• vom 02.09.2017, 09:38 Uhr

Freitritt

Update: 02.09.2017, 16:03 Uhr

Eurobike 2017

Besuch auf der Eurobike in Friedrichshafen


<div>Bei der Eurobike in Friedrichshafen: Scarp Sonic 12 mit goldenem SRAM-Schaltwerk, Mountainbike von KTM.Eurobike</div> - © Messe Friedrichshafen  Der Bodensee in aufgewühlter Stimmung. Es regnet fast durchgehend. - © Matthias Bernold  Die weltgrößte Branchenmesse der Fahrrad-Industrie fand vom 8. bis 10. September in Friedrichshafen statt.  Vor dem Eingang zur Messe sitzt Michael – ein Radreisender mit knappem Budget  Mein persönliches Highlight der Eurobike ist das Leg&Go Kinderrat aus Holz. Der lettische Hersteller bietet sein Fahrrad in einer Art Modul-System: So können immer weitere Komponenten aus Birkenholz dazugekauft werden. Das Rad verändert sich vom Schaukelpferd für Kleinkinder, in ein Laufrad und später in ein normales Fahrrad oder Lastendreirad. - © Matthias Bernold  Wenn die Rede von Ledersätteln ist, dann denken die meisten an den englischen Traditionshersteller Brooks. Was ich auf der Eurobike gelernt habe: Bereits seit 1965 stellt der portugiesische Produzent Tabor Ledersitze in ähnlicher Optik her. Attraktive Farb-Palette... - © Matthias Bernold  Wer schätzt es nicht, wenn nützliche Dinge gut aussehen? Dies ist der Fall bei den schön gestylten Stand-Pumpen des US-Herstellers Lezyne. - © Matthias Bernold  Viele Produkte schaffen es nie auf den europäischen Markt. Ungewiss ist auch, ob es diesem Lastenrad mit überbreiten Pneus gelingt. Das Rad des asiatischen Herstellers Vikingx (die Website ließ sich nicht aufrufen, ich konnte die genaue Herkunft des Rades nicht feststellen. Anm.) kommt in faszinierender Mad-Max-Optik und kann mit dem stabilen Stahl-Rahmen und den robusten Reifen vermutlich auch schwerste Lasten transportieren. In den Standard-Version ist kein E-Antrieb dabei. Ich weiß nicht, wie leichtgängig das Ganze ist. Insbesondere in einer hügeligen Gegend. Die Optik ist jedenfalls beeindruckend. - © Matthias Bernold  Viele Hersteller bieten für die nächste Saison formschöne und gut ausgestattete Randonneure – also Reiseräder mit Rennlenker und einer sportlicheren Geometrie. Im Bild: Roadmaxx Randonneur von der deutschen Radmanufaktur Maxx - © Matthias Bernold  Im Bild das Tanami GT der deutschen Marke Tout Terrain, die für wertige Expeditions- und Reiseräder bekannt ist. - © Weiterer Trend Randonneure  Nicht direkt etwas für den Hausgebrauch, aber spannend zu betrachten. Einige Hersteller von industriellen Fertigungsmaschinen hatten ihre Geräte auf der Messe im Einsatz: Im Bild ein Speichensetz-Roboter des französischen Herstellers Mach1. - © Matthias Bernold  Wer ein leichtes Schloss sucht, hat möglicherweise mit dem Velo Guard-Schloss seine Freude. Es verriegelt Lenksäule und Rahmen und dient damit als sehr effiziente Wegfahrsperre. Elegante Optik, schwierig zu knacken! (Nur wegtragen kann man das Rad halt trotzdem...) - © Matthias Bernold  Das im Jahr 1988 gegründete Schweizer Unternehmen Leggero ist für seine Kinderanhänger bekannt. Mir ist bei der Eurobike der "Max Trolley", ein Hybrid aus Fahrrad-Anhänger und Einkaufs-Trolley aufgefallen. Der Anhänger lässt sich einfach abkoppeln, als Einkaufswagen mit in den Supermarkt mitnehmen und danach wieder auf dem Fahrrad befestigen. Smart! - © Matthias Bernold 



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Von Matthias G. Bernold

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Seit vielen Jahren hat sich die Eurobike in Friedrichshafen als die wichtigste Branchenmesse für den Fahrrad-Markt etabliert. Knapp 1.400 Hersteller zeigen heuer hier ihre Produktneuheiten der Fachwelt. Händler bestellen hier die Ware fürs kommende Jahr, Entwickler versuchen, ihre Innovationen an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Die Dimensionen der Messe sind beeindruckend: In zwölf Hallen und einem großen Außenbereich zum Testen und für Show-Einlagen bietet sich den mehr als 40.000 Besuchern das Bild eines wachsenden Marktes – kaum möglich, hier den Überblick zu bewahren.

Weil ich mich spät entschlossen habe, mir die Messe anzusehen, waren bereits alle Quartiere in der Stadt bereits ausgebucht. Was also tun?

Ich beschlossen, den Messebesuch mit einer kleinen Radreise zu verbinden, fuhr mit dem Railjet nach Bregenz und von dort mit dem Rad nach Friedrichshafen. Unterwegs zeltete ich auf dem Campingplatz "Iriswiese" bei Kressbronn – kann den Platz aber nur eingeschränkt empfehlen (Zeltwiese weit weg vom Strand, direkt neben der Straße, ziemlich unfreundliches Personal, nächtliches Gewitter :).

Hier die Produkte, die ich während eines vierstündigen Streifzugs am interessantesten gefunden habe. (Natürlich ist es eine zufällige Auswahl. Die Messe ist so groß, dass es nur schwer möglich ist, alle Produkte anschauen.)





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-02 09:39:37
Letzte Änderung am 2017-09-02 16:03:36



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