• vom 20.09.2012, 10:58 Uhr

Freitritt

Update: 20.09.2012, 11:12 Uhr

Radverkehrsanteil

Österreichs Fahrrad-Hauptstadt heißt Innsbruck




  • Artikel
  • Kommentare (2)
  • Lesenswert (5)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Matthias Bernold

  • VCÖ-Untersuchung zeigt:

In keiner anderen Stadt werden mehr Alltagswege mit dem Fahrrad zurück gelegt als in Innsbruck. Konkret 23 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ).  Hinter Innsbruck in der  VCÖ-Rangliste liegen Bregenz (20 Prozent) sowie Graz und Salzburg (beide  18 Prozent). Am niedrigsten ist der Radverkehrsanteil in Linz und Wien (beide 6 Prozent) sowie in Eisenstadt (5 Prozent) . Der VCÖ fordert mehr Fahrradstraßen, mehr Platz zum Radfahren in den Städten und mehr Parkplätze für Fahrräder.

Dass so viele Innsbrucker mit dem Rad unterwegs sind, ist laut VCÖ-Mann Markus Gansterer kein Zufall:  In den vergangenen zehn Jahren sei die Infrastruktur entsprechend ausgebaut und eine radfahrfreundliche Verkehrsplanung umgesetzt worden. Wettergeschützte Parkplätze für Fahrräder, kostenlose Radmitnahme in den Öffis und Bewusstseinskampagnen wie  "Einkaufen mit dem Rad" hätten dazu geführt, dass die mit dem Auto gefahrenen Wege von 42 auf 33 Prozent gesunken seien.

Das VCÖ-Ranking:
Innsbruck: 23 Prozent
Bregenz: 20 Prozent
Graz: 18 Prozent
Salzburg: 18 Prozent
St. Pölten: 12 Prozent
Klagenfurt: 12 Prozent
Wien: 6 Prozent
Linz: 6 Prozent
Eisenstadt: 5 Prozent




2 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-09-20 10:59:44
Letzte Änderung am 2012-09-20 11:12:10


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Klagemauern für die Radfahrer
Meistkommentiert
  1. Klagemauern für die Radfahrer

Werbung




25.10.2014: Eine Orangutan-Mama mit ihrem Nachwuchs im Zoo von San Diego.

Jessica Hausner (links) mit ihren Darstellern Christian Friedel und Birte Schnöink eröffneten die Viennale mit dem Todessehnsuchtsdrama "Amour Fou", in dem Heinrich von Kleist gemeinsam mit seiner Partnerin seinen Doppelselbstmord plant. Die Nacktmulle haben Nachwuchs.Am 21. August sind vier Jungtiere zur Welt gekommen. Die Tiere, die dem Kindchenschema so wenig entsprechen, leben im Wüstenhaus in einem 70 Meter langen Höhlenlabyrinth.

Die kanadischen Einsatzkräfte suchten am Mittwoch nach weiteren Mittätern. Beim Erdrutsch Anfang Mai in der Provinz Badachschan wurden 2.000 Menschen getötet, rund 700 Familien verloren ihre Bleibe und leben nun in Zeltstädten. Die Sonne scheint immer seltener, langsam wird es kalt.

Werbung