• vom 30.06.2012, 10:23 Uhr

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Update: 30.06.2012, 11:15 Uhr

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Kinderanhänger Chariot Cougar im Freitritt-Test




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Von Matthias Bernold


    Das Team der Testerinnen. Foto: Bernold

    Das Team der Testerinnen. Foto: Bernold Das Team der Testerinnen. Foto: Bernold

    Endlich Zeit, die Erfahrungen mit dem neuen Kinderanhänger "Cougar" der US-amerikanischen Marke Chariot zu beschreiben. Vor zwei Wochen stellte mir die Firma Bambani, das Ding zur Verfügung (Dank bei dieser Gelegenheit an Herrn Matthias Batthyány und Frau Nina Strass-Wasserlof.) Eines vorneweg: Der Transporter – unserer kam in den Farben lila/weiß - ist so etwas wie der Bentley unter den Kinderanhängern. Er kostet auch eine schöne Stange Geld: In der Grundausstattung 699 Euro. Bis er so weit ist, dass man das Kind reinsetzen und losfahren kann, sind noch einmal 69 Euro für die Anhängerkupplung fällig. Unser Wagen, der auch mit herunter

    klappbaren Buggy-Reifen ausgestattet und damit auch als normaler Kinderwagen nutzbar ist, kommt auf knapp 850 Euro.

    Montage: Einfach, wenn frau weiß wie

    Um den Cougar entsprechend zu testen, lud ich Amin und Claudia, ein befreundetes Ehepaar, samt 2-jähriger Tochter Nila auf eine Ausfahrt zum Neusiedler See. Am Freitag Nachmittag holten wir den Anhänger im Geschäft in der Reisnerstrasse 32 in Wien 3. ab. Dabei gestaltete sich die Montage zunächst als gar nicht mal so einfach. Dies aus zweierlei Gründen: Zur Anbringung an Amins Rad wäre ein fünfkantiger Spezialschlüssel notwendig gewesen, über den zu diesem Zeitpunkt weder wir noch die Verkäuferin verfügten. Als es dann aufgrund eines vorhandenen Schnellverschlusses bei der Montage an Claudias Rad klappte, verstellte uns zunächst der Seitenständer den Weg. Wie

    bei vielen KTM-Citybikes ist der Ständer nämlich an der hinteren Achse angebracht. Dort muss allerdings die Anhängevorrichtung für den Kinderwagen hin. Es heißt daher: entweder Seitenstütze, oder Kiddy-Transporter.

    Gewusst wie: Einmal das System begriffen, ist der Anhänger mit zwei Handgriffen am Fahrrad befestigt. Foto: Bernold

    Gewusst wie: Einmal das System begriffen, ist der Anhänger mit zwei Handgriffen am Fahrrad befestigt. Foto: Bernold Gewusst wie: Einmal das System begriffen, ist der Anhänger mit zwei Handgriffen am Fahrrad befestigt. Foto: Bernold

    Bis man weiß, wie die Montage funktioniert, dauert es ein bisschen. Insgesamt ist das System aber auch für weniger Fingerfertige und/oder gar Akademiker zu durchschauen. Über eine Steckvorrichtung wird die Anhängerkupplung am Kinderwagen befestigt.

    Sicherheit im Straßenverkehr

    Wie immer bei Anhängerlösungen hat man ein mulmiges Gefühl. Das liegt nicht an der Bauart des Anhängers oder dessen Fahrverhalten - der ist nämlich solide gebaut und läuft so leicht, dass ihn die Radfahrerin kaum wahrnimmt. Sondern an manchen Autofahrern, die auch einen Kinderanhänger keinesfalls als Grund sehen, den Seitenabstand zu erhöhen oder gar die Geschwindigkeit zu verringern. Ich persönlich fühle mich beim urbanen Kindertransport mit Transportfahrrädern wohler: Da hat man den besseren Überblick und weniger das Gefühl, ein unaufmerksamer Autolenker könnte den Nachwuchs im Wagerl hinten übersehen. Mit zunehmender Sensibilisierung der Autofahrerinnen im Straßenverkehr wird sich die Situation da sicher verbessern.

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
    Dokument erstellt am 2012-06-30 10:24:38
    Letzte Änderung am 2012-06-30 11:15:32


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