Gut gelaunter Nachlass: Das Buch des Ende August verstorbenen Pieter Steinz.

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Fundstücke aus den Niederlanden1

Das Lesen von Romanen ist bekanntlich eine Sucht, allerdings eine nicht sehr ungesunde. Einst von den Pädagogen als ebenso brandgefährlich eingestuft wie später der Film, dann das Fernsehen und heute das Internet, fristet es inzwischen eine geduldete Nischenexistenz. Die erwähnten Pädagogen, immer das Wohl der Menschheit im Blick... weiter




Robinson Crusoe, Abbildung aus der tschechischen Ausgabe von 1894. - © Public domain, Walter Paget, scanned by jkb

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Robinsonade als Metapher

Es wird nicht überraschen, dass ich als Schüler "Robinson Crusoe" gelesen habe. Als ich kürzlich in meinen Bücherregalen stöberte, fiel mein Blick beiläufig auf das Buch, welches ich in den vergangenen Jahrzehnten allenfalls bei Übersiedlungen kurz in der Hand gehabt hatte. Ich griff nach dem Band, dessen genauerer Titel ("Die seltsamen und... weiter




Literatur

Sommergerüche und Daseinsfragen6

Ob der heurige Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt ein ganz ordentlicher oder ein eher dürftiger Jahrgang war, darüber gehen die Meinungen wie immer auseinander. Fest steht immerhin, dass uns dieses Mal wenigstens die ermüdende Quotendebatte erspart geblieben ist. Sieben Herren und sieben Damen haben gelesen - perfekte Gleichstellung... weiter




Ingeborg Bachmann, geboren vor 90 Jahren, am 25. 6. 1926, gestorben am 17. 10. 1973. Foto: Ullstein/Getty Images

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"Kommt her, ihr Böhmen alle . . ."4

Sind hierorts Häuser grün, tret ich noch in ein Haus. Sind hier die Brücken heil, geh ich auf gutem Grund. Ist Liebesmüh in alle Zeit verloren, verlier ich sie hier gern. Bin ich’s nicht, ist es einer, der ist so gut wie ich. Grenzt hier ein Wort an mich, so laß ich’s grenzen. Liegt Böhmen noch am Meer, glaub ich den Meeren wieder... weiter




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Balanceakte von Alt und Neu1

Der fulminante Erfolg des Menschengeschlechts beruht auf einem eigentlich simplen Schema: auf der Fähigkeit, das Alte und das Neue in Balance zu halten respektive auf eine produktive Weise miteinander zu vermählen. Was damit entsteht, ist das, was wir Kultur nennen und was gerade heute wieder gern als das eigentlich Überflüssige an dem ganzen... weiter




André Breton. - © Réunion des musées nationaux/Wikimedia

Wiedergelesen

Paris als surrealistisches Labyrinth

Literatur, die über das Grab derer hinweg, die sie verfassten, Leser finden will, muss nicht nur die ihr "Nachgeborenen" de profundis ansprechen. Sie braucht natürlich auch das Glück, von ihren Lesern gefunden zu werden. Anders - und in Abwandlung eines berühmten Zitats von Lichtenberg - gesagt: Stoßen ein Buch und ein Kopf zusammen und es schlägt... weiter




Erlesen

Theorie des sehr dünnen Romans

Der sehr dünne Romane entspricht eigentlich dem, was man früher bei uns eine Novelle nannte - oder einfach eine Erzählung. Es ist eine Kurzgeschichte, die nicht recht kurz bleiben wollte, weil es - vielleicht sogar gegen die ursprünglichen Absichten des Verfassers - doch um einiges mehr zu erzählen oder atmosphärisch auszumalen gab... weiter




Theodor Fontane, 1883 gemalt von Carl Breitbach. - © zeno.org/wikimedia commons

Wiedergelesen

Frau Treibels gut gehütetes Geheimnis5

Im Frühjahr 1891, also vor 125 Jahren, hat Theodor Fontane seinen kleinen Roman "Frau Jenny Treibel" geschrieben. Er gehört zu den Büchern des Kanons, die in der Schule und im Literaturseminar so zerlesen worden sind, dass ihre Aussage klar zu sein scheint und durch immer monströsere Steigerungen bekräftigt wird... weiter




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