Alexia Weiss

Am Nein zur FPÖ ändert sich vorerst nichts17


Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien unterhält derzeit keine wie auch immer gearteten Beziehungen zur FPÖ: Es gibt keine Treffen mit FPÖ-Politikern und –Politikerinnen, diese werden auch nicht zu Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen in der Wiener jüdischen Gemeinde eingeladen. Basis dafür ist ein immer noch aufrechter... weiter

Aktuell gibt es keine Beziehungen zwischen Israelitischer Kultusgemeinde und der FPÖ. Geändert werden kann das nur durch einen Beschluss des Kultusvorstands. - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Wie hältst du es mit der FPÖ?27


Von den antisemitischen Tönen im laufenden Nationalratswahlkampf bis zur Haltung zur Israel-Boykottbewegung BDS (Boycott, Divestment, Sanctions): Montag Abend lud die Jüdische Österreichische HochschülerInnenschaft (JÖH) Vertreter und Vertreterinnen von SPÖ, ÖVP, Grünen, NEOS und Liste Pilz zu einer Podiumsdiskussion ins Gemeindezentrum der... weiter

Die Jüdische Österreichische Hochschülerschaft lud Montag Abend zu einer Diskussion mit Vertretern politischer Parteien, die zur Nationalratswahl am kommenden Sonntag antreten. Von links nach rechts: Alma Zadic (Liste Pilz), Albert Steinhauser (Grüne), Tanja Wehsely (SPÖ), Martin Engelberg (ÖVP), Christian Moritz (NEOS). - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Das Schtetl ist schon weit weg11


Was begründet die jüdische Identität? Ist es nur die Geburt? Ist es die Religiosität? Die Verfolgungsgeschichte? Die Kultur? Eine Opferrolle? Ein Zugehörigkeitsgefühl? Ich kenne Erwin Javor schon viele Jahre. Und ja, wenn nun jemand sagt, ist ja kein Wunder, sie hat ja damals, als seine Frau, die Sängerin und Schauspielerin Anita Ammersfeld... weiter

Erwin Javor hat seine Familiengeschichte in eine Zusammenschau jüdischen Lebens nach dem Holocaust verpackt ("Ich bin ein Zebra. Eine jüdische Odyssee", nun erschienen im Amalthea Verlag). - © Privat



Alexia Weiss

Über Österreicher und vermeintliche Nicht-Österreicher7


Die Äpfel wurden in Honig getaucht und die Süße genossen und wir haben dem Klang des Schofar gelauscht. Rosch HaSchana, das jüdische Neujahrsfest, ist vorüber. Die Hohen Feiertage sind es allerdings noch nicht. Kommenden Samstag wird gefastet, denn es ist Jom Kippur, der Versöhnungstag. Seit vielen Jahren veröffentlichen heimische Politiker und... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

Integration, nicht Assimilation22


Sommerfest der bucharisch-jüdischen Community in Wien: ein bisschen Programmatisches (nicht nur der Nationalrat, auch der Kultusvorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien wird noch dieses Jahr neu gewählt), viel Smalltalk, ein zum Spirit des Abends passendes Buffet mit koscherer aschkenasisch-sephardischer Fusion-Küche... weiter

Chanan Babacsayv (li) und Israel Abramov (re) vergangenen Jänner: Anlässlich des Holocaust-Gedenktages beteiligten sie sich an der #WeRemember-Aktion des Jüdischen Weltkongresses. - © Privat



Alexia Weiss

Da kann ich nicht mit51


Never again! Dieser Kampfspruch hat in so mancher Sonntagsrede seinen Biss, seine Kraft verloren. Wenn etwas zur hohlen Phrase verkommt, dann sollte man zwei Mal überlegen, bevor man es in einer politischen Ansprache nutzt. Als von Weitem sichtbares Graffiti auf einem Flakturm im Augarten hätten die beiden Worte aber nicht treffender sein können:... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

Abrahams Kinder16


Ein wunderbarer Sommer geht zu Ende. Die letzte Urlaubsstation vergangene Woche: Venedig. Die historischen Kunstschätze der Stadt sind stark christlich geprägt (viele davon zu sehen im Museum "Gallerie dell’Accademia") – im Ghetto begegnet man dem jüdischen Erbe. Kurios bis befremdlich mutete dann der Blick in die Auslage eines... weiter

Carla Amina Baghajati, Mitbegründerin der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen, und der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister bei einem muslimisch-jüdischen Dialogtreffen am Sonntag im Palmenhaus der Blumengärten Hirschstetten. - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

"Hebräerhunde"77


Antisemitismus. Ja, schon wieder Antisemitismus. Wie oft habe ich in den vergangenen Monaten gehört: gibt es kein anderes Thema? Ein bisschen habe ich das Gefühl, es ist wie mit dem Holocaust, dann um 2000 den Entschädigungsverhandlungen. Der Ruf nach dem Schlussstrich. Das gilt auch für den Antisemitismus. Was wird einem dann so alles serviert... weiter

Wer hinschauen will, der findet die Spuren der Vergangenheit. Tafel an der Leopoldskirche im zweiten Bezirk. - © Alexia Weiss



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