• vom 22.09.2012, 10:09 Uhr

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Update: 22.09.2012, 10:42 Uhr

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Das Fahrrad-Paket: Kompliment an Bures




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Von Matthias Bernold

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Gut: Verkehrsministerin Doris Bures entdeckt das Fahrrad. Foto: BMVIT

Gut: Verkehrsministerin Doris Bures entdeckt das Fahrrad. Foto: BMVIT© Veröffentlichung honorarfrei bei Namensennung ausschliesslich für nicht-kommerzielle Nutzung. Gut: Verkehrsministerin Doris Bures entdeckt das Fahrrad. Foto: BMVIT© Veröffentlichung honorarfrei bei Namensennung ausschliesslich für nicht-kommerzielle Nutzung.

Mit ihren Plänen zur Reform der Bestimmungen für Österreichs Radfahrer (hier der Link zur Presseaussendung des BMVIT) hat Verkehrsministerin Doris Bures ein vernünftiges Papier vorgelegt. Nicht nur berücksichtigt sie damit den steigenden Platzbedarf der Radfahrerinnen, zugleich erteilt sie auch der unsinnigen Forderung nach Nummerntafeln für Radler eine klare Absage. Damit setzt sie ein Zeichen für eine weniger populistische und mehr von Vernunft getragene Politik - abseits demagogischer Ablenkungsmanöver und Anti-Radfahrer-Propaganda.

Dass es bei den 0.8 Promille bleibt, ist ebenso zu begrüßen wie das Verbot von Telefonieren am Fahrrad. Dass Städte und Gemeinden endlich die gesetzliche Möglichkeit erhalten, eigene Fahrradstraßen und Begegnungszonen zu schaffen, wird - hoffentlich - dort menschenfreundliche Straßen bringen, wo momentan nur das Recht der Stärkeren, der Motorisierten herrscht.

Bleibt zu wünschen, dass sich der Koalitionspartner der Umsetzung der Novelle nicht entgegenstellt. Sonst droht nämlich ein ähnliches Disaster wie bei der vergangenen Novelle der Straßenverkehrsordnung.

Das Fahrrad-Paket von Doris Bures: Artikel in der Wiener Zeitung hier




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-09-22 10:10:19
Letzte Änderung am 2012-09-22 10:42:01


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