
Eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) mit enigen wichtigen Neuerungen für den Radverkehr hat heute (Dienstag, 4.12.2012) den Ministerrat passiert und soll Ende Jänner im Nationalrat beschlossen werden. Die Neuerungen basieren auf den Vorschlägen des Unterausschusses Radverkehr im Verkehrssicherheitsbeirat, wo unter anderem die Parteien, Gebietskörperschaften und verschiedenen Interessensgruppen vertreten sind. Mit der aktuellen Novelle soll "ein kooperatives und rücksichtsvolles Miteinander bei höchster Sicherheit für alle Menschen im Straßenverkehr", erreicht werden, kommentierte Verkehrsministerin Doris Bures in einer Aussendung.
Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou begrüßt den Beschluss des Radpakets durch den Minsterrat: "Mit dem beschlossenen Radpaket ergeben sich viele Vorteile für Radfahrende in Österreich", hieß es in einer Presseaussendung. Und: "Mit der gesetzlichen Möglichkeit, Fahrradstraßen zu schaffen, kommt der Bund einer langjährigen Forderung der Städte in Österreich nach. Auch die Flexibilisierung der Radwegebenutzungspflicht ist eine wesentliche Verbesserung für Radfahrende", so Vassilakou.
Kritik kommt - wenig überraschend - von den der FPÖ. Der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik beklagte in einer Aussendung, dass "die Radfahrer von SPÖ und Grünen zu Lasten der anderen Verkehrsteilnehmer weiter hofiert werden".
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