• vom 09.08.2017, 07:30 Uhr

Freitritt

Update: 09.08.2017, 07:38 Uhr

Ausstellung

200 Jahre Fahrrad: Teil der Lösung für (fast) jedes Problem


   - © Bicycles 200 – Ausstellung in Schloss Hollenburg   - © Bicycles 200 – Ausstellung in Schloss Hollenburg   - © Bicycles 200 – Ausstellung in Schloss Hollenburg   - © Bicycles 200 – Ausstellung in Schloss Hollenburg 



  • Sehenswert (6)




Von Matthias G. Bernold

  • Freitritt

Noch bis Mitte September läuft in Hollenburg bei Krems die Ausstellung "Bicycles 200". Die Schau aus Anlass des 200. Geburtstags des Fahrrades – im Jahre 1817 hatte Karl Drais das Ur-Fahrrad, die sogenannte Draisine, gebaut – zeigt großformatige Fotos und Filmausschnitte sowie etwa hundert außergewöhnliche Räder. Wichtigste inhaltliche Quelle der Ausstellung ist die Sammlung Palmeri – Nachlässe, Memoiren, Briefe und Telegramme sowie tausende Fotografien und Grafiken der radbegeisterten Familie Palmeri, die bis ins Jahr 1870 zurückreichen. Chromo–Lithografien, Zeichnungen, Stiche, Dokumente und Kleinobjekte dokumentieren die vergangenen 200 Jahre Radgeschichte. Die Fahrräder und viele Kleinobjekte stammen aus dem Besitz privater Sammler und diverser Museen. Kuratiert wird die Ausstellung von Markus Böhm, der in der Wiener Operngasse das Radlager, einen Treffpunkt für guten Kaffee und Vintage-Räder – betreibt.

Die Ausstellung zeigt, wie viel Wahrheit im Satz "Zeigen Sie mir ein Problem in der Welt, und ich gebe Ihnen das Fahrrad als Teil der Lösung" des US-amerikanischer Rahmenbauers Mike Sinyard liegt. Wäre schön, wenn sich auch österreichische Entscheidungsträger und Verkehrspolitiker von dieser Ausstellung inspirieren ließen, statt immer weiter Straßen zu errichten und die Städte in die Atemnot zu treiben...

Links

    Infos zur Ausstellung

    Die

  • Ausstellung Bicycles 200
  • findet noch bis zum 17. September 2017 im Schloss Hollenburg, Obere  Hollenburgerhauptstraße 14, 3506 Hollenburg bei  Krems a. d. Donau statt

Unrühmliches Detail am Rande: Unter dem Punkt Anreise finden die potenziellen Besucher auf der Website der Ausstellung zwar Informationen zur Anreise mit dem Pkw: Wie man öffentlich oder mit dem Rad hingelangt, darauf wird nicht eingegangen - schwach.





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-08-08 10:46:35
Letzte Änderung am 2017-08-09 07:38:07



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