• vom 11.01.2013, 09:40 Uhr

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Update: 11.01.2013, 10:40 Uhr

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Die wahren Rotlichtsünder: 31.008 Autofahrer angezeigt




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Von Matthias Bernold

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Wie absurd die Debatte um "Kampfradler" ist, wird klar, wenn man auf die jüngste Anzeigen-Statistik zu Rotlichtsündern blickt: Wie der ÖAMTC am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, überquerten 2012 in Wien 31.008 Autofahrer Kreuzungen bei Rotlicht und wurden deshalb angezeigt. Das sind  um knapp 40 Prozent mehr als noch 2011 - damals gab es 22.153 Anzeigen. Außerdem ist es nur ein Bruchteil  der sich tatsächlich in Wien ereignenden Rotlichtfahrten von Autlern: Sind doch gerade einmal sechs Kreuzungen in Wien mit Überwachungsanlagen ausgestattet.

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Wenn man nun weiter bedenkt, dass das Bewegen eines mehrere Tonnen schweren Fahrzeugs ohnehin schon gefährlich und eine Geschwindigkeit von mehr als 30 Km/h potenziell tödlich ist. Wenn man bedenkt, dass die Disziplin unter Autlern vielfach niedrig, ihre Fehleranfälligkeit vielfach hoch ist und immer mehr Autos unterwegs sind - zeigt sich sehr deutlich, von wem das Risiko wirklich ausgeht.

Zur Erinnerung: 2012 starben 522 Menschen in Österreich nach Unfällen im Straßenverkehr. Gäbe es vergleichbare Opferzahlen in Flugzeug, U-Bahn, Zug oder Bus erfolgte ein gesellschaftlicher Aufschrei in einer Lautstärke, dass einem das Trommelfell platzen würde. Nur beim Auto verklärt sich der Blick oder wendet sich empört in eine andere Richtung: Stell dir vor, jetzt kommt eine Kurzparkzone! Stell dir vor, die wollen, dass  Radfahrer die Ringstraße benutzen dürfen...




Schlagwörter

rotlicht, Fahrrad

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2013-01-11 10:20:22
Letzte Änderung am 2013-01-11 10:40:19


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