• vom 02.05.2012, 15:18 Uhr

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Radweg Wagramer Straße: Wie es nicht passt...


Von Matthias Bernold

Während der Autoverkehr sechsspurig unterwegs ist, steht den Radfahrern ein lächerlich schmaler Streifen von eineinhalb Meter zur Verfügung


Ein sehr schönes Beispiel für einen miserablen Radweg findet sich auf der Wagramer Straße zwischen Reichsbrücke und Alter Donau: Gerade einmal eineinhalb Meter schmal, Gegenverkehr, Hotels, die ihre Gäste auf den Radweg ergießen. Wer Radwege so anlegt, braucht sich nicht wundern, wenn Konflikte entstehen.


zoom

In negativbeispielhafter Weise zeigt sich dort im 22. Bezirk die unfaire Verteilung des öffentlichen Raums: Während sich die Radfahrerinnen zusammen drängen und mit Fußgängern um den Platz raufen, während weder Platz zum Überholen noch zum Nebeneinander-Fahren vorhanden ist, rast der Autoverkehr auf sechs Spuren dahin. Bisweilen stehen sogar noch Nebenfahrbahnen zur Verfügung. So bitte nicht!

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-02 12:19:08
Letzte Änderung am 2012-05-02 15:00:23


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