Alexia Weiss

Verluste6


Die Geschichten, die das Leben schreibt, sind meist die berührendsten – wahrscheinlich vor allem deshalb, weil man weiß, dass sie wirklich passiert sind. Ich bin kürzlich nach Kagran gezogen und als ich jüngst über das neue Buch des Physikers Peter Weinberger (www.pwein.at) , "Wohlgeordnete Einsamkeit" (herausgegeben vom Österreichischen... weiter

Alexia Weiss. - © Stanislav Jenis



Alexia Weiss

Dilemma5


Am Montag Abend beginnt die Pessachwoche – und obwohl ich ja keinen koscheren Haushalt führe, zu Pessach gibt es auch bei uns Matzot, die ungesäuerten Brote, die an den Auszug der Juden aus Ägypten erinnern. Es ist ja nicht so, dass es sich dabei um eine Delikatesse handeln würde – der Geschmack ist eher zu beschreiben wie ungesalzenes Knäckebrot –... weiter

In den koscheren Geschäften stapeln sich dieser Tage die Matzot-Packungen. - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Staatsbürgerschaften3


Es sind diese schönen, raren Momente, wenn man mit inzwischen sehr betagten Wienern sprechen kann, die sich vor den Nationalsozialisten ins Ausland retten haben können und heute mit ihren Familien in ganz anderen Teilen der Welt leben. Diese Woche ist wieder einmal eine Gruppe von rund 60 Personen aus den USA, Israel, Großbritannien, Frankreich... weiter

Alexia Weiss. - © Stanislav Jenis



Alexia Weiss

Bewegender Abschied8


Der Iran ist nicht nur die größte Bedrohung für Israel, sondern für die ganze Welt": das war wohl die wichtigste politische Botschaft, die von Israels Präsident Shimon Peres am Sonntag Nachmittag bei einem Empfang für Mitglieder der jüdischen Gemeinde Wiens im Dorotheum zu hören war. Der Rahmen: bewegend... weiter

 - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Schwarze Riemen5


Tefillin: so heißen die Gebetsriemen, deren Anlegen – wie auch die Beschneidung oder der Schabbat – Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Juden ist. Idealerweise sollten Männer sie zum täglichen Morgengebet tragen. In Israel, aber auch in den USA sieht man allerdings im Straßenbild immer wieder Tische mit Tefillin darauf... weiter

In Tel Aviv werden Menschen animiert, das Gebetsband, wie es der lesende Mann links im Bild trägt, anzulegen. - © WZ online / Alexia Weiss



Alexia Weiss

A freilichen Purim!9


Der Fasching ist zwar schon eine Weile vorbei – dennoch wird man sonntags rund um den Stadttempel in der Seitenstettengasse, aber auch in der Nähe der anderen Synagogen Wiens jede Menge verkleideter Kinder und Erwachsener sehen. Dieses Wochenende feiern Juden das Purimfest, das fröhlich begangen wird... weiter

Hamantaschen werden traditionell mit Mohn oder Powidl gefüllt: Das Purimfest ist ein Freudenfest. Sogar reichlich Alkohol zu trinken gilt als gute Tat. - © WZ Online / Alexia Weiss



Alexia Weiss

Besondere Momente4


Die Antisemitismuskeule: was für ein sperriger Begriff. Leichtfertig wird er in Foren hervorgezogen: die Juden warnen? Antisemitismuskeule! Irgendeinen Profit werden sie schon daraus zu ziehen wissen, indem sie sich ständig als Opfer inszenieren. Kennen Sie das? Die eine Bemerkung, die einen noch Stunden danach nachdenken, weiterdenken lässt... weiter

Charlotte Knobloch im Gespräch mit IKG-Ehrenpräsident Ariel Muzicant. - © Foto: Alexia Weiss



Alexia Weiss

Auf der Frauenseite3


Wenn man schon einmal in Israel ist, fährt man die kurze Strecke von Tel Aviv nach Jerusalem – denn, wer weiß: vielleicht werden die Wünsche und Hoffnungen, die man auf kleine Zettelchen schreibt und in die Ritzen der Klagenmauer steckt, ja doch in Erfüllung gehen. Kommt man nicht in den Früh- oder Abendverkehr... weiter

Frauen schleifen Sessel zum Paravent und steigen darauf. - © Alexia Weiss



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Die Grünen, die sich auch als Antikorruptionspartei positionieren, enthüllen ihre Plakate - einmal gegen krumme Geschäfte ... Francesca Woodman, Untitled, Rome, Italy, 1977–1978/2006
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