• vom 15.11.2012, 14:44 Uhr

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Update: 15.11.2012, 15:28 Uhr

Fahrrad

Die Zeit berichtet: Fahrrad Kampagne in England




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Von Matthias Bernold

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Die deutsche Wochenzeitung Die Zeit berichtet auf ihrem Fahrrad-Blog Velophil über die Fahrrad-Sicherheits-Kampagne der britischen Times und darüber, wie die Kampagne von anderen Ländern und Medien - etwa von der Wiener Zeitung zusammen mit IG-Fahrrad (hier der Link zum Manifest) - adaptiert und übernommen wurde.  Die Times hatte die Kampagne gestartet, nachdem Reporterin Mary Bowers (2007/2008 studierte ich mit ihr gemeinsam an der Columbia Universität in New York) beim Radeln in die Arbeit von einem Lkw überrollt worden war. Sie befindet sich nun seit einem Jahr im Wachkoma . Die Heilungschancen sind schlecht.

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Zeit-Fahrradbloggerin Andrea Reidl schreibt dazu in der Zeit:

"Es ist eindrucksvoll, wie vehement und hartnäckig die Times das trockene Thema "Sicherheit von Radfahrern im Straßenverkehr" konsequent in ihrer Berichterstattung aufgreift und vorantreibt. [...]

Noch im vergangenen Jahr zeichnete die Studie des Soziologen Dave Horton eine recht düsteres Bild von Englands Radfahrzukunft. Außer in London und einigen anderen Städten sei das Velo auf der Insel eine Randerscheinung. Gemeinhin werde das Rad als Spielzeug oder Sportgerät für Leute in Lycra gesehen, Radfahren sei peinlich und außerdem gefährlich. Einige, die sich trotz Vorurteile mit dem Velo auf die Straße wagten, habe der Verkehr eingeschüchtert, konstatierte Horton. Sein damaliges Fazit: Radfahrer haben keine Lobby.

Ob die Times-Kampagne das nachhaltig geändert hat, muss sich noch zeigen. Auf jeden Fall hat sie eine in dieser Form nie da gewesene Debatte zum Thema angezettelt."




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-11-15 15:23:39
Letzte Änderung am 2012-11-15 15:28:42


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