Thomas Hofer

Die Schlussminute


Seit der ersten "Zwischenbilanz" vor sechs Wochen ist keine Revolution am Wählermarkt passiert, einige damals bestehende Trends haben sich aber verstärkt. Das der SPÖ attestierte "Rückzugsgefecht" findet wie erwartet statt. Im Fokus steht die rote Basis und mobilisiert wird über zugespitzte Szenarien, was dem Land ohne tonangebende SPÖ droht... weiter




Später Showdown1


Vieles am freiheitlichen Wahlkampf des Jahres 2013 erinnert nicht unbedingt an die erfolgreichen Kampagnen früherer Tage. Statt brachialer Reime finden sich auf den Plakaten esoterische Texte zum entstellten christlichen Prinzip der Nächstenliebe. Die TV-Spots des Spitzenkandidaten sind kaum anders: Sie setzen auf eine eigenartige Mischung aus... weiter




Rote Chuzpe


Natürlich ist eine Woche vor dem Urnengang noch nichts entschieden. Zu groß ist die Schwankungsbreite in den Umfragen, zu hoch die Zahl der Spätentschlossenen, die sich teils erst in der Wahlkabine entscheiden. Dennoch: Wenn es am 29. September nach den gängigen Regeln der Kampagnenkunst läuft, sind Tendenzen doch abzusehen: Keine Erzählung Die... weiter




Mythenbildung im Wahlkampf


Es passiert in fast jeder Wahlauseinandersetzung: Jemand stellt eine These auf oder textet eine Schlagzeile - und schon geht sie ungeprüft ins Allgemeingut über. Dabei handelt es sich oft um leicht widerlegbare Mythen. Die Top 5 des Wahlkampfs 2013: 1. Politiker sind übertrainiert Der Satz taucht auf, wenn Politikern in TV-Duellen anzumerken ist... weiter




Thomas Hofer

Der Koalitions-Blues


So manche Wahl wurde durch sie schon entschieden. Dennoch wird ihre schiere Existenz von den meisten wahlkämpfenden Parteien abgestritten. Die Rede ist von der Abteilung "Gegnerbeobachtung". In den USA sind die Damen und Herren von der "Opposition Research" aus keinem professionellen Wahlkampfteam wegzudenken... weiter




Thomas Hofer

Basic Instinct


Vergangene Woche stand an dieser Stelle als letzter Satz: Wer schützt Frank Stronach vor sich selbst? Heute wissen wir die Antwort: niemand. In Interviews mit dem ORF und den Vorarlberger Nachrichten katapultierte sich der Selfmade-Man raus aus dem kleinen österreichischen Politkosmos. Sein Vorschlag... weiter




Thomas Hofer

Früchte des Zorns1


Hochphasen einer Partei müssen nicht immer mit Eigenleistungen zu tun haben. Für die Grünen ist die Korruptionsbekämpfung neues Thema Nummer 1. Das eigentliche Signalthema Umwelt kommt nur pro forma vor. Beim Wahlkampfauftakt traten neben Parteichefin Eva Glawischnig noch Finanzexperte Werner Kogler und der Kärntner Parteichef Rolf Holub auf... weiter




Thomas Hofer

Die Selbstfesselungskünstler1


Positiv formuliert kann man sagen: Traditionspflege liegt der ÖVP wirklich am Herzen. 2006 startete sie mit einem Macher als Kanzler ins Rennen. Den Oppositionsführer ließ die Volkspartei nach dem Bawag-Skandal links liegen und reagierte weder auf die miserablen Werte der damaligen Unterrichtsministerin noch die heraufdräuende Pflegedebatte... weiter




Thomas Hofer

Nach dem Startschuss


Die Intensivphase des Wahlkampfs ist erst angebrochen, der Overkill an Debatten dräut langsam herauf. Doch die strategische Aufstellung der Parteien zeichnet sich sechs Wochen vor der Wahl recht klar ab. SPÖ: Guter Start Die SPÖ führt das dritte Rückzugsgefecht in Folge. 2006 verabschiedete sich Alfred Gusenbauer von der breiten "solidarischen... weiter





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Eine Fähre mit 459 Menschen an Bord ist vor der Küste Südkoreas gesunken.

16.04.2014: Die Statue Imperia in Konstanz am Bodensee (Baden-Württemberg). Sie erinnert satirisch an das Konzil von Konstanz (1414-1418). Das Konstanzer Konzil jährt sich zum 600. Mal - dieses Jubiläum wird von Ende April an ganze fünf Jahre lang in der Stadt am Bodensee gefeiert. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich erneut zu. Hier eine Barrikade der pro-russische Seperatisten vor dem Parlament in Slovyansk.

Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE), der auch die SPÖ angehört, kürte ihren Spitzenkandidaten am 1. März in Rom:
<span style="font-weight: bold;">Martin Schulz</span>: Der 58-jährige Deutsche gilt als wortgewandt, streitlustig, ehrgeizig. 2004 übernahm der gelernte Buchhändler den Fraktionsvorsitz der Sozialisten, 2012 wurde er Präsident des Europaparlaments. Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder. Migranten, die ihre Flucht aus Honduras mit dem Verlust von Extremitäten bezahlten. Den Zug, mit dem sie in die USA gelangen, bezeichnen sie als "La Bestia" (Die Bestie), da es hier oft zu bestialisichen Übergriffen an Einwanderern kommt.

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