Während am Abend des gestrigen Faschingsdienstag im Bermudadreieck die Narren tanzten und das eine oder andere Glas zu viel tranken, herrschte daneben im Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien in der Seitenstettengasse fast schon feierliche Stimmung. In einer langen Rede verabschiedete sich Ariel Muzicant... weiter
Deutschland bekommt einen neuen Bundespräsidenten. Nach einem kurzen parteipolitischen Gerangel (das in einer ähnlichen Situation in Österreich vermutlich länger gedauert und ein weniger zufrieden stellendes Ergebnis gebracht hätte) machte der Bürgerrechtler Joachim Gauck, ein ehemaliger evangelischer Pastor... weiter
Knapp unter 7.600 Mitglieder zählt die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien derzeit. 1,7 Millionen Menschen leben in Wien – der Anteil der jüdischen an der Gesamtbevölkerung ist heute also sehr gering. Wenn sich der Präsident der IKG, Ariel Muzicant, wie bereits vor Monaten angekündigt, rund um seinen 60... weiter
Zum Kardinal der römisch-katholischen Kirche wird man nach vatikanischer Diktion nicht ernannt, sondern "kreiert", also quasi geschaffen. Kardinäle sind gewissermaßen "Kreaturen" des Papstes, der sie auswählt und damit Einfluss auf die Wahl seines Nachfolgers nimmt, denn nur Kardinälen - und zwar jenen, die noch nicht das 80... weiter
Wenn man einen orthodox lebenden Gesprächspartner zum Interview bittet, ist es manchmal gar nicht so einfach, einen geeigneten Ort für diesen Termin zu finden. Religiöse Frauen laden dann meist in ihre Wohnung – Männer eher in ihr Büro oder Arbeitsumfeld. Ein Treffen in einem Lokal ist schwierig: selbst wenn er oder sie dort nur Wasser bestellt... weiter
Eigentlich wollte ich Sie diese Woche in die Flora entführen: kommenden Dienstag und Mittwoch wird nämlich Tu BiSchwat gefeiert, das Neujahr der Bäume. Bevor sich die Tische allerdings unter köstlichen Früchten biegen, gehen noch ein paar Tage ins Land. Und in der jüdischen Gasse wird über ganz andere Dinge gesprochen... weiter
Wenn ich mich in meiner Wohnung so umsehe, ist eine gewisse Affinität zu Büchern nicht zu verleugnen. Besonders der Stoß neben dem Nachttischchen wächst und wächst. Bücher sind eben schneller gekauft als gelesen. Wie wünscht man sich da die Schul- und Studienzeiten zurück, in denen das Geschichten-Inhalieren noch so leicht zu bewerkstelligen war... weiter
Wer in die Innenstadt will, verzichtet zunehmend auf das Auto und nutzt das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel...
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Wenn man den aktuell unwirtlichen Umständen zum Trotz zu Fuß unterwegs ist, hat man den Vorteil weitgehend freier Sicht auf die Architektur der Stadt...
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Hätte ich mir damals in England nicht aus Freizeitüberschuss angewöhnt, trotz meiner nicht unbedingten Liebe zum Chlorwasser...
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Jänner war also in diesem Winter der erste Monat, an dem mein Fahrrad einem Monatsticket der Wiener Linien weichen musste...
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Schnee in der Stadt. Jedes Jahr aufs Neue eine Hass-Liebe. Weiße Weihnachten wünschen sich wohl fast Alle, doch nur selten wird dieser Wunsch auch...
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