Robert Sedlaczek

"Ein Buch, das am Tisch liegt, fällt zu Boden!"6


Der Witz hat bereits einen Bart, ich erzähle ihn trotzdem. "Warum sind die österreichischen Schulkinder gescheiter als die deutschen?" - weil sie nicht zur Schule gehen, sondern in die Schule." Es handelt sich dabei um ein Beispiel für den divergierenden Gebrauch von Präpositionen in Österreich und in Deutschland... weiter

Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.



Hilde Weiss

Wie die Feste fallen2


Der Mai, benannt nach dem altitalischen, wachstumbringenden Gott Maius, beginnt mit Maibüschen und Maifeuern, Knallen und Läuten, als Abwehr von Hexen und Geistern, als Abwehr des Todes. Ursprünglich feierte man gleichzeitig das Gedächtnis der heiligen Walpurgis (von althochdeutschen Wörtern für walten, herrschen und Zufluchtsstätte, Burg)... weiter

Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.



Hermann Schlösser

Abschied von Büchern6


Die Bücherregale in meiner Wohnung sind zum Brechen voll. Hier und da stehen die Bände zweireihig hintereinander, was zwangsläufig das Todesurteil für die hintere Kolonne bedeutet: Irgendwann wird man vergessen haben, ob dort bibliophile Schätze lagern oder Ramsch. Noch bedenklicher steht es um die vielen Neuerscheinungen... weiter

Hermann Schlösser ist Redakteur des "extra" und studierter Germanist. 



Severin Groebner

Ganz schön stark12


Einer Studie des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien zufolge wünschen sich 43 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher einen "starken Mann" an der Spitze des Staates. Viele sehen das als Zeichen einer ständig wachsenden Sehnsucht nach einem autoritären Führer. Das kann sein. Andererseits wäre es aber auch möglich... weiter

Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründgsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein aktuelles Programm "Vom kleinen Mann, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf g’schissen hat" spielt er am 22. und 23. Mai im Wiener Kabarett Niedermair. Mehr Info:www.severin-groebner.de



Mario Rausch

Leuchtende Mumien1


Es sei "der zierlichste Anblick der Welt", meinte der italienische Reiseschriftsteller Pietro della Valle, als er im Jahr 1615 erstmals ein ägyptisches Mumienportrait beschrieb. Mittlerweile befinden sich über tausend solcher Kunstwerke in Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt. Dies ist nicht zuletzt dem in Wien ansässigen Teppich- und... weiter




Claudia Aigner

Die Mutter aller roten Linien (und die Großmutter)44


Da werden sich ein paar Leute aber riesig gefreut haben. Okay, der Erdogan wohl ein bissl weniger riesig. Dem muss der Ausgang seines Referendums ja irrsinnig peinlich gewesen sein. Dass er nämlich nur schlappe 51,4 Prozent gekriegt hat. Und das nach diesem ganzen Aufwand. Nachdem er Zigtausende, die mit "Hayir" (Nein) hätten stimmen können... weiter




Petra Paterno

Im Labyrinth des Burgtheaters3


"Österreich ist ein Labyrinth, in dem sich jeder auskennt", bemerkte einst Helmut Qualtinger. Das Zitat lässt sich ganz gut auf das Burgtheater umlegen. Immer wenn ein Intendantenwechsel bevorsteht, der nächste kommt 2019, hebt verlässlich ein Geraune in der Kulturwelt an: Wer wäre ein geeigneter Kandidat? Wer besser nicht? Was braucht die Burg... weiter




zurück zu Meinungen   |   RSS abonnieren


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Ein Buch, das am Tisch liegt, fällt zu Boden!"
  2. Die Mutter aller roten Linien (und die Großmutter)
  3. Jetzt wollen natürlich auch die Atheisten ihren Feiertag
  4. Abschied von Büchern
  5. Leuchtende Mumien
Meistkommentiert
  1. Jetzt wollen natürlich auch die Atheisten ihren Feiertag
  2. Die Wahrheit über die Wahrheit
  3. Kein Fall für Popeye the Sailor
  4. Die Mutter aller roten Linien (und die Großmutter)
  5. Abschied von Büchern

Werbung