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Update: 09.11.2012, 14:00 Uhr

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New York wird Fahrrad-freundlich




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Von Matthias Bernold

Mein erster längerer Aufenthalt in New York City im Jahr 2007 war aus Sicht des Fahrradfahrers nicht besonders erquicklich. Damals war das Verständnis gegenüber Radlern noch sehr gering ausgeprägt, die Autofahrerinnen aggressiv, die Straßen schlecht und Rad-Infrastruktur so gut wie gar nicht vorhanden. Inzwischen hat sich die Stadt allerdings zum Fahrrad-Mekka entwickelt. Der Stil der Fahrrad-Hippsters - der in Williamsburg, Brooklyn, mit Fixies und alten Rennrädern seinen Anfang nahm - durchzieht heute urbane Gebiete überall auf der Welt. Die New Yorker Verwaltung hat begonnen, in großem Stil Radwege (hier ein Link zum ständig dichter werdenden  Radwegsystem in NY) zu errichten und Stellplätze bereit zu stellen. Kommenden Frühling gibt es hoffentlich das lange versprochene Citybike-System, ähnlich wie in Wien. Auch bei den Nutzungen von Lastenrädern sind die New Yorker ganz weit vorn dabei. Immer wieder kommen mir die seltsamsten Gefährte unter die Augen. Außerdem: In den Tagen nach dem Sturm, als die Menschen keinen Strom, keine Heizung und kein Benzin mehr hatten, als die U-Bahn überschwemmt war und viele Supermärkte geschlossen hatten, war das Fahrrad die einzige Möglichkeit herumzukommen. Das ultimative Vehikel für den urbanen Survivalisten eben :)

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-11-09 00:06:33
Letzte Änderung am 2012-11-09 14:00:29


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