Liebe Leser unseres Weltreiseblogs: Wir geben es zu - wir waren unter Pseudonym unterwegs. Aber nun sind wir ja gut zurück, nun sagen wir offen, wer wir sind, nämlich die Renate Karoline Schediwy-Oppolzer und der Robert Hans Schediwy (ehemals recte Kneidinger). Eigentlich waren es ja keine erfundenen Namen... weiter
Kreuzfahrturlaube, kurze wie lange, lassen sich sehr unterschiedlich gestalten, vor allem hinsichtlich der Landausflüge. Einerseits bieten die Reedereien jede Menge gut organisierter Exkursionen an. Wer es bezüglich der Reiseplanung bequem haben und auf Nummer sicher gehen möchte, wird sich solchen Gruppen anschließen... weiter
Der Verzicht auf zwei Ziele in Ägypten hat uns auf unserer Weltreise mit der "Costa Deliziosa" zwei zusätzliche Stopps in Italien eingetragen: Messina und Neapel. Es war kein schlechter Tausch. Den halbtägigen Aufenthalt in Messina haben wir genützt, um einen vom Schiff angebotenen Ausflug nach Taormina zu buchen – sehr touristisch... weiter
Am 12. April 2013 hätten wir Alexandria.erreichen sollen. Es hat nicht sollen sein. Wegen der politisch-religiösen Unruhen in Ägypten werden wir nach der Durchquerung des Suezkanals gleich Messina ansteuern. Mit solchen technisch oder politisch bedingten Routenänderungen muss man speziell bei längeren Kreuzfahrten jederzeit rechnen... weiter
Ägypten ist ein Geschenk des Nils, sagte Herodot. Das heutige Ägypten ist aber, wirtschaftlich gesehen, ebenso ein Geschenk des Suezkanals. Er hat zwar weniger landschaftliche Schönheiten zu bieten als etwa der Panamakanal. Aber seit ihrer Eröffnung am 17. November 1869 hat die 162 km lange und seit 2010 24 Meter tiefe Wasserstraße Wirtschaft und... weiter
So etwas ist uns auf unserer Reise noch nicht passiert: Wir haben uns am 5. April 2013 für Salalah ja gar nicht viel vorgenommen, ein bisschen baden an einem Hotelstrand und dann allenfalls ein kleiner Bummel durch den Souk. Aber als wir, um halb elf, um das übliche frühmorgendliche Gedränge beim hafeninternen Shuttlebus zu vermeiden... weiter
Vor ein paar Tagen sind sie uns aufgefallen: die kleinen Flugzettel betreffend die französischen Romane von Roland Leber, die in der Bibliothek ausgelegt waren.: Eines der Bücher, betitelt "Hermann aus Baden", war sogar auf Deutsch vorhanden.. In der Folge haben wir uns mit Monsieur Leber und seiner Gattin zu einem kleinen Plausch... weiter
Als unser Schiff sich im Morgengrauen des 1. Aprils 2013 der arabischen Metropole nähert, wirkt diese zunächst wie eine Fata Morgana. Ihre Skyline, bei weitem kühner als jene Manhattans, hat etwas Unwirkliches. Erst als die ersten Sonnenstrahlen die Spitze des schlanken, eleganten Burj al Khalifa treffen und im Widerspiegeln aufleuchten lassen... weiter
Das Mani Bhavan in Bombay, heute offiziell Mumbai, ist ein kleines Museum in einer stillen, grünen Straße. Mahatma Gandhi (1869-1948) hat dort 1917 bis 1934 gelebt, in einer Wohnung, die ihm ein Freund zur Verfügung gestellt hat. Er hat hier mehrere seiner Kampagnen zivilen Ungehorsams konzipiert, die ihn schon in der Zwischenkriegszeit berühmt... weiter
Am 27. und 28. März 2013 haben wir Bombay besucht, das seit 1995 offiziell Mumbai heißt, und das war zweifellos einer der Höhepunkte unserer Weltreise mit der "Costa Deliziosa". Die Riesenstadt, Indiens Tor zum Westen, fasziniert mit ihrem "Gateway to Inidia", dem berühmten Taj Mahal Hotel, dem Victoria Terminus... weiter
Beim Besuch des Gangarama-Tempels in Colombo am 24. März hat er uns voll gepackt: Der Zauber des Orients. Die schiere Fülle und Buntheit der Tempelschätze überwältigen den Besucher. Was gibt es da zu sehen? Dutzende, wahrscheinlich sogar hunderte Buddhastatuen, kostbare Elfenbeinschnitzereien, vielarmige Göttinnen - aber auch einen Rolls-Royce... weiter
Fremantle war, wenn ich mich recht erinnere, die letzte Station unserer Weltreise, zu der wir rückhaltslos "ja" gesagt haben.Singapur war schon mehr ein "na ja"" und der Ausflug nach Kuala Lumpur die Hauptstadt von Malaysien, hatte außer den Petronas Towers und Shopping nicht viel zu bieten. (Kleiner Tipp: Vom Zentralbahnhof Kuala Lumpur kann man... weiter
"Eingang verboten, Ausgang verboten. Durchgang verboten". Kurt Tucholskys satirischer Deutschkurs für Ausländer fällt einem ein, wenn man erfährt, was in Singapur alles streng untersagt ist: Das Überqueren der Straßen abseits der Fußgängerübergänge, der Import von Kaugummi , das Essen von Stinkfrüchten (Durians) in der U-Bahn und noch... weiter
Es ist das Schicksal des eiligen Weltreisenden, immer wieder zur Vertiefung der Eindrücke und zu weiterem Aufenthalt angeregt zu werden, aber dennoch weiter zu müssen. "Ich wäre ja so gerne noch geblieben...aber der Wagen. der rollt", heißt es schon im populären deutschen Lied (das übrigens keineswegs aus der Postkutschenzeit... weiter
Wir sind auf dem Weg von Perth nach Singapur - das sind fünf Seetage. Es gibt also wieder ein bisschen Zeit dafür, die Gedanken zu sammeln, die Überfülle der Eindrücke zu verarbeiten. Vor allem aber ist es hoch an der Zeit, Lucia Angeli Dank zu sagen. Als Guest relation Manager hat sie wesentlich dazu beigetragen... weiter
Eigentlich wollte ich unser Reisetagebuch nach Melbourne ein wenig ruhen lassen. Von Perth war ja nicht allzuviel zu erwarten: Die "isolierteste Millionenstadt der Welt" hat zwar eine nicht uninteressante Geschichte - der strategische Zweck ihrer Gründung lag in der Abwehr französischer Ambitionen auf Westaustralien... weiter
Was tun, wenn es gilt, einen noch nie besuchten Kontinent kennen zu lernen und man hat bloß wenige Tage zur Verfügung? Da heißt es – leider - streng auswählen. Wir haben uns schon im Vorfeld der Reise gegen einen Flug zu Ayers Rock und eine Busfahrt ins Outback entschieden. Auch den Gedanken an einen Kurzbesuch in der australischen... weiter
Es ist eine klassische Städterivalität wie jene zwischen Boston und New York, zwischen Peking und Shanghai, zwischen Moskau und Petersburg, oder zwischen Klagenfurt und Villach. Beiderseits sehen sich die Bewohner als die eigentlichen Hauptstädter und bei großen Sportereignissen mobilisieren die Fans gegen die rivalisierende Metropole... weiter
Wir haben sie gesehen! Cremefarbig glänzend und selbstbewusst liegt sie da, im Hafen der Metropole, die herausfordernde Zurückweisung der Devise "Form Follows Function", eines der ganz seltenen Bauwerke des 20. Jahrhunderts, das den Status eines Wahrzeichens erreicht hat: Jørn Utzons Opernbau von Sydney. Unser Tagesausflug am verregneten 1... weiter
Mit dem 25. Februar 2013 haben wir den Südseeteil unserer Reise quasi abgehakt. Was ist uns geblieben? Ein erstaunlich "raues" Bild der Bevölkerung und Geschichte dieser so gerne romantisierten Landstriche. Die Sache beschäftigt mich immer noch und motiviert mich während einiger Seetage zur Internetrecherche an Bord der "Costa Deliziosa"... weiter
Solange man jung ist, ist man stolz auf die "eigenen" Gedanken und Meinungen. Aber je mehr man an Erfahrung gewinnt, umso öfter muss man feststellen: es sind oft gar nicht so sehr die eigenen als die gängigen Auffassungen der Zeit und des Milieus, in dem man sich bewegt.. Wir sind alle, ob wir es wollen oder nicht, Chorsänger des Zeitgeistes... weiter
Friedensreich Hundertwasser hat von Neuseeland geträumt und sich letztlich dort angesiedelt und begraben lassen. Sir Karl Popper hat dort die Zeit seiner Emigration verbracht und "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" geschrieben. Sein Schüler Peter Hilferding hat dort den belastenden großen Namen seines Vaters... weiter
"Wenn man Suva und Pago Pago vergleicht, kommt einem Suva wie eine Weltstadt vor". Klingt doch gut, nicht? Aber vielleicht doch ein wenig vollmundig. - denn, offen gesagt, bis vor kurzem hatten wir beide keine Ahnung, wo sich diese beiden Orte auf der Weltkugel befinden.. Nun aber wissen wir Bescheid und geben unserem Südseeführer Recht, der Suva... weiter
Zu den Reizen einer Weltreise gehört es auch, zwischendurch einmal Orte zu besuchen, in die es einen sonst nie verschlagen hätte: zum Beispiel Amerikanisch Samoa. Diese US-Kolonie mit begrenzter Selbstverwaltung ist nicht einmal halb so groß wie Wien und zählt nicht mehr als 55.000 Einwohner. Wenn man sich aber nach fünf Tagen in den leeren Weiten... weiter
Heute musste ich an Jules Verne denken und an David Niven, Shirley MacLaine und einen alten, längst verstorbenen Freund. Vor einem guten halben Jahrhundert galt der Film als Sensation. Mein Schulfreund Michael Totz hat ihn, glaube ich, 42 Mal angesehen. Er konnte jede Szene auswendig - englisch und deutsch, inklusive der Akzente... weiter
Beinahe jeden Morgen begegnet man ihm auf dem Weg zum Frühstück. Der freundliche ältere Herrr sitzt in der türkisgrünen Bar und bereitet am Laptop seinen nächsten Vortrag vor. Lorenzo Vega Nieto ist zahlender Passagier auf der "Costa Deliziosa", aber ein besonderer. Ein diskretes Metallschild verrät es uns: Der pensionierte Bauunternehmer aus... weiter
Unser Aufenthalt auf Hawaii ist am 12. 2. 2013 mit einer furiosen Musik- und Tanzshow zu Ende gegangen - Unsere Erwartungen waren nicht allzu hoch gespannt, wurden aber bei weitem übertroffen. Gezeigt wurde ein höchst dynamisches und martialisches Spektakel, das die kriegerische Vergangenheit der polynesischen Stämme des pazifischen Raums mit... weiter
Wer kennt nicht das schöne, sentimentale Lied "Aloha oe". Aber wer kennt seine Verfasserin? Es war Lili'Uokalani (1838 – 1917), die kluge, musikalische und feministische letzte Königin von Hawaii. Ihr Schicksal wurde, leicht verkitscht (und verjazzt), zur Vorlage von Paul Abrahams Operette "Die Blume von Hawaii"... weiter
Eine hunderttägige Weltreise bedeutet einen unaufhörlichen Strom neuer Eindrücke, der kaum zu bewältigen ist - selbst dann nicht, wenn man sich Monate hindurch mit der Vorauswahl dessen was man sehen möchte, beschäftigt hat. Aber gottlob gibt es ja die "Tage auf See". Natürlich kann man die auch im Fitnessstudio verbringen, Bingo... weiter
Es ist schon recht verblüffend: Die beiden Städte liegen im selben Bundesstaat, beide tragen sie fromme Namen, die ihnen die spanischen Kolonisatoren gegeben haben – und doch sind sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht. San Francisco gilt als eine der schönsten Städte der Welt, und Los Angeles... nun, für Los Angeles gilt das nicht... weiter
Der Reiz einer hunderttägigen Weltreise liegt unter anderem in den überraschenden Einsichten, die sich für den eiligen Reisenden ergeben. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass der Balnoa Park in San Diego, Kalifornien in enger Beziehung zum Panamakanal steht, den wir vor kurzem durchquert haben? Es ist aber so... weiter
An einem Samstag haben wir zwei arme Immigranten an den Rand der Verzweiflung gebracht. Einen Taxifahrer aus Ghana und einen seiner Kollegen aus Armenien. Dabei wollten wir doch nur zur Getty-Villa und wieder zurück zu unserem Schiff. Die Getty-Villa ist weltweit bekannt - sollte man meinen. Der milliardenschere Ölinvestor J... weiter
Auf einigen der größten Freeways im Raum Los Angeles gibt es eine bevorzugte Spur für "Carpools", das sind Autos, in denen mindestens zwei Menschen sitzen. "Zwei lebende, voneinander getrennte Menschen", erklärt uns die Führerin bei der Stadtrundfahrt am 3.2.2013 - es hätten Schwangere, Leichenwagen und Fahrer mit Schaufensterpuppen auch... weiter
Unsere Weltreise mit der Costa Deliziosa hat uns auch ins mexikanische Puerto Vallarta geführt (am 29.1.2013) und, am Tag darauf, nach Cabo San Lucas. Aufstrebende Badeorte, aber auf den ersten Blick nicht unbedingt eine Inspiration für den Blogger. Aber auf den zweiten Blick... Da wäre zum Beispiel das Foto vom Balkon unserer Kabine... weiter
Am 2. Februar 1827 äußerte sich Johann Wolfgang von Goethe zu seinem getreuen Eckermann über drei Kanalbauten, die er leider nicht mehr erleben würde: Über die Verbindung von Rhein und Donau, über den Kanal bei Suez, den wohl die Engländer kontrollieren würden und über die Verbindung von Atlantik und Pazifik bei Panama... weiter
Die Zeit wird einem nicht lang an Bord eines Kreuzfahrtschiffes – dafür sorgt unter anderem der Kreuzfahrtdirektor mit seiner Crew. Über dieses Thema habe ich an einem der Seetage vor der Küste Mittelamerikas mit Emilio Fabris, dem Cruise Director unserer Weltumrundung und mit Carlo Scopelliti, seinem Spezialisten für kulturgeschichtliche... weiter
Cartagena de Indias im Morgenrot bietet einen unerwarteten Anblick: Die kolumbianische Stadt mit der mächtigen Festung und dem historischen Zentrum als Weltkulturerbe zeigt sich, vom Meer aus betrachtet, als Wolkenkratzermetropole. Offenbar eine Millionenstadt, das ist mir bei der Vorbereitung der Reise irgendwie entgangen... weiter
Wieder ein Tag auf See. Da kommt man ins Sinnieren. Woher kommen wir, wohin fahren wir und warum sind so viele Österreicher an Bord? Ist es die ewige Sehnsucht des Binnenländers nach dem Meer? Oder liegt es am frühen Pensionsalter, das unserem Land viele unternehmungslustige "Graue Panther" beschert? Tatsache ist... weiter
Der Kreuzfahrttourist genießt die Bequemlichkeit seines Schiffs, seine Landausflüge sind in der Regel organisiert - kritische Geister meinen, auf diese Weise werde man nur mit bunten Bildern konfrontiert, lerne in Wahrheit die besuchten Länder gar nicht kennen. Nun, die Perspektive des Fußwanderers oder Arbeitsmigranten ist sicher eine andere... weiter
Madeira, der letzte Vorposten Europas, liegt hinter uns. Jetzt genießen wir ein paar ruhige Tage auf See, und haben Zeit, uns mit dem Schiff zu beschäftigen, das nun für ein Vierteljahr unsere Heimat sein wird. Die Costa Deliziosa, entnehmen wir Wikipedia, wurde 2010 von Fincantieri - Cantieri Navali Italiani S.p.A... weiter
Auf der Pariser Weltausstellung von 1937 standen einander der deutsche und der sowjetische Pavillon gleichsam drohend gegenüber, - und während der trockene Klassizismus des NS-Baus längst vergessen ist, hat die stalinistische Monumentalstatue "Arbeiter und Kolchosbäuerin" von Vera Muchina so etwas wie Kultstatus erlangt... weiter
Am 8.1. 2013 steht uns nur ein knapper Tag in Barcelona zur Verfügung, und der will wohl genützt sein. Ramblas, Paseig de Gracia – oder doch ein Besuch bei der ewigen Baustelle der Sagrada Familia? Im Vorfeld haben wir uns im Buch "Städtebilder" einiges über die beiden Weltausstelllungen von 1888 und 1929 sowie über die Olympischen Spiele 1992... weiter
Der Anfang unserer Weltreise ist recht gut gelaufen. Mit dem Zug ging es zunächst per Schlafwagen nach Mailand, am nächsten Tag weiter nach Savona. Der riesige , an altrömische Thermen erinnernde Mailänder Hauptbahnhof ist immer ein eindrucksvoller Anblick, und Savona mit seinem alten Kern und seinen repräsentativen Gründerzeitarkaden war eine... weiter
Am 6. Jänner wird es losgehen. Wir besteigen das Schiff, das für mehr als drei Monate unsere Heimat werden soll, in Savona. Am nächsten Tag sind wir schon in Marseille, eine Stadt, die wir bereits ein wenig kennen und die derzeit den Titel Kulturhaupstadt Europas trägt. Wir sind gespannt, wie es dort mit der Stadterneuerung aussieht – das letzte... weiter
Lange Zeit hatten wir eigentlich vor, unsere (Welt)reise nicht an die große Glocke zu hängen. Man will doch nicht, dass die Leute neidisch sind oder glauben, man protzt. Aber eine dreimonatige Abwesenheit lässt sich nicht leugnen und wir wollen auch nicht, dass uns unser soziales Umfeld im Knast vermutet! Also haben viele doch Wind von unserem Plan... weiter