
Es ist ein zweispuriges Tandem, ein Tretmobil, ein Mad Max-artiges Fahrzeug für eine Zeit nach populistischen Benzinpreis-darf-nicht-steigen-Verordnungen: Der Metallhase.
Im postapokalyptische Streifen Mad Max rast der ehemalige Polizist Max (gespielt von Mel Gibson) durch eine triste Welt: Banden ziehen raubend und mordend durch das Land, neue Führer gründen ihre Herrschaft auf Gewalt und Terror. Die Menschen sind versprengt oder zerstritten und liegen im ständigen Kampf um den wertvollsten Rohstoff dieser Endzeit: Benzin.
Denn während sie auf alle anderen Errungenschaften der Zivilisation verzichten mussten, während Städte zerstört und Ortschaften zerbombt wurden, können oder wollen die wilden Wüstlinge dieser Tage auf einesnicht verzichten: Auf ihre kraftstoffdurstigen V8-Motoren, mit denen sie in
halsbrecherischer Geschwindigkeit durch das Wasteland jagen, um schneller bei den letzten verbleibenden Kraftstoff-Reserven zu sein.
Weil sie als Architekten aber oftmals zu auch weiter entfernt liegenden Baustellen fahren müssen, stellte sich die Frage nach einem geeigneten Transportmittel. "Wir haben in dieser Zeit viel über den Klimawandel nachgedacht", sagt Florian. Das Auto sei einfach zu groß, zu schnell, zu laut, zu teuer und zu schmutzig. "Wir wollten ein Gefährt, mit dem wir keinen tiefen Carbon-Fußabdruck hinterlassen.
Und eines, das Spaß macht."
Tretlagermotor ausgestattet werden) und gaben ihm einen straßentauglichen Namen: Der "Metallhase" war geboren.
Das Tretmobil überzeugte sie dermaßen, dass sie vor etwas mehr als einem Jahr beschlossen, die Räder künftig nach Europa zu importieren.
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