• vom 28.09.2012, 19:36 Uhr

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Update: 28.09.2012, 19:39 Uhr
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Analyse

Nagl, Quo vadis?


Von Martina Pock

"Zehn Jahre sind genug", lautete die These, die Bürgermeister Siegfried Nagl im Juli dieses Jahres in die präsommerlochsche Medienlandschaft schleuderte. Er frage sich, wie viel Innovation es nach einer Dekade für einen Politiker noch gäbe, die gingen dann nämlich bei den meisten Politikern verloren. Nagl selbst hält das Bürgermeisteramt bereits seit 2003.

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Eine klare Äußerung zu seinen Plänen auch nach der Wahl Bürgermeister zu bleiben, gab es von ihm bisher nicht. Dafür umso utopischere Wahlziele: "Ich will 50 plus eins", wie er beim Wahlkampfauftakt auf den Kasematten über den Dächern von Graz unter Standing Ovation seiner Parteifreunde verkündete.

Laut Umfrage werden der ÖVP im Moment jedoch etwa 35 Prozent prognostiziert. Möglicherweise verbirgt sich dahinter schon die Taktik für ein etwaiges Ausstiegsszenario. Ein Politiker solle nach zehn Jahren gehen und auf eine andere Ebene wechseln, so Nagl, er sei "gegen Sesselkleber in der Politik".

Eine Ebene, die für Nagl interessant sein könnte, ist die steirische Landesregierung. Dass sein Parteikollege, Landeshauptmann Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, auch noch bei der steirischen Landtagswahl 2015 antreten wird, ist bisher nicht in Stein gemeißelt. Dann wird übrigens auch Schützenhöfer als eine Hälfte der sogenannten "Reformpartnerschaft" auf zehn Jahre Amtszeit zurückblicken.




Schlagwörter

Siegfried Nagl, Analyse, Graz

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-28 18:05:07
Letzte Änderung am 2012-09-28 19:39:10


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