Andreas Wirthensohn

In der Waldschlucht der Sprache10


Eigentlich dachte man, die grassierende Mode der ellenlangen Buchtitel sei Romanen vorbehalten - Büchern wie "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" (Per J. Andersson), "Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren" (Antonia Baum) oder... weiter




Walter Klier

Fundstücke aus den Niederlanden1


Das Lesen von Romanen ist bekanntlich eine Sucht, allerdings eine nicht sehr ungesunde. Einst von den Pädagogen als ebenso brandgefährlich eingestuft wie später der Film, dann das Fernsehen und heute das Internet, fristet es inzwischen eine geduldete Nischenexistenz. Die erwähnten Pädagogen, immer das Wohl der Menschheit im Blick... weiter

Gut gelaunter Nachlass: Das Buch des Ende August verstorbenen Pieter Steinz.



Heiner Boberski

Kardinalserhebungen mit Signalwirkung4


Sie waren ja recht nett, die Spekulationen im Vorfeld, wen Papst Franziskus zum Kardinal befördern könnte. Aber die Mehrzahl der Männer, die nun wirklich auf der Liste stehen, überrascht vermutlich auch die bestinformierten "vaticanisti" in Rom. Diese Liste hat Signalwirkung - im Hinblick auf eine stärkere Internationalisierung des Senats der... weiter

Dr. Heiner Boberski ist Redakteur der "Wiener Zeitung" und mehrfacher Buchautor (2013 veröffentlichte er mit Josef Bruckmoser "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert").



Heiner Boberski

Mutig, geradlinig, authentisch2


"Wir waren arm, hatten aber immer etwas zum Essen." Mit Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in Vorarlberg leitet Bischof Erwin Kräutler seinen Vortrag zum Thema "Leben mit den Armen - Kampf für Gerechtigkeit" ein. "Richtig habe ich die Armut erst in Südamerika kennengelernt", erzählt er seinen Zuhörern im vollen Saal des Wiener... weiter

Dr. Heiner Boberski ist Redakteur der "Wiener Zeitung" und Autor mehrerer Bücher (zuletzt mit Josef Bruckmoser "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert").



Heiner Boberski

Eine Spaltung, die nicht bleiben darf


An eine Schlagzeile einer englischen Zeitung im Sommer 1968 - ich war erstmals in England - kann ich mich noch genau erinnern. Sie lautete: "The pope, the pill and the people". Es ging um die damals von Papst Paul VI. veröffentlichte Enzyklika "Humanae vitae" und das darin enthaltene Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung... weiter

Dr. Heiner Boberski ist Redakteur der "Wiener Zeitung" und Autor mehrerer Bücher (zuletzt mit Josef Bruckmoser "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert").



Heiner Boberski

Religiöse Entwicklung ist keine Einbahnstraße1


Wiens Katholiken sind innerhalb von 40 Jahren nahezu auf die Hälfte geschrumpft - natürlich nicht in der Länge, sondern in der Zahl. Wiesen sie 1971 noch einen Anteil von 78,6 Prozent an der Stadtbevölkerung auf, so betrug dieser 2011 nur noch 41,3 Prozent. Ähnlich, allerdings um den Faktor 10 darunter... weiter

Dr. Heiner Boberski ist Redakteur der "Wiener Zeitung" und mehrfacher Buchautor (zuletzt erschien von ihm, mit Josef Bruckmoser, das Buch "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert").



Heiner Boberski

Religion nur privat, aber nicht im Staat?9


Sofern Religionen nicht nur auf das Jenseits vertrösten, sondern auch Probleme im Diesseits angehen wollen, ist eine Verquickung von Religion und Politik sicher nie ganz vermeidbar. Versuche, Religion komplett in den Privatbereich zu verbannen, sind daher in der Regel zum Scheitern verurteilt. Genau das "Weltverbesserertum" von... weiter

Dr. Heiner Boberski ist Redakteur der "Wiener Zeitung" und Autor mehrerer Bücher (zuletzt mit Josef Bruckmoser "Weltmacht oder Auslaufmodell - Religionen im 21. Jahrhundert", Tyrolia Verlag)




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