• vom 18.02.2013, 12:09 Uhr

Freitritt

Update: 18.02.2013, 12:32 Uhr

Radweg

Radweg Getreidemarkt: Chorherr reagiert auf Kritik




  • Artikel
  • Lesenswert (7)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Matthias Bernold

  • Freitritt

Die Grafik zeigt den Verlauf der Radweg-Verlängerung am Getreidemarkt.

Die Grafik zeigt den Verlauf der Radweg-Verlängerung am Getreidemarkt.

Der Grüne Planungssprecher Christoph Chorherr setzt sich auf seinem Blog mit der Kritik vieler Radfahrerinnen am geplanten Radweg Getreidemarkt auseinander. Nachdem die Stadt Wien angekündigt hatte, den bestehenden Radstreifen am Getreidemarkt ab  Lehargasse Richtung Operngasse zu verlängern, lieferten sich Kritiker und Befürworter des Vorschlages in Online-Foren wilde Diskussionen. Mehrheitlich lehnten die Radfahrer in den Foren die Vorschläge als nicht weit gehend genug ab.

Werbung

Chorherrs Replik: "Derzeit ist die ungeschützte Querung von zwei Spuren, no sagen wir einmal: Nicht ganz fahrradfreundlich. Durch diese rot markierten 1,5 m breiten Streifen [diese sieht das Konzept vor. Anm. d. Red.] ist klar signalisiert: Geradeausfahrende Radfahrer/innen haben dort Vorrang, Autofahrende müssen mit ihnen rechnen. Hunderte Male bin ich über diese "Querung" beim Landesgericht gefahren, immer passen Autofahrer/innen sehr auf. Weil sie mit Radfahrenden rechnen.
Zugegeben: Beim Getreidemarkt geht es bergab, auch Radfahrer/innen fahren dort schneller.
Wir glaubten: Das wäre eine Verbesserung.
Natürlich gäbe es aus Sicht von Radfahrenden deutlich bessere Maßnahmen: Eine Spur weniger für Autos, eine ganze fürs Rad z.B.
Aber in diese Richtung ist die gesamte 2er-Linie dreispurig, Veränderungen müssen politisch zwischen den Koalitionspartnern, den betroffenen Bezirken etc. verhandelt werden, ich schätze einmal: Für eine Verengung auf zwei Spuren am Getreidemarkt gibt es nicht so leicht eine politische Unterstützung."

Abschließend kündigt Chorherr an, "zumindest nochmals gründlich nachzudenken und den Dialog u.a. mit Radfahr-Organisationen zu suchen, um zu einer Verbesserung zu kommen, die auch als solche gesehen wird".




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2013-02-18 12:13:48
Letzte Änderung am 2013-02-18 12:32:37


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. OGH: Radwege müssen benützt werden
  2. "Keine Ahnung vom Vorrang"
  3. Klagemauern für die Radfahrer
  4. Licht-Coaching für die Radfahrer
  5. Wiens Antwort auf Amazon & Co
Meistkommentiert
  1. Klagemauern für die Radfahrer
  2. "Keine Ahnung vom Vorrang"
  3. Licht-Coaching für die Radfahrer
  4. Wiens Antwort auf Amazon & Co
  5. Wien stellt Radfahrern Luft zur Verfügung

Werbung




21. 12. 2014: Die indonesische Marine sprengt Fischerboote aus Papua Neu-Guinea. Laut einem Regierungserlaß werden alle ausländischen Fischerboote zerstört, die in indonesischen Hoheitsgewässern aufgebracht werden.

Platz 10: CLEVERE ÄFFCHEN. Weißbüschelaffen können mit Lehrvideos etwas anfangen - jedenfalls wenn es darum geht, Leckereien aus einer Kiste zu holen. Den meisten der in Südamerika heimischen Tiere gelang das, nachdem sie im brasilianischen Dschungel per Video Artgenossen zugesehen hatten, die den Kistentrick schon beherrschten. Doch nicht für immer: Liebesschlösser an der Pont des Arts in Paris werden entfernt.

Böse Zungen behaupten, Markus Lanz sei als Nachfolger von Thomas Gottschalk ein Griff in die Sch . . . okolade gewesen (hier badet er jedenfalls am 23. März 2013 darin).  Der diesjährige Friedensnobelpreis ist am Mittwoch an Malala Yousafzai aus Pakistan und Kailash Satyarthi aus Indien verliehen worden.

Werbung