Literatur

Schelmenroman aus dem Nahen Osten2

Die lebensnotwendige Beschränkung, die sich der Literaturfreund bei seiner Lektüre auferlegen muss, ergibt sich allein aus der Begrenztheit des eigenen Lebens einerseits, der Uferlosigkeit des Geschriebenen andererseits. Man orientiert sich notgedrungen an einem selbstgestrickten Kanon, folgt gewissen abstrusen, hausgemachten Regeln... weiter




Alleine ein ganzer Stimmenchor: Josef Bierbichler, hier durch die (orange) Blume lesend… - © Gerald Schmickl

Sprachsalz

Nach-Hall7

  • Lesungen von Josef Bierbichler und Alan Kaufman zum Abschluss des Festivals.

Es gehört zur Tradition von "Sprachsalz", dass am letzten Tag stets ein Überraschungsgast liest. Nicht immer gelingt die Überraschung, da die Auserwählten mitunter schon die Tage davor durch die Veranstaltung geistern, wie etwa vor einigen Jahren Edgar Hilsenrath, der sich vom ersten Tag des Festivals an stolz öffentlich gezeigt hatte... weiter




Kalauer-Tsunami in Hall durch Markus Orths. - © Gerald Schmickl

Sprachsalz

Mit dem Wahrnehmungs-Staubsauger10

  • Zeitreisen und Vielstimmigkeiten standen im Mittelpunkt des zweiten Lesungstages in Hall.

Was für ein erster Satz! "Eigentlich bin ich Gott. Dazu später mehr." Es sind dann insgesamt 525 Seiten, in denen man "mehr" über diese Anmutung erfährt. Und zwar in dem Roman "Alpha & Omega", von Markus Orths, einer "Apokalypse für Anfänger" (vor kurzem im Verlag Schöffling & Co erschienen). Am Samstag las der deutsche Autor... weiter




Trotz Heiserkeit ein stimmgewaltiger Autor: der Schotte John Burnside. - © Gerald Schmickl

Sprachsalz

Am Fuße des Fuji Patscherkofel7

  • John Burnside und Milena Michiko Flasar am ersten Lesungstag des Tiroler Literaturfestivals.

"Ich habe keine Stimme", krächzte John Burnside zu Beginn seiner Lesung auf Deutsch. Dieses Malheur, vermutlich der strengen Tiroler Witterung zu verdanken, hielt den schottischen Autor zum Glück aber nicht davon ab, am ersten Tag von "Sprachsalz" doch ein paar Auszüge aus seinem 2012 erschienenen Roman "In hellen Sommernächten" auf Englisch zu... weiter




Der Mops Otto (benannt nach Ernst Jandls Gedicht "Ottos Mops") dient dem Literaturfestival "Sprachsalz" als Maskottchen und Emblem. - © WZ Online / Gerald Schmickl

LitBlog

Wo Ottos Mops hopst6

  • Zum 12. Mal findet das Literaturfest "Sprachsalz" in Hall in Tirol statt.

Hall. Roquefortkäse und Räucherschinken bekommen Otto gar nicht, sie überanstrengen seine Verdauung. Daher muss er auf weniger exquisite Kost, wie Kochschinken oder Extrawurst, gesetzt werden, damit er zum Auftakt fit ist – zum Auftakt von "Sprachsalz", dem Literaturfestival von Hall in Tirol, dem der Mops Otto (benannt nach Ernst Jandls Gedicht ... weiter




Literatur

Das pure Glück durch Klassiker1

Hurra! Mein erster Henry James ! Es ist wie bei Stifter: Um diesen Schriftsteller drückt man sich ein halbes Leben lang herum, und hat man sich, spät im Jahr, um nicht zu sagen im Nachsommer des Lebens, endlich so weit gebracht, ist man dort sogleich zu Hause und fragt sich: Warum nicht früher? Freilich... weiter




Literatur

"Übung in freier Malerei"21

  • Lyrik erlesen

In München gibt es eine ziemlich einmalige Institution, die auch anderen Städten ganz gut zu Gesicht stünde: Das Lyrikkabinett , das seit 1994 als Verein und seit 2003 in Form einer Stiftung besteht, ist, altmodisch gesprochen, eine Lesegesellschaft für Freunde der Poesie... weiter




Launiger Enzyklopädist des Schreckens: Jussi Adler-Olsen. - © Schmickl

LitCologne

Spannend und segensreich9

  • Der dänische Thrillerautor Jussi Adler-Olsen – und eine Schlussbilanz der LitCologne 2014.

Also Gott ist er nicht. So viel Demut muss sein. Obwohl seine in Romanform entwickelten Phantasien sich oft im Nachhinein in der Wirklichkeit einlösen, sieht der dänische Thriller- und Bestsellerautor Jussi Adler-Olsen seine prognostischen Fähigkeiten weniger in deus-haften Schöpferqualitäten als mehr im Erspüren dessen begründet... weiter




zurück zu Blogs   |   RSS abonnieren


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Der Feind im eigenen Bett
  2. Die Österreich-Blase
  3. Ist der "IS" eine Hervorbringung von Mossad und CIA?
  4. Ich bin ein Gast - holt mich hier raus!
  5. Leserforum
Meistkommentiert
  1. Der Feind im eigenen Bett
  2. Ist der "IS" eine Hervorbringung von Mossad und CIA?
  3. Bock und Gärtner
  4. Europas Selbstbetrug
  5. Fritz lernt nur einen Gott kennen

Werbung



Literatur

Ostseeglück und k.u.k.-Romantik

Anfang der 1950er Jahre schrieb Max Brod im Rückblick auf einen Ferienaufenthalt von 1899 den lesenswerten Roman "Der Sommer, den man zurückwünscht"... weiter




Literatur

Geschichten für unterwegs

Marco Grüter (li.) und Adrian Fluri fischen nach literarischen Perlen. - © Irene Prugger Kann man von Kurzgeschichten leben? Wenn man sie schreibt, in den meisten Fällen nicht. Vermutlich auch nicht, wenn man damit handelt... weiter




Literatur

Blicke hinter den Gläsernen Vorhang

Reste des ehemaligen Eisernen Vorhangs zwischen Österreich und Tschechien bei Alt-Prerau. - © Apa/Troescher Der Fall des Eisernen Vorhangs vor 25 Jahren ist - neben der Entstehung der Computer-Welt und des Internets - die größte Veränderung der Welt... weiter






Martin Winter als "Don Juan" (Mitte) und das Ensemble vom Wiener Staatsballett in "Don Juan" in der Volksoper in Wien. Siehe dazu auch: <a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/708343_Wuestling-dreigeteilt.html" target="_blank"> Wüstling, dreigeteilt</a>

Der Pavillon X am Otto-Wagner-Areal. Das gesamte Areal bleibt im Eigentum der Stadt Wien. Nutzungsrechte für die Pavillons werden nur zeitlich begrenzt und für geeignete Nutzungsformen vergeben werden. Schneebedeckte Häuser in West Seneca im US-Bundesstaat New York. Für Donnerstag werden weite Schneefälle erwartet.

Die Fleischerei RINGL in der Gumpendorferstraße ist einer der letzten "traditionellen" Betriebe in Wien, die alles selbst machen. 24.11.2014: Das Organisationskommittee Rio 2016 hat die Maskottchen für die kommenden Olympischen Spiele (links) und Paralympics (rechts) enthüllt. Als Inspiration dienten den Designern die brasilianische Flora und Fauna. 

Werbung