Das tapfere Vertreten eines als notwendig und sinnvoll erachteten, aber unpopulären Standpunktes ist bei den meisten österreichischen Politikern der Gegenwart ungefähr so häufig zu beobachten wie blauer Himmel in diesem trüben Frühjahr. "Hier zieht mein Volk, ich muss ihm nach, ich bin sein Führer", hatte schon vor 200 Jahren der französische... weiter
An Selbstvertrauen mangelt es in Asien nicht (mehr). China versucht sich seit der Jahrtausendwende wirtschaftlich und militärisch als Weltmacht zu inszenieren. Die indische Politik tritt da viel weniger aggressiv auf der internationalen Bühne auf. Dafür strotzen die Inder, trotz mittlerweile langsamer wachsender Wirtschaft... weiter
Ich habe mir vorgenommen, eine Wagner Monographie zu schreiben. Warum eigentlich Richard Wagner?Ich war schon immer ein Richard Wagner Fan. Ich habe den deutschen Komponisten im meinem 12. Lebensjahr entdeckt. Als Französin deutscher Abstammung, war ich mit der Welt der deutschen Sagen sehr vertraut, sie waren ein wesentlicher Teil meiner Kultur... weiter
Es ist eine außergewöhnliche Situation. Vier Monate vor der deutschen Bundestagswahl will der Wahlkampf noch nicht so recht anlaufen und doch ist die Kanzlerfrage bereits entschieden. Die SPD wird die Bundestagswahl wegen ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück verlieren oder trotz Peer Steinbrück gewinnen... weiter
An sich erfreuliche Initiativen können durch das Hineinziehen in den tagespolitischen Strudel in ihrer positiven Wirkung gefährdet sein. Dies scheint gerade in Rumänien mit der Absicht der Regierung, das Land in Regionen zu unterteilen und damit die staatliche Macht zu dezentralisieren, der Fall zu sein... weiter
Anlässlich des zu befürchtenden Schadens von mittlerweile über 10 Milliarden Euro (!) noch einmal das Zitat vom damaligen Finanzminister Josef Pröll zum Bankenpaket vom 17. 2. 2009 : "(. . .) dass sich diese Hilfsmaßnahme am Ende des Tages für die Republik auch rechnet". Pröll wurde damals von mehreren Bankdirektoren in gleichlautenden... weiter
Einer der größten österreichischen Politiker, Bruno Kreisky, hat nach dem negativen Ausgang zur "Zwentendorfvolksbefragung" folgendes öffentlich erklärt: "Lieber einmal mit dem Volk irren, als gegen das Volk regieren". Es war sicher auch für den damaligen SPÖ-Kanzler nicht leicht, dieses Bürgervotum und den damit verbundenen Auftrag des Volkes... weiter
Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit in der EU schreitet die Union jetzt wacker zur Tat und schafft endlich Arbeitsplätze: Um für den Kroatien nach dem Beitritt des Landes ja zustehenden Kommissar eine Agenda zu finden, wird das Ressort "Gesundheit und Verbraucherschutz" aufgespalten, was vorher ein Kommissar erledigt hat... weiter