• vom 20.05.2012, 19:27 Uhr

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Update: 20.05.2012, 20:58 Uhr

Yppenplatz

Unlängst im CycleCinemaClub: Wer Gucken will muss Strampeln




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Von Matthias Bernold


    Der Yppenplatz (Brunnenmarkt) war am Samstag Schauplatz für den ersten Cyclecinemaclub. Spaßige Sache muss man sagen. Ein paar Dutzend Leute hatten sich auf Picknickdecken nahe dem Basketballplatz versammelt, nach Einbruch der Dunkelheit ging es los: Mit Kurzfilmen aus aller Welt, die dem Radfahren huldigen. Was sonst?  Die Videothek vis-a-vis hielt extra länger geöffnet und verkaufte Bier und Cocacola-ähnliche Getränke aus dem ehemaligen Yugoslawien (weiß irgendjemand wie dieser Drink heißt? Ich hab den Namen vergessen. Bitte, bitte aufklären!!!) Besonders Feature des Radkinos: Ohne Treten gibt's keinen Strom. Fünf e-bikes, die durchgehend betreten werden mussten, speisten den Beamer und die Tonanlage. Das System: Arm heben, um abgelöst zu werden, klappte so reibungslos, dass der Bildschirm niemals dunkel wurde.
    Ins Leben gerufen wurde der Cyclecinemaclub übrigens von der jungen NGO Indyact in Kooperation mit der IG-Fahrrad. In Zusammenarbeit mit der HTL Rennweg wurden in einem Abschlussprojekt mehrere E-Bikes so umgebaut, dass der gewonnene Strom in eine Batterie fließt, die wiederum über einen Wechselrichter konstant Spannung von 220 Volt abgibt. "Jedes Fahrrad produziert rund 120 Watt", erklärt der 28-jährige IndyAct-Aktivist und Geschichtestudent Thomas Winter.
    "Wir möchten damit zeigen", erklärt er, "dass - erstens - Alternativenergien möglich sind und  - zweitens - auf Energieeffizienz geachtet werden muss". Viele würden glauben, für das tägliche Leben brauche es große Kraftwerke. Dabei sei es mit Hilfe von fünf Fahrrädern problemlos möglich, den nötigen Strom für ein Konzert zu erzeugen, nicht aber für ein Bügeleisen. Thomas: "Wir wollen den Menschen die Augen öffnen."
    Fürs erste ist das Thomas und seinen Kolleginnen wunderbar gelungen. Diese Woche geht es weiter: Am Donnerstag, dem 24. Mai im Rahmen der Energiemesse SmartWeb im Media Quarter Marx

    Und am Samstag, dem 26.5. in der Ottakringer Brauerei, ab 22 Uhr.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
    Dokument erstellt am 2012-05-20 19:28:30
    Letzte Änderung am 2012-05-20 20:58:57


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