Karl Heinz Bohrer liest aus dem Buch "Jetzt" - Vergangenes. . . - © Schmickl

lit.Cologne 017

Rindswurst mit Thomas Bernhard7

  • Karl Heinz Bohrer erzählt von seinen Abenteuern mit der Phantasie.

Als ein Freund von meinem abendlichen Programmpunkt erfuhr, dem Auftritt des deutschen Literaturwissenschaftlers Karl Heinz Bohrer bei der lit.Cologne , meinte er, dann werde es heute wohl "Schwarzbrot geben". Das schien gleich in doppeltem Sinne zutreffend, weil der streitbare Intellektuelle (der im September 75 Jahre alt wird) nicht nur als... weiter




Nicht den Buchpreis, aber viele beeindruckte Leser gewonnen: Thomas Melles "non-fiktionaler Roman". . . - © Rowohlt Berlin

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Zeichen-Wahn5

  • Vor vollem Saal die Welt im Rücken: Thomas Melle in Köln.

Es war eines der beeindruckendsten Bücher des Vorjahres – und ist auch nur haarscharf am Deutschen Buchpreis vorbeigeschrammt. In "Die Welt im Rücken" schildert der deutsche Autor Thomas Melle seine manisch-depressive Erkrankung auf so eindringliche wie literarisch gelungene Weise. Er erzählt von den insgesamt drei Schüben... weiter




Knapp tausend Seiten, die Leser - und Kritiker - teils in Euphorie versetzen, teils in den Wahnsinn treiben. . .  - © Hanser Verlage

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Märchen und Passionsgeschichte11

  • Das Buch der Saison: Hanya Yanagihara stellt ihren Roman "Ein wenig leben" als beredte Selbstinterpretin vor.

Dieses Buch mit seinen knapp tausend Seiten ist heuer – marketingtechnisch vom Verlag (Hanser Berlin) genau und kalkuliert platziert – wie ein Meteorit in der deutschsprachigen Literaturlandschaft eingeschlagen, und hat dort (wie schon zuvor in den USA und anderen Ländern) einen buchstäblich tiefen Eindruck hinterlassen... weiter




Das Überlebensbuch des Wilko Johnson: Mit großem Herz geschrieben - und großen Händen . . . - © (c) Verlagsgruppe Random House GmbH, Muenchen

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Leben im Akkord8

  • Der ehemalige Dr. Feelgood-Gitarrist Wilko Johnson erzählt von der Überwindung seiner Krebserkrankung.

Manche denken bei dem Namen an Udo Lindenberg, der auf seinem jüngsten Album den Abschlusssong so genannt hat: "Dr. Feelgood". Dabei nahm der deutsche Rock-Altvordere aber nur indirekt Bezug auf eine Gruppe, an die sich Ältere in anderen Zusammenhängen erinnern: Dr. Feelgood war in den 70er Jahren eine Größe in der britischen Musikszene –... weiter




Gewitzter Rhapsode des Fußballs: Marcel Reif (l.) mit Reinhold Beckmann bei der lit.Cologne. - © Schmickl

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Der abenteuerliche Blick9

  • Christoph Ransmayr und Marcel Reif über literarische und sportmediale Perspektiven.

Während in Wien gerade der Circe du Soleil, direkt vor den Türen unserer Redaktion in Neu-Marx, seine Zelte aufgeschlagen hat, gastiert in Köln einmal mehr, zum bereits 17. Mal, der Literaturzirkus. Bei der lit.Cologne spannt sich das Zeltdach freilich über die ganze Stadt – und es werden überall, in den verschiedensten Foren... weiter




Erlesen

Neues und Altes - von alten Bekannten

Wolf von Niebelschütz (1913-1960) hat in seinem ziemlich kurzen Leben nur zwei Bücher geschrieben, allerdings zwei sehr dicke. Die Rokoko-Groteske "Der blaue Kammerherr" (1949) wurde vor einiger Zeit als Taschenbuch neu aufgelegt und von mir an dieser Stelle so vorteilhaft rezensiert, dass ich es mit einem Satz aus dieser Besprechung auf die vierte... weiter




Lyrik erlesen

In der Waldschlucht der Sprache10

Eigentlich dachte man, die grassierende Mode der ellenlangen Buchtitel sei Romanen vorbehalten - Büchern wie "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" (Per J. Andersson), "Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren" (Antonia Baum) oder... weiter




Schreibmaterial

Ein Handlanger der Poesie

  • Der Bleistift ist vielen Schriftstellern ein geheiligtes Instrument ihrer poetischen Welterfassung - und Gegenstand derselben.

"Der Bleistift roch nach Rosmarin": Mit welch sinnlichem Zauber lud Peter Handke doch dieses buchstäblich hölzerne Schreibutensil auf! Der Satz entstammt seinem Journalband "Phantasien der Wiederholung", wo der Autor das ihm entsprechende "Werkzeug" vorstellt: "Nicht die Kamera, auch nicht der Pinsel oder die Schreibmaschine... weiter




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