Launiger Enzyklopädist des Schreckens: Jussi Adler-Olsen. - © Schmickl

LitCologne

Spannend und segensreich9

  • Der dänische Thrillerautor Jussi Adler-Olsen – und eine Schlussbilanz der LitCologne 2014.

Also Gott ist er nicht. So viel Demut muss sein. Obwohl seine in Romanform entwickelten Phantasien sich oft im Nachhinein in der Wirklichkeit einlösen, sieht der dänische Thriller- und Bestsellerautor Jussi Adler-Olsen seine prognostischen Fähigkeiten weniger in deus-haften Schöpferqualitäten als mehr im Erspüren dessen begründet... weiter




Ein hervorragender Vortragskünstler seiner eigenen Werke: Peter  Wawerzinek. - © WZ Online / Gerald Schmickl

LitCologne

Tante Luci als Janis Joplin3

  • LitCologne-Tagebuch 2014: Peter Wawerzinek und sein hinreißender Stimmenzoo.

Manchmal braucht es nicht viel, um aus einer Lesung einen gelungenen Abend zu machen. Keine große Inszenierung, keine zusätzlichen Gimmicks, selbst ein Gespräch ist schon fast zu viel (auch wenn es von einer charmanten und einfühlsamen Person wie der Schweizer Moderatorin Monika Schärer geführt wird)... weiter




Yasmina Reza, hier nicht bei ihrem Auftritt in Köln: Die 55-jährige Französin verbat sich Fotos und gab sich wenig auskunftsfreudig. - © APAweb / EPA, Julian Martin

LitCologne

Beobachterin der Bourgeoisie6

  • LitCologne-Tagebuch 2014: Yasmina Reza lässt lieber ihre Figuren als sich selbst sprechen.

Sie halte es für ein Missverständnis, dass Schriftsteller wie Promis behandelt werden, dass man von ihnen also sowohl private Details erfahren als auch öffentliche Stellungnahmen empfangen wolle, sagte die französische Roman- und Theaterautorin Yasmina Reza am Mittwoch bei ihrem Auftritt bei der LitCologne... weiter




Deutscher mit Finnland-Hang: Jan Costin Wagner beim Büchersignieren. - © Foto: Schmickl

LitCologne

Der ideale Finne5

  • LitCologne-Tagebuch 2014: Jan Costin Wagner erklärt die Herzensbindung an seine Ermittlerfigur Kimmo Joentaa.

Der Saal des Kölner Polizeipräsidiums ist gerappelt voll, obwohl an diesem Tag die öffentlichen Verkehrsmittel bestreikt werden (auf welche in dieser Stadt freilich auch bei regulärem Betrieb kein Verlass ist). Angekündigt ist jener deutsche Autor, der laut (deutschem) Medienurteil die besten Skandinavien-Krimis schreibt: Jan Costin Wagner... weiter




Ausschweifende Literatin, eindrückliche Leserin: Verena Roßbacher.   - © Gerald Schmickl

LitCologne

Kurze und lange Sätze7

  • LitCologne-Tagebuch 2014: Verena Roßbacher und Clemens J. Setz als österreichisches Mixed-Doppel.

Es gehört zur Tradition der LitCologne, dass erfahrene, erfolgreiche Schriftsteller im Rahmen sogenannter "Patenschaften" jüngere, noch nicht so bekannte Kollegen vorstellen. Im Falle von Clemens J. Setz und Verena Roßbacher ist dieses Prinzip zumindest genealogisch auf den Kopf gestellt: Da stellt der 1982 geborene Grazer die um drei Jahre ältere... weiter




Was für ein Kerl: Frank Schätzing im blauen Bühnenlicht - im Hintergrund die israelische Sängerin Ofri Brin. - © Foto: Schmickl

LitCologne

Nahostkonflikt als Soundshow11

  • LitCologne-Tagebuch 2014: Frank Schätzing präsentiert seinen neuen Roman, "Breaking News", als dramatische Ton-Collage

Es ist wohl der beste Einstieg in die LitCologne, das Kölner Literaturfestival, das heuer zum 14. Mal stattfindet und mit seinem bunten Potpourri aus Lesungen, Diskussionen, Themenabenden und Inszenierungen noch bis kommenden Samstag läuft. Es tritt auf der Lokalmatador, der Kölner Schriftsteller Frank Schätzing... weiter




Neue Essaybücher

Meinungen über Meinungen: neue Essays2

  • erlesen

Lesen wir, um uns Meinungen zu bilden? Oder um unsere Meinungen bestätigt zu bekommen? Oder im Gegenteil, um uns in Widerspruch zu üben? Jedenfalls geht es beim Schreiben und seinem Pendant, dem Lesen, immer auch um den Austausch der Meinungen. Am reinsten tritt dies in der Form des Essays zutage, der sich wie eh und je - man möchte sagen: von der... weiter




Literatur

Würdigung der Langsatzdichter2

  • erlesen

Wer fürchtet sich vorm langen Satz? Ziemlich viele aus der Schar der Lesenden, die sich nach dem ersten, bekanntlich sehr kurzen Satz von Marcel Prousts "Suche nach der verlorenen Zeit" bis in den zweiten, bekanntlich schon sehr langen vorgewagt und dann den Mut verloren haben. In der Literatur, und das nicht erst seit Brecht & Co das Credo der... weiter




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Literatur

Kordić, Martin: Wie ich mir das Glück vorstelle

Bemerkenswert: Martin Kordi , Jahrgang 1983. - © Sabine Lohmüller Kriege sind offenkundig etwas, das Schriftsteller zu Höchstleistungen antreibt, wenn es darum geht, nicht nur die konkreten Schrecken literarisch zu... weiter




Geschichte

Dunkles Land

Das Prager Ghetto, heute oft verklärt, ist ein Ort, an dem den Juden viel Böses geschah. - © corbis Die Sängerknaben. Die Lipizzaner. Der Mozart Wolferl, die Strauß-Walzer, die Sachertorte, der Blaue Zweigelt und der alte Kaiser... weiter




Literatur

Kermani, Navid: Große Liebe

Das frühere Ich als unentdecker Kontinent: Navid Kermani, Jahrgang 1967. - © APA/Herbert Neubauer Das erste Mal hat er mit fünfzehn geliebt und danach nie wieder so groß. So steht es auf der zweiten Seite des neuen Buches von Navid Kermani... weiter






Eine Fähre mit 459 Menschen an Bord ist vor der Küste Südkoreas gesunken.

16.04.2014: Die Statue Imperia in Konstanz am Bodensee (Baden-Württemberg). Sie erinnert satirisch an das Konzil von Konstanz (1414-1418). Das Konstanzer Konzil jährt sich zum 600. Mal - dieses Jubiläum wird von Ende April an ganze fünf Jahre lang in der Stadt am Bodensee gefeiert. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich erneut zu. Hier eine Barrikade der pro-russische Seperatisten vor dem Parlament in Slovyansk.

Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE), der auch die SPÖ angehört, kürte ihren Spitzenkandidaten am 1. März in Rom:
<span style="font-weight: bold;">Martin Schulz</span>: Der 58-jährige Deutsche gilt als wortgewandt, streitlustig, ehrgeizig. 2004 übernahm der gelernte Buchhändler den Fraktionsvorsitz der Sozialisten, 2012 wurde er Präsident des Europaparlaments. Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder. Migranten, die ihre Flucht aus Honduras mit dem Verlust von Extremitäten bezahlten. Den Zug, mit dem sie in die USA gelangen, bezeichnen sie als "La Bestia" (Die Bestie), da es hier oft zu bestialisichen Übergriffen an Einwanderern kommt.

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