• vom 16.03.2012, 14:33 Uhr

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Update: 21.03.2012, 14:56 Uhr

Der Abnehm-Blog – Tag 5

Mein Körper in Zahlen: Von Körperfett bis Cholesterin




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Von Pete Sahat

  • Vier Liter Wasser pro Tag sind Pflicht, meine Niere freut sich – angeblich.
  • Kopfschmerzen sind weg und auch die Frage, wie oft am Tag man furzt, wird beantwortet.

Das Ziel steht fest, die Zeichen sind günstig. - © dpa / Ronald Wittek

Das Ziel steht fest, die Zeichen sind günstig. © dpa / Ronald Wittek

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Ich bestehe nicht zu 100 Prozent aus Fett. Na bitte, ein Erfolg. Darauf kann ich aufbauen. Manche Dinge lassen sich mit Zahlen besser ausdrücken als mit Worten. Zudem üben Zahlen immer eine magische Anziehungskraft aus und vermitteln Wissen und wissenschaftliche Kompetenz.

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Also dann, mein Körper in nackten, harten und unbarmherzigen Zahlen. Am Ende folgen noch ein paar allgemeine Zahlen zum Thema Ernährung, Essen und Körper – einerseits für den Bildungsauftrag und andererseits für die Kategorie unnützes Wissen, also nicht verzagen, sondern weiterlesen und staunen.

Mein  Body-Mass-Index (BMI) , weniger aber auch bekannt als Körpermasseindex (KMI), Körpermassenzahl (KMZ) oder Quetelet-Kaup-Index – ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Das sagt zumindest Wikipedia. Wissen Sie aber vermutlich schon und daher gleich weiter im Text.

Mein BMI und der Sinn des Lebens
Der BMI ist nur als grober Richtwert nutzbar, da er Geschlecht und Statur nicht berücksichtigt. Somit wäre ein 2-Meter-Basketballer mit mehr als 100 Kilogramm Gewicht, dennoch mit wenige Körperfett aber viel Muskelmasse, dennoch nicht im Optimum. Auch ein durchtrainierter Arnold Schwarzenegger  wäre in diesem 1870 von Adolphe Quetelet entwickelten System ein übergewichtiger Fettsack.

Ich persönlich brauche keinen BMI, mir reicht ein Spiegel und eine Hose aus dem letzten Jahr, in die ich nicht mehr passe, um zu erkennen, dass ich dick bin. So erspare ich mir das Rechnen. Ich erspare es Ihnen auch und sage, dass mein BMI 42 beträgt. Laut Douglas Adams, oder besser gesagt dem von ihm erdachten Superrechner Deep aus "Per Anhalter durch die Galaxis", ist das die Antwort auf die Frage aller Fragen, nämlich die "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest". Nach einer Rechenzeit von 7,5 Millionen Jahren erbringt er dann die Antwort: 42.
Ich muss zugeben, dass ich durchaus schockiert bin, nun auch wissenschaftlich berechnet dick zu sein, hatte noch auf ein anderes Ergebnis gehofft. Ich bin nicht nur dick, sondern ein "Superdicker" – mit Adipositas Grad III. Mein Stolz auf diese Leistung hält sich in Grenzen, aber immerhin basiert  diese Leistung auf 34 Jahren harter Arbeit. Ganz ohne Lobbying.

Mein Bauch und ich
Ich wiege 131,6 Kilogramm. Immerhin sind das mehr als drei Kilo weniger als noch vor ein paar Wochen. Von meinem Wunschgewicht von 90 Kilogramm bin ich, nach Adam Riese, ein gutes Stück entfernt. Bei einer stattlichen Größe von 177 Zentimeter beträgt mein Bauchumfang  –  im Auswertungsbogen netter als "Nabelhöhe" bezeichnet  136 Zentimeter.  Ich werden nachforschen, warum das so heißt . Wenn Sie die Antwort kennen,  posten Sie sie bitte im Kommentarfeld am Ende dieses Textes.  Doch zurück zu meinem Körper: Meine Hüfte erstreckt sich auf einer Breite von 126 Zentimetern und mein Oberschenkeldurchmesser macht sich mit 77 Zentimetern gut aus.

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-03-16 14:34:33
Letzte Änderung am 2012-03-21 14:56:27


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