• vom 17.02.2013, 08:49 Uhr

Freitritt

Update: 17.02.2013, 09:41 Uhr

Bürgermeister

Bloomberg Nachfolge: Bald rauhere Zeiten für Radfahrer?




  • Artikel
  • Lesenswert (4)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Matthias Bernold

  • Freitritt

Fahrrad-Spur in Brooklyn nahe der Williamsburg-Bridge

Fahrrad-Spur in Brooklyn nahe der Williamsburg-Bridge Fahrrad-Spur in Brooklyn nahe der Williamsburg-Bridge

Michael Bloomberg unternahm mehr für New York Citys Radfahrer als je ein Bürgermeister zuvor. Doch mit Endes dieses Jahres läuft seine Amtszeit ab. Und die Kandidaten für das Amt nehmen durchwegs eine Fahrrad-kritische Haltung ein, berichtet die New York Times.

Werbung

Die Veränderungen in den vergangenen fünf Jahren sind augenfällig: Ein fertig ausgebauter Radweg vom südlichsten Zipfel Manhattans entlang des Hudson River bis Uptown. Einige klug ausgebauter Radwege (und unzählige nicht ganz so gute, die plötzlich enden) in allen fünf Borroughs der Stadt. (Link zur Radkarte New Yorks) Diesen Frühling soll ein Bike Sharing-System endlich seinen Betrieb aufnehmen: Radfahren im Big Apple ist besser als je zuvor.

Diese fahrradfreundliche Verkehrspolitik könnte sich jedoch ändern, wenn Michael Bloomberg, der zum Politiker gewordene Gründer der Nachrichtenagentur Bloomberg,  mit Ende dieses Jahres aus dem Amt scheidet. "In den frühen Stadien ihrer Kampagnen für das Amt des Bürgermeisters haben sich die Kandidaten im Hinblick auf den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur nicht sehr enthusiastisch gezeigt", schreibt die New York Times, "einige von ihnen haben sogar angedeutet, einige Radwege wieder entfernen zu lassen".

Dies, obwohl eine Umfrage der Zeitung im vergangenen Sommer breite Zustimmung unter den Stadtbewohnerinnen für das Radfahren verdeutlichte: Demnach gaben 66 Prozent der New Yorker an, dass sie Radwege für eine gute Idee halten.

Das letzte Wort in dieser Sache ist allerdings noch nicht gesprochen. Bis zur Wahl ist noch viel Zeit für Fahrrad-Lobbyisten, die Kandidatinnen von der Vorzügen des Radfahrens zu überzeugen...




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2013-02-17 08:51:50
Letzte Änderung am 2013-02-17 09:41:57


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. HausTrike-Fahrradcamper für urbane Nomaden

Werbung




27.7.2014: Schlamm, Dreck, Hindernisse aller Art: In Klettwitz  in Deutschland fand am Wochenende das Freizeitsportspektakel "Tough-Mudder" statt.

Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh. Seit Oktober erreichten allein aus Mittelamerika mehr als 57.000 unbegleitete Kinder die Grenze. Sie fliehen vor Gewalt, Kriminalität und schlechten wirtschaftlichen Aussichten in ihren Heimatländern.

Freie Bahn für Ebbe und Flut: Zum Klosterfelsen Mont-Saint-Michel gelangen Besucher künftig über eine Stelzen-Brücke des österreichischen Architekten Dietmar Feichtinger. Link: <a href="http://www.ot-montsaintmichel.com/index.htm" target="_blank"> Mont-Saint-Michel </A> Streets musicians can be seen up and down the cobblestone side streets of Lviv.

Werbung