Alexia Weiss

Mammutaufgabe3


"An End to Anti-Semitism!": So lautet der Titel einer internationalen Antisemitismus-Konferenz, die von 18. bis 22. Februar 2018 vom European Jewish Congress, der Universität Wien, der New York University und der Tel Aviv University in Wien abgehalten wird. Das Ziel: An die 150 Experten und Expertinnen sollen einen Empfehlungskatalog erstellen... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

Der richtige Zeitpunkt12


Das Gedenkjahr 2018 wirft seine Schatten voraus. 100 Jahre Erste Republik. 80 Jahre seit Beginn des nationalsozialistischen Terrorregimes in Österreich. Wenn man mit Familien spricht, deren Vorfahren 1938 aus Wien geflüchtet sind, kommt immer wieder die Aussage: Die Großeltern, die Urgroßeltern waren assimiliert. Sie waren hier gut integriert... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

Distanz zur FPÖ28


Am 15. November organisiert SOS Mitmensch eine Menschenkette rund um das Regierungsviertel, Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Ballhausplatz. Die Botschaft: "Schützen wir unsere Ministerien vor der drohenden Übernahme durch Rechtsextreme!" Und: "Ministerien sollten ausschließlich von Personen geführt werden... weiter

Diskussion im Vorfeld der Wahl des Vorstands der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien am 19. November: (vlnr) Dezoni Dawaraschwili (Georgische Juden), Robert Sperling (Bund), Dina Margules-Rappaport (Chaj), Oskar Deutsch (Atid), Chanan Babacsayv (Bucharische Juden), Reuven Rennert (Khal Israel), Yaacov Frenkel (Kehille). - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Beschämend14


Gustav Klimts Beethovenfries gilt als eines der Hauptwerke des österreichischen Künstlers. Bis heute ist er Teil der Sammlung des Belvedere, bis heute kann er in Wien besichtigt werden und lockt Jahr für Jahr tausende Besucher und Besucherinnen in die Secession. Immer wieder machte das monumentale Kunstwerk Schlagzeilen – zuletzt 2015 als... weiter

Jung und alt: Erich Lederer, Sohn von Szerena und August Lederer, der bis in die 1970er Jahre mit der Republik Österreich um Herausgabe von Klimts Beethovenfries kämpfte, vor seinem eigenen Porträt von Egon Schiele.  - © Privat



Alexia Weiss

Liebe Bücherwürmer, es gibt good news!49


Als Ende Juni bekannt wurde, dass der Book Shop Singer in der Dorotheergasse per Jahresende schließen muss, weil das Jüdische Museum Wien, wo die Buchhandlung derzeit eingemietet ist, den Pachtvertrag kündigte, war nicht nur ich mehr als betrübt. Ein einzigartiges Sortiment wäre damit in Wien nicht mehr verfügbar gewesen... weiter

Dorothy Singer vor dem künftigen neuen Standort ihres Book Shop Singer am Rabensteig (Ecke Seitenstettengasse). - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Am Nein zur FPÖ ändert sich vorerst nichts17


Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien unterhält derzeit keine wie auch immer gearteten Beziehungen zur FPÖ: Es gibt keine Treffen mit FPÖ-Politikern und –Politikerinnen, diese werden auch nicht zu Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen in der Wiener jüdischen Gemeinde eingeladen. Basis dafür ist ein immer noch aufrechter... weiter

Aktuell gibt es keine Beziehungen zwischen Israelitischer Kultusgemeinde und der FPÖ. Geändert werden kann das nur durch einen Beschluss des Kultusvorstands. - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Wie hältst du es mit der FPÖ?27


Von den antisemitischen Tönen im laufenden Nationalratswahlkampf bis zur Haltung zur Israel-Boykottbewegung BDS (Boycott, Divestment, Sanctions): Montag Abend lud die Jüdische Österreichische HochschülerInnenschaft (JÖH) Vertreter und Vertreterinnen von SPÖ, ÖVP, Grünen, NEOS und Liste Pilz zu einer Podiumsdiskussion ins Gemeindezentrum der... weiter

Die Jüdische Österreichische Hochschülerschaft lud Montag Abend zu einer Diskussion mit Vertretern politischer Parteien, die zur Nationalratswahl am kommenden Sonntag antreten. Von links nach rechts: Alma Zadic (Liste Pilz), Albert Steinhauser (Grüne), Tanja Wehsely (SPÖ), Martin Engelberg (ÖVP), Christian Moritz (NEOS). - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Das Schtetl ist schon weit weg10


Was begründet die jüdische Identität? Ist es nur die Geburt? Ist es die Religiosität? Die Verfolgungsgeschichte? Die Kultur? Eine Opferrolle? Ein Zugehörigkeitsgefühl? Ich kenne Erwin Javor schon viele Jahre. Und ja, wenn nun jemand sagt, ist ja kein Wunder, sie hat ja damals, als seine Frau, die Sängerin und Schauspielerin Anita Ammersfeld... weiter

Erwin Javor hat seine Familiengeschichte in eine Zusammenschau jüdischen Lebens nach dem Holocaust verpackt ("Ich bin ein Zebra. Eine jüdische Odyssee", nun erschienen im Amalthea Verlag). - © Privat



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