Severin Groebner

Terror ist der neue Punk3


Zwickau, Oslo, Paris, Brüssel, Orlando, Würzburg, München, Ansbach, Rouen . . . hab ich was vergessen? Wahrscheinlich. Aber es ist ja auch egal, denn morgen oder übermorgen knallt’s wahrscheinlich woanders. Der Terror hebt sein hässliches Haupt, wo er kann. Und wer sich den emporsteigenden Fetzenschädel genau ansschaut, erkennt: Er ist jung... weiter

Severin Groebner ist Kabarettist. Sein aktuelles Programm "Vom kleinen Mann, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf g’schissen hat" spielt er von 2. bis 6. August in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft sowie von 15. bis 17. September im Kabarett Niedermair in Wien. Es ist auch als CD und DVD im Label "EinLächeln"erschienen. www.severin-groebner.de



Claudia Aigner

Jetzt machen wir die Terroristen fertig - mit süßen Kätzchen26


Mir reicht’s langsam. Einem Greis in der Kirche die Kehle durchschneiden, Kinderwagerln mit dem LKW niederwalzen . . . Die Islamisten, die solche "Heldentaten" zu Ehren ihres Gottes vollbringen, die haben mich bald so weit. Ich bin echt kurz davor, mein erstes Katzenbild zu posten. Und das Erschreckende dabei ist: Die Katzerln sind womöglich... weiter




Robert Sedlaczek

Ein Jubiläum und nichts zu feiern9


"20 Jahre Rechtschreibreform" - unter diesem Titel bat die "Krone" vor wenigen Tagen einen Kritiker und einen Befürworter der Reform um ihre Meinung. Der Kritiker war ein Studiendirektor im Ruhestand, was immer das sein mag. Seine Meinung wurde unter dem Titel "Milliardenkosten und Verwirrung" zusammengefasst... weiter

Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.



Hilde Weiss

Andere Zeiten, andere Werte1


Wertewandel: Keusch heißt, vom lateinischen Wort conscius für bewusst, der sittlichen Werte bewusst. Geduld kommt vom Dulden und, wie das Tolerieren, von einer indoeuropäischen Wurzel für tragen, ertragen. Demut, "Dienstsinn", kommt von einem germanischen Wort für Diener, Gefolgsmann und dem Mut im alten Sinn des Worts als Gesinnung... weiter

Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.



Hermann Schlösser

Wie es früher war4


Sie waren Geschwister, und die Verwandtschaft bedeutete ihnen viel. Fritz, der älteste, wäre jetzt 101 Jahre alt, Liesel, die jüngste, hätte vor wenigen Wochen ihren 95. Geburtstag gefeiert. Dazwischen gab es den Willi, der heuer 96, und den Karl, der 99 Jahre alt wäre. Karl war mein Vater, Fritz mein Patenonkel... weiter

Hermann Schlösser, geboren 1953 im Worms, lebt als "extra"-Redakteur in Wien. 



Andreas Wirthensohn

Der Stammitaliener7


Neulich war ich wieder bei meinem Stammitaliener. Dazu muss man wissen, dass es in der bayerischen Landeshauptstadt quasi zur Grundausstattung des überzeugten Münchners gehört, einen Stammitaliener zu haben (sozusagen das Pendant zum Stammbeisl). Schließlich lebt man in der angeblich nördlichsten Stadt Italiens... weiter

Andreas Wirthensohn, geb. 1967, ist freier Lektor, Übersetzer und Literaturkritiker; lebt in München.



Severin Groebner

Opa erzählt schon wieder vom Frieden13


Das Sommerloch war einmal eine Passage. Ein Wurmloch auf die andere Seite des Nachrichtenbetriebs. Das ganze Jahr über war man angefütteter Informationsendverbraucher, aber einmal im Jahr tat sich ein Fenster auf, und man blickte direkt in die gelangweilten und überhitzten Hirne der Medienmacher. Und doch wurde aus manchem Journalisten in... weiter

Severin Groebner ist Kabarettist. Sein aktuelles Programm "Vom kleinen Mann, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf g’schissen hat" spielt er von 2. bis 6. August in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft sowie von 15. bis 17. September im Kabarett Niedermair in Wien. Es ist auch als CD und DVD im Label "EinLächeln"erschienen. www.severin-groebner.de



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