsaintmichel.com/index.htm" target="_blank"> Mont-Saint-Michel </A>

Japans Nationales Museum für Zukunftsforschung und Innovation (Miraikan) hat viel zu bieten. Davon muss sich mancher Besucher auch zwischenzeitlich erholen. Streets musicians can be seen up and down the cobblestone side streets of Lviv.

Ein Mikroskop im Labor. Der Blick hinter die Kulissen der Brustkrebsforschung von Josef Penninger. In den Niederlanden war der Mittwoch ein Tag im Zeichen von Trauer und Wut.

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