Der Streit am Schrebergartenzaun steht innerhalb der Wiener jüdischen Gemeinde nicht wirklich auf der Tagesordnung, leben viele Wiener Juden doch eher in zentralen Lagen, jedenfalls aber nicht hauptsächlich im Kleingartenverein. Querelen stehen dennoch auf der Tagesordnung – doch da steht die Kultusgemeinde wohl nicht alleine da: in welcher... weiter
Mehr als 100.000 Menschen nahmen Freitag Mittag an der Eröffnung der diesjährigen (bisher 16.) Lesbian, Gay, Bisexual & Trans (LGBT) Parade in Tel Aviv teil. Laut Jerusalem Post war dabei auch die Politiker-Präsenz groß: Bürgermeister Ron Huldai sprach ebenso wie Finanzminister Yair Lapid (Jesh Atid), Justizministerin Tzipi Livni (Hatnua)... weiter
Eine Mitzwe ist ein religiöses Gebot. Im Judentum gibt es 613 davon. Mehr als die Hälfte sind Verbote, der andere Teil Gebote. In meiner Familie sprechen wir hier auch mehr von Regeln, denn eine Mitzwe ist für uns vor allem eines: eine gute Tat. Dieser Tage stieß ich auf das Buch "1.000 Mitzvahs" der Amerikanerin Linda Cohen... weiter
Vielleicht haben Sie es auch schon einmal gelesen: Gtt. Nein, das ist kein Tippfehler. Gläubige Juden schreiben den Begriff Gott nicht aus. Und in der mündlichen Sprache wird er im Alltag gerne umschrieben: mit ER zum Beispiel, oder HaSchem, wörtlich aus dem Hebräischen übersetzt: der Name. Und dann passiert es aber doch – wie dieser Tage einer... weiter
Wo dürfen Frauen an der Klagemauer in Jerusalem beten? Und wie dürfen sie das tun? Still oder laut? Mit Gebetsschal und Betriemen – oder sind diese Utensilien Männern vorbehalten? Darum ging es unter anderem im Eintrag der vergangenen Woche. Der Anlass: die Proteste feministischer Jüdinnen an der Klagemauer... weiter
Was für eine Woche. Der Jüdische Weltkongress tagte in Budapest, auch um die Welt mit der Nase darauf zu stoßen, in welch antisemitischem Klima ungarische Juden heute leben. Das gelang durchaus – die mediale Coverage war umfassend. Ratlos hinterließ so manches Mitglied auch der Wiener jüdischen Gemeinde allerdings die Tatsache... weiter
Wie bebildert man einen Zeitungsartikel, der sich mit dem Judentum befasst, wie gestaltet man einen Radiobeitrag, in dem es um Muslime geht? Und warum werden in Fernsehbeiträgen zu christlichen Themen so gerne Bilder aus der katholischen Kirche verwendet? Darüber wurde diese Woche unter anderem bei einem Salonabend im Afro-Asiatischen Institut (www... weiter
Nur wer gute Fragen stellt, wird am Ende auch gute Antworten bekommen, trichtert man Jungjournalisten ein. Und nichts ist zu trivial, um danach zu fragen. Nur wer selbst versteht, worüber er schreibt, kann es auch so vermitteln, dass es der Leser versteht. Die Ungarin Linda Verö-Bán, studierte Judaistin und Frau eines Rabbiners... weiter