• vom 17.09.2017, 08:00 Uhr

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Update: 18.09.2017, 21:36 Uhr

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Über die Blauen




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Der härteste Vorwurf gegen die FPÖ lautet, sie ziehe bis heute keinen klaren Trennstrich zu Rechtsextremen. Tatsächlich werden in unregelmäßigen Abständen Personen aus dem freiheitlichen Umfeld einschlägig auffällig. Warum ist das so?

"Wir können in die Menschen nicht hineinschauen, aber sobald sich jemand außerhalb der Verfassung bewegt, an NS-Ideologie auch nur anstreift, dann ist der weg, und zwar sofort. Solche Leute wollen wir nicht haben, mehr ist dazu nicht zu sagen." Das sei, so Kickl, angesichts der österreichischen Geschichte unerlässlich. Was Kickl jedoch ärgert, ist der moralisierende Umgang mit diesem Thema, dabei könne man nicht in der Gegenwart für die Vergangenheit moralisch handeln. Und: "Jemanden einen Nazi zu nennen, ist der schlimmste Vorwurf, den man heute einem Menschen oder einer ganzen Partei machen kann. Mich wundert, dass man danach einfach wieder zur Tagesordnung übergeht, wenn man solche Vorwürfe erhebt."

Zur Person

Herbert

Kickl

Geboren 1968 in Villach, seit 2005 Generalsekretär der FPÖ, seit 2006 Abgeordneter zum Nationalrat und stv. Klubobmann.

Bisher erschienen:

Christoph Chorherr über die Grünen, Claudia Gamon über Neos

Maria Maltschnig über die SPÖ
www.wienerzeitung.at/wahlen

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Dokument erstellt am 2017-09-15 16:12:15
Letzte nderung am 2017-09-18 21:36:39



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