• vom 14.03.2012, 21:56 Uhr

Freitritt

Update: 02.04.2012, 17:54 Uhr

Radmanifest

Fahrrad-Petition schaffte es ins britische Unterhaus




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Matthias Bernold

  • Das Rad-Manifest der Londonder "Times"

"Cities fit for cycling". Die Londonder "Times" widmet der Fahrrad-Sicherheit eine eigene Website. Mittlerweile machen sich auch Politiker für die Initiative stark.

"Cities fit for cycling". Die Londonder "Times" widmet der Fahrrad-Sicherheit eine eigene Website. Mittlerweile machen sich auch Politiker für die Initiative stark.© WZ Online / Times "Cities fit for cycling". Die Londonder "Times" widmet der Fahrrad-Sicherheit eine eigene Website. Mittlerweile machen sich auch Politiker für die Initiative stark.© WZ Online / Times

Mary Bowers, Chronik-Reporterin für die Times, Sängerin und passionierte Radfahrerin, wird vermutlich nie wieder ihr Bewusstsein erlangen. Die 27-Jährige befindet sich, nachdem sie auf dem Weg in die Londoner Redaktion von einem Lkw überfahren wurde und schwere Gehirnverletzungen erlitt, seit mehreren Monaten im vegetativen Zustand.

Werbung

Die Times hat Anfang Februar aus Anlass des Unfalls und vor dem Hintergrund von mehr als 27,000 getöteten oder schwer verletzten britischen Radfahrern in den vergangenen zehn Jahren die Kampagne "Cities fit for Cycling" ins Leben gerufen: Mit Berichten in der Printausgabe, einer interaktiven Online-Plattform und einer Petition für mehr Sicherheit für Radfahrer, versuchte die Times Bewusstsein zu erzeugen.

Am 23. Februar wurden die Forderungen der Kampagne – unter anderem Zusatzspiegel für Lkw, eine Neugestaltung der 500 gefährlichsten Kreuzungen und Mehrinvestitionen in den Ausbau von Radanlagen von 100 Millionen Pfund im Jahr – im britischen Unterhaus debattiert. David Cameron, der britische Premierminister, erklärte in seiner Stellungnahme, dass "wir mehr unternehmen müssen, um Fahrradfahren sicherer zu machen. Wir müssen Kampagnen wie diese unterstützen".

Inzwischen hat die italienische Gazzetta dello Sport, die mit 4,3 Millionen Lesern täglich meist gelesene Sportzeitung Italiens, die Kampagne aufgegriffen. Auch die Wiener Zeitung startet zusammen mit der Fahrradlobby IG-Fahrrad einen Dialog um ein Fahrrad-Manifest für Österreich.




Schlagwörter

Radmanifest, Freitritt

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-03-14 14:07:12
Letzte Änderung am 2012-04-02 17:54:24


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Wiens Antwort auf Amazon & Co
  2. "Keine Ahnung vom Vorrang"
  3. Fahrrad-Zeitschrift "Drahtesel" mit Relaunch
  4. Wien stellt Radfahrern Luft zur Verfügung
  5. HausTrike-Fahrradcamper für urbane Nomaden
Meistkommentiert
  1. "Keine Ahnung vom Vorrang"
  2. Wiens Antwort auf Amazon & Co

Werbung




Beim Erdrutsch Anfang Mai in der Provinz Badachschan wurden 2.000 Menschen getötet, rund 700 Familien verloren ihre Bleibe und leben nun in Zeltstädten. Die Sonne scheint immer seltener, langsam wird es kalt.

Die Arbeiten von Banksy beschäftigen sich immer wieder mit aktuellen, sozialkritischen Themen. Hier bezieht er den öffentlichen Raum in das Bild mit ein. 20.10.2014: Ein Flugzeug der Lufthansa landet am 20.10.2014 am Flughafen in Frankfurt am Main. Ab 13.00 Uhr legen die Piloten die Arbeit allerdings für 35 Stunden nieder.

Blick aus dem Louis Vuitton Foundation Kunst-und Kulturzentrum, das mitten im Pariser Bois de Boulogne errichtet wurde. Eröffnet wird der Komplex des Luxusgüterkonzerns am 27. Oktober, er hat eine Fläche von 11.700 Quadratmetern und besteht aus insgesamt elf Galerien. Link:
Link: <a href="http://www.fondationlouisvuitton.fr/" target="_blank"> Louis Vuitton Foundation </a> Aktstudie, 1882/83, Musée Toulouse-Lautrec, Albi

Werbung