Clemens Neuhold

"Dass es einer Sau graust"6


Wien. "Die Bescheide leiden an einer derartigen Fülle von Rechtswidrigkeiten, dass es einer Sau graust." Mit deftigen Worten startet der Rechtsanwalt der Casinos Austria (Casag), Gabriel Lansky, ein juristisches Match der Superlative, das sich im Extremfall bis zu 15 Jahre ziehen kann. Es geht um drei neue Casino-Lizenzen... weiter

Schieberei oder nicht, das klärt auch das Gericht nicht. - © Steffen/dpa/Corbis



Walter Hämmerle

Kein Kanzler-Paradies auf Erden


Wien. Die politische Sommerpause war noch keine 24 Stunden alt, da überraschte Neos-Chef Matthias Strolz die urlaubsbedürftige Innenpolitik mit der Forderung nach mehr Kompetenzen für den Bundeskanzler. Die Richtlinienkompetenz der deutschen Kanzlerin sei schon eine gute Sache, räsonierte Strolz am Wochenende im ORF-Radio... weiter




Clemens Neuhold

Burka 20205


In den sozialen Medien werden Meinungsführer leicht verächtlich "Alphas" genannt, als könnte der Leithammel etwas für seine Herde. Diese Alphas erkennt man mitunter daran, dass sie begründen, wenn sie einer Debatten ausnahmsweise fernbleiben. In der von der FPÖ angestoßenen Debatte über ein Burka-Verbot ließen die Debattenwächter reflexartig wissen... weiter




WZ-Korrespondent Andreas Hackl

Gleichgewicht des Schreckens2


"Das Herstellen eines Gleichgewichts des Schreckens" sei das Ziel der Hamas in der aktuellen Krise, sagt die deutsche Politikwissenschafterin Helga Baumgarten. Dieses versuche die Hamas in Reaktion auf die anhaltende Bombardierung des Gazastreifens durchzusetzen, indem sie auch in Israel Panik und Angst unter den Menschen schürt... weiter




WZ-Korrespondent Andreas Hackl

Gemeinsam staatenlos


Ramallah. Dass Palästinenser- Präsident Mahmud Abbas gerade eine neue Einheitsregierung eingeschworen hat, löst bei Fahid, einem palästinensischen Bauarbeiter, kaum Emotionen aus. "Weder der Präsident noch irgendeine andere Partei wird uns Frieden bringen", sagt der 47-Jährige, während er mit israelischen und palästinensischen Arbeitskollegen auf... weiter




WZ-Korrespondent Andreas Hackl

Wenn ein Konflikt implodiert2


Tel Aviv. "Rache? Natürlich habe ich Rachegefühle", meinte General Atif Hilles vor einem Monat im Hauptquartier der Palästinensischen Sicherheitskräfte in Ramallah. Im August 2008 tötete die Hamas 13 seiner Familienmitglieder, woraufhin er mit 130 anderen über Israel ins Westjordanland flüchtete. Trotzdem habe er auf "Versöhnung" mit der Hamas... weiter

1993 kam es zum symbolträchtigen Handschlag zwischen Israels Premier Yitzhak Rabin (l.o.) und PLO-Chef Yassir Arafat (r.o.). US-Präsident Bill Clinton assistierte. Die Chancen, dass Benjamin Netanyahu (l.u.) und Mahmoud Abbas (r.u.) unter einer künftigen US-Staatschefin Hillary Clinton (Aufnahme aus 2010, als sie Außenministerin war) einen Friedensvertrag unterzeichnen, stehen indes schlecht. - © reuters/Hershorn, Young



Arian Faal

Große Hürden bis zum Atomdeal5


Wien. Der Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran steht knapp elf Jahre nach seinem Ausbruch vor seiner wichtigsten Phase. Nachdem im vergangenen November ein Interimsdeal im Konflikt um die iranische Urananreicherung unterzeichnet wurde, suchen die fünf UN-Vetomächte plus Deutschland (5+1-Gruppe) und der Iran ab dem heutigen Mittwoch in der... weiter




zurück zu Meinungen   |   RSS abonnieren


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Dass es einer Sau graust"

Werbung




1700 Polizisten belagerten diesen Eingang: Am Ende des Tages wurden 19 Hausbesetzer abgeführt. Der Hausbesitzer wollte jene Punks vertrieben haben, die er einst selbst geholt hatte, um die Altmieter in dem Haus in Wien-Leopoldstadt loszuwerden.

Das Polizeiaufgebot am Einsatzort war mit weit mehr als 1.000 Beamten enorm. Da die Besetzer den Hauseingang massiv verbarrikadiert hatten, gab es für die Exekutive vorerst kaum ein Weiterkommen. 29.072014: Der Kanadier Scott Morgan liegt gut in der Luft bei den Commonwealth Games im schottischen Glasgow.

Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh. Seit Oktober erreichten allein aus Mittelamerika mehr als 57.000 unbegleitete Kinder die Grenze. Sie fliehen vor Gewalt, Kriminalität und schlechten wirtschaftlichen Aussichten in ihren Heimatländern.

Werbung