Seit wir – Alec Hager für die IG-Fahrrad und Matthias
Bernold für Freitritt, den Radblog der Wiener Zeitung - Ende März eine
Rohfassung des Manifests veröffentlichten, sind zahlreiche Anregungen bei uns
eingegangen, die wir so weit wie möglich im Text des Radmanifests
berücksichtigt haben. Hier kurz eine Zusammenfassung des Leserfeedbacks (Leserbriefe
on- und offline, Online-Kommentare), sortiert nach Themen. Eines sei an dieser
Stelle gesagt: Die Reaktionen auf das Radmanifest waren zum überwiegenden Teil
positiv – (die grundsätzliche Zustimmung lag bei mehr als 90 Prozent). Anders
als bei Diskussionen auf anderen Plattformen waren das Gesprächsklima
konstruktiv – es kam auch nicht zu erbosten Wortspenden von Autofahrern, die
sich von Radfahren "bedroht" fühlen.
Speziell die letzten Anregung hat uns zu denken gegeben,
weil es uns nicht darum geht, zwischen Radfahrer und Fußgänger einen Keil zu
treiben. Wir weisen deshalb im ersten Punkt der vorläufigen Letztfassung des
Manifest "Menschenfreundliche Verkehrsgestaltung" darauf hin, dass unser
vorrangiges Ziel eine Verkehrspolitik ist, "die Lebensqualität und Sicherheit
der gesamten Bevölkerung aller Altersstufen hebt".
Wie es weiter geht?
Am 10. Mai werden wir das Manifest im Rahmen der Sitzung
des Verkehrsunterausschusses Vertreterinnen des BMVIT und des
Umweltministeriums übergeben. Noch im Lauf des Monats wollen wir das Papier
Parlamentariern zur Kenntnis bringen.
Über Feedback und Verbreiten des Manifest freuen wir uns
weiterhin!
Matthias und Alec
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