• vom 05.07.2012, 10:27 Uhr

Freitritt

Update: 07.07.2012, 10:57 Uhr
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Interview mit Matthias Batthyany: Trend zum "Global Toddler"


Von Matthias Bernold



Matthias Batthyany betreibt das Geschäft Bambani in Wien-Landstraße. Er hat sich ganz auf Reiselösungen mit Kindern spezialisiert. Das hier festgehaltene Gespräch fand einige Tage, nachdem ich den Chariot Cougar nach dem Testen (Link zum Test hier) zurückbrachte.

Freitritt: Wie sind Sie auf

die Idee gekommen, Bambani zu eröffnen?

Batthyany: Als meine Frau und ich Kinder bekommen haben,

haben wir versucht, unser altes Leben so weit wie möglich weiter zu führen. Wir wollten nicht die ganze Zeit zu Hause festsitzen, sondern die Kinder mitnehmen und teilnehmen lassen bei Reisen, Wanderungen oder Radtouren. So sind wir draufgekommen, dass es viele Reise- und Outdoor-Produkte für Kinder gibt: Ultraleichte Reise-Buggys, Wandertragen, Rucksäcke u.s.w. Für Kinder wie für  Eltern kann so ein Ausflug in die Natur zum Riesenerlebnis werden. Immer mehr Menschen sehen das so.

Woher kommt dieses Interesse?

Ich glaube, in den Kindern steckt es ohnhin drinnen, dass

sie so viel wie möglich draußen sein wollen. Ich glaube auch, dass Bewegung in der Natur mehr für Geist und Seele bringt als meinetwegen eine Klavierstunde. Heute kommen immer mehr Produkte heraus, die dieses gemeinsame Naturerlebnis von Eltern und Kindern möglich machen. Ich sage immer: Ziel ist das Kind als Globetrotter. Wenn man so will: Der Global Toddler.



Die Produkte sind allerdings auch nicht billig. Wenn ich da an den Fahrradanhänger Cougar denke. Der kommt mit ein paar Extras auf rund 800€.

Der Cougar ist auch ein Spitzenprodukt was die Qualität

der Komponenten und die Langlebigkeit angeht. Aber es muss nicht immer das teuerste sein. Es gibt eine große Vielfalt an Produkten auf dem Markt. Und jene, die wir im Geschäft vertreiben, habe ich alle persönlich getestet. Ich verkaufe sie, weil ich sie wirklich für wirklich gut halte. Und noch etwas: Immer mehr Familien interessieren sich dafür, auf das Auto zu verzichten. Verglichen damit, was ein Auto in der Anschaffung und im Erhalt kostet, ist der teuerste Fahrradanhänger ein Schnäppchen.


Fahren Sie selbst Auto?

Seit Februar fahren wir nicht mehr Auto in der Stadt. Es macht – auch ökonomisch – mehr Sinn, ein Auto auszuleihen, wenn man einmal

eines benötigt.



Ihr Geschäft war von Anfang
an auf Kindertransport konzentriert?

Als wir im Jahr 2005 gestartet sind, war die Idee ursprünglich die, ein Vollsortiment für alle Arten von Kinderbedarf zu führen. Wir sind dann drauf gekommen, dass es Sinn macht, ein spezielleres Produktsortiment anzubieten, das sich – auch durch die Fachberatung – vom Angebot in normalen, zumeist größeren Geschäften unterscheidet.


Haben Sie abgesehen von dem Geschäft in der Reisnerstraße
auch noch andere?

Wir bauen derzeit aus und haben gerade in Innsbruck ein Geschäft eröffnet. Wir unterhalten außerdem einen Online-Versand und in München ein Service-Center.

Danke für das Gespräch




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-07-05 10:34:59
Letzte Änderung am 2012-07-07 10:57:58


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