• vom 18.04.2012, 14:32 Uhr

Freitritt

Update: 18.04.2012, 14:51 Uhr

Die Idee 80-8




  • Artikel
  • Lesenswert (5)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Matthias Bernold

Als wir am vergangenen Donnerstag abend im neuen Fahrradhaus beim Jour Fixe der Radlobbys Argus und IG-Fahrrad das Radmanifest von Wiener Zeitung und IG-F diskutierten, erwähnte einer der Anwesenden die 8-80-Regel, die ich ziemlich klug finde. Kurz gefasst geht es darum, dass jede Fahrbahn, jeder Gehweg und jede Radanlage dafür geeignet sein sollte, dass sowohl ein achtjähriger als auch ein 80-jähriger Mensch darauf gefahrlos unterwegs sein kann. Klingt eigentlich selbstverständlich. Wer allerdings je mit seinem Kind im Volksschulalter in der Stadt auf dem Fahrrad unterwegs war, weiß, dass viele Straßenstücke diesen Kriterien nicht entsprechen.

Fahrrad-Aktivist Doug Culnane hat mir den Link zur kanadischen NGO "8-80Cities" zukommen lassen, die das Konzept entwickelt hat. Die NGO hat sich der Mission verschrieben, "lebendige Städte und gesunde Gemeinschaften zu schaffen, deren Bewohner glücklicher zusammen leben und sich des öffentlichen Raums erfreuen können". Dazu macht sich die Organisation für Fußgänger und Radfahrerinnen stark, plädiert für Grünzonen und Parks im Stadtgebiet und für eine kreative Nutzung des öffentlichen Raums.

Missions-Statement im Original-Wortlaut:
Our goal is to contribute to the creation of vibrant cities and healthy communities, where residents live happier and enjoy great public places. We promote walking and bicycling as activities and urban parks, trails and other public spaces as great places for all. These activities and public spaces improve our environment, advance economic development, boost and complement our transportation systems, make better recreation for all, and enhance our personal and public health.



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-04-18 14:46:43
Letzte Änderung am 2012-04-18 14:51:14


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Keine Ahnung vom Vorrang"
  2. Licht-Coaching für die Radfahrer
  3. Wiens Antwort auf Amazon & Co
  4. Klagemauern für die Radfahrer
  5. Wien stellt Radfahrern Luft zur Verfügung
Meistkommentiert
  1. Klagemauern für die Radfahrer
  2. "Keine Ahnung vom Vorrang"
  3. Licht-Coaching für die Radfahrer
  4. Wiens Antwort auf Amazon & Co

Werbung



Schlagwörter



Martin Winter als "Don Juan" (Mitte) und das Ensemble vom Wiener Staatsballett in "Don Juan" in der Volksoper in Wien. Siehe dazu auch: <a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/708343_Wuestling-dreigeteilt.html" target="_blank"> Wüstling, dreigeteilt</a>

Der Pavillon X am Otto-Wagner-Areal. Das gesamte Areal bleibt im Eigentum der Stadt Wien. Nutzungsrechte für die Pavillons werden nur zeitlich begrenzt und für geeignete Nutzungsformen vergeben werden. Schneebedeckte Häuser in West Seneca im US-Bundesstaat New York. Für Donnerstag werden weite Schneefälle erwartet.

Die Fleischerei RINGL in der Gumpendorferstraße ist einer der letzten "traditionellen" Betriebe in Wien, die alles selbst machen. 25.11. 2014: Schluss mit Sonne, über Mitteleuropa senkt sich zäher Spätherbsnebel.

Werbung