Alexia Weiss

Jiddischkeit stärken2


Für observante Juden ist jeder Samstag ein Ruhetag: mit Sonnenuntergang beginnt Freitag Abend der Schabbat, der Samstag Abend ebenfalls mit Sonnenuntergang wieder endet. Während dieser 24 Stunden wird keine Arbeit verrichtet – das inkludiert auch den Gebrauch elektronischer Geräte oder das Verwenden von Geld, sprich: das Einkaufen... weiter

Challot sind die zopfförmigen Brote, die traditionell am Schabbat gegessen werden. Man kann sie in der koscheren Bäckerei kaufen – viele Frauen backen sie allerdings selbst, wobei die Rezepte variieren, denn man kann sie mit und ohne Eiern und aus verschiedenen Mehlsorten zubereiten. - © Foto: Wikimedia/Yoninah



Alexia Weiss

Hohle Phrasen4


Es ist Mitte Oktober und es trudeln nach und nach die Einladungen für Gedenkveranstaltungen ein – der November naht und damit die Erinnerung an die Pogrome der Nationalsozialisten, das Brennen der Synagogen in Wien. Hier hat der Stadttempel in der Seitenstettengasse als einziges jüdisches Gotteshaus die NS-Zeit überstanden... weiter

Alexia Weiss ist Journalistin und Autorin. - © Stanislav Jenis



Alexia Weiss

Selbstentäußerung3


Von "Selbstentäußerung" sprach vor vielen Jahren eine Kollegin in einer Kulturredaktion, in der ich damals tätig war, und es ging dabei um Mühl und seine Kommune. "Selbstentäußerung", diesem Begriff begegnet man öfter, wenn man dann zu Mühls Praktiken nachliest und ich fand es immer abstoßend, dieses Wort... weiter

In "Der jüdische Patient" ist Polak selbst der, von Depressionen geplagte, Patient. - © Gerald von Foris



Alexia Weiss

Oida! – Wirklich?2


Es gibt Worte, die sind einem einfach zuwider – wobei das natürlich eine sehr individuelle Sache ist. Zu meinen sprachlichen Hassobjekten zählt zum Beispiel "geil", das vor allem in der Werbung so inflationär eingesetzt wird. Und dann gibt es da noch den Begriff "Oida", den man vor einigen Jahren öfter... weiter

Das Jüdische Filmfestival Wien (8. bis 23. Oktober, Votiv Kino und De France Kino) steht heuer unter dem Titel "Shalom Oida!". - © Foto: JFW



Alexia Weiss

Ruhejahr4


Eben begann für Juden weltweit das Jahr 5775. Für Bauern in Israel ist es ein ganz besonderes Jahr, denn es ist ein Ruhejahr, Schmitta genannt. Die Tora sieht vor, dass alle Ackerflächen, aber auch Weinberge, Olivenhaine während sechs Jahren bestellt und gepflegt werden, das Land aber im jeweils siebenten Jahr brach liegt... weiter




Alexia Weiss

57754


Kommenden Mittwoch Abend (24. September) tauchen wir wieder Apfelstücke in Honig, denn es beginnt ein neues Jahr, und dieses soll süß werden. Rosch HaSchana heißt das jüdische Neujahrsfest, was auf Hebräisch so viel bedeutet wie Kopf des Jahres. Die Jahreszahl ist diesmal eine besonders attraktive, zwei mal die 5 und zwei mal die 7... weiter

Alexia Weiss ist Journalistin und Autorin. - © Paul Divjak



Alexia Weiss

Zu Muslimen Brücken bauen4


"Was haben denn diese Dschihadisten mit Judentum zu tun? Ich hab gedacht, du schreibst über die Wiener jüdische Gemeinde", bekam ich vergangene Woche im Bekanntenkreis zu hören. Und ja, ich schreibe in diesem Blog über das Judentum, aber eben auch darüber, was Jüdinnen und Juden in Wien bewegt. Wie sehr der islamistische Terror die Gemeinde... weiter

IKG-Präsident Oskar Deutsch bei der Grundsteinlegung des Wiener Wiesenthal Instituts (vwi) am rabensteig. - © WZ Online / Alexia Weiss



Alexia Weiss

Aufatmen6


Das Schlimmste ist wieder einmal überstanden. Der wochenlange Raketenbeschuss Israels durch die Hamas aus dem Gazastreifen hat vorläufig ein Ende – der Waffenstillstand hält bisher. Nun können beide Seiten ihre Wunden lecken, trauern, wieder einen geordneten Alltag leben oder mit dem Wiederaufbau beginnen... weiter




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Die kanadischen Einsatzkräfte suchten am Mittwoch nach weiteren Mittätern. Beim Erdrutsch Anfang Mai in der Provinz Badachschan wurden 2.000 Menschen getötet, rund 700 Familien verloren ihre Bleibe und leben nun in Zeltstädten. Die Sonne scheint immer seltener, langsam wird es kalt.

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