Claudia Aigner

Entweder das oder rosarot angemalte Frauengehsteige5


Die Frauen waren in Österreich ja bereits bisher fast gleichberechtigt. Aber jetzt sind sie es noch faster. Der Frauenfußball hat es nämlich ins Hauptabendprogramm geschafft. (Es gibt einen speziellen Fußball für Frauen? Ist der eine Nummer kleiner als der für die Männer? Na ja, eigentlich logisch. Die Schuhe von denen sind doch ebenfalls winziger... weiter




Walter Gröbchen

Dunkle Bremsspuren10


"Das letzte Auto, das gebaut wird, wird ein Sportwagen sein." Das ist, wenn man’s recht bedenkt, eine ziemlich widerspenstige Prophetie - sie stammt von Ferdinand Porsche. Freilich sieht es ganz danach aus, als könnte der legendäre Ahnvater der deutschen Automobilindustrie recht behalten. Denn während sich Manager... weiter




Robert Sedlaczek

Feministischer als die Frauen15


Eine Erfolgsmeldung aus den Niederlanden jagt die andere. Unsere Fußballdamen sorgen für Furore. Die Spiele werden im ORF live übertragen und die Zeitungen bringen ganzseitige Berichte über die Matches und über die Spielerinnen. Die Zeiten, als man sich über den Frauenfußball lustig machte, sind vorbei... weiter

Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.



Hilde Weiss

Tisch, Tafel, Sack und Waage4


Alles fängt klein an: Banken, vom germanischen Wort banki für Sitzbank, sind nach den einfachen Tischen (Bänken) der früheren Geldwechsler benannt. Bankrott heißt dementsprechend, vom italienischen Begriff banca rotta, "zerbrochener Tisch". Abbuchen bedeutete ursprünglich wörtlich: eintragen in die Bücher... weiter

Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.



Gerald Schmickl

Hallo Handy-Leser!22


"Unser Problem heißt Handy", sagte der israelische Dirigent Omer Meir Welber kürzlich in der Österreich-1-Sendung "Gedanken". Er meinte damit aber nicht das Störgeräusch im Konzert, wenn wieder einmal jemand vergessen hat, sein Mobilgerät abzuschalten, sondern: "Wir müssen etwas bieten, was die Leute nicht aus dem Handy kennen - und auch nicht... weiter

Immer und überall . . . Ein Cartoon von Wolfgang Ammer.



Matthias G. Bernold

Walgesänge3


Der Kleine sitzt hinten und singt. Es sind keine Worte, wie wir sie verstehen. Und keine Melodie, die man im Radio hört. Es klingt ein bisschen wie Wal-gesang, meint meine Liebste. Und hat wohl Recht damit. Der Gesang zeigt an, dass der Bub gleich einschlafen wird. Wir haben ihn so eng wie möglich in die Kraxe geschnallt... weiter

Matthias G. Bernold, geboren 1975, lebt als Journalist in Wien.



Severin Groebner

Wiener Sommergespräch6


Charly: Eigentlich schad. Ich: Was? Charly: Na, dass es das alles bald nicht mehr gibt. (Er macht eine weit ausholende Bewegung vom Riesenrad bis zum Wienerberg-Tower.) Ich: Wien? Charly: Genau. Und alles rundherum. Das wird alles vergehen. Ich: Wann denn? Morgen? Charly: Vielleicht auch übermorgen. In einem Jahr oder in sechs. Oder in 300 Jahren... weiter

Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne", die jeden letzten Sonntag im Monat im Vienna Ballhaus stattfindet. Sein jüngstes Programm "Vom kleinen Mann, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf g’schissen hat" ist auch als CD und DVD im Label "EinLächeln" erschienen.



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