Claudia Aigner

Alle Schwestern werden Brüder1


Tja, eigentlich wollte ich hier stolz über meinen Sensationsfund berichten ("Töchter in alter Fassung der Bundeshymne entdeckt. Hätten wir Text von Paula Preradovic gar nicht umschreiben müssen?"). Aber ich hab’s mir anders überlegt. Denn: Man muss um den Brei herumreden, solange er heiß ist. Und dieser Brei ist ja sogar schon gegessen... weiter




Robert Sedlaczek

In der Gender-Debatte fliegen die Hackeln tief10


Ich habe die Petition der 800 Germanisten, Lehrer, Schriftsteller etc. gegen das Binnen-I nicht unterzeichnet. Als ich gefragt wurde, begründete ich dies so: Ich möchte als Journalist über die Initiative objektiv berichten. Würde ich meine Unterschrift unter die Petition setzen, wäre ich ab sofort Partei. Grob gesprochen geht es um zwei Fragen... weiter

Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch".



Hilde Weiss

Was man sich früher dachte4


Manches ist viel konkreter, als es sich anhört: Hat man zum Beispiel einen Narren an jemand gefressen, kommt das von der Vorstellung, dass man einen kleinen Narren, einen Kobold verschluckt hat, in sich aufgenommen. Dieser macht uns dann ganz vernarrt und oft zum Narren. Vielleicht piept’s dann, was sich auf die Vorstellung bezieht... weiter

Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.



Matthias G. Bernold

Meer und Baum1


Das Wellenreiten ist auch bloß eine Metapher für das Leben (und umgekehrt). Wir rudern hinaus aufs Meer, bis die Oberarme mürbe sind. Dort sitzen wir minutenlang rum, und warten auf die passende Welle. Rollt sie endlich an, heißt es neuerlich rudern, rudern, kämpfen, auf dass die Welle uns mitreiße. Mit Übung gelingt es... weiter




David Axmann

Unforced Errors


Well, nobody’s perfect. Mit dem geflügelten Wort endet der Lustspielfilm "Some like it hot". Osgood Fielding III, der Erbe von Shell Oil, hat sich, nicht ahnend, dass sie ein verkleideter (von Jack Lemmon gespielter) Musiker ist, in Daphne verliebt - und will den erotisch attraktiven Transvestiten sogar heiraten... weiter




Isolde Charim

Das Binnen-I als strategischer Ort10


Es ist Zeit, über symbolische Politik zu sprechen. Denn diese kann man derzeit in Österreich in Reinkultur beobachten. Etwa bei der Kontroverse um das Binnen-I. Bei symbolischer Politik geht es nicht um die Fahne oder um die Hymne - außer die Hymne wird zum Gegenstand der Auseinandersetzung. Indem man zum Beispiel etwas singt oder nicht singt... weiter

Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien.



Severin Groebner

Weil es hässlich ist!110


Werfen wir doch einmal einen Blick auf die Argumente der Unterzeichner des offenen Briefes gegen das Binnen-I. Erstens: das Binnen-I ginge auf Kosten der Verständlichkeit (wirklich? WTF! LOL! Rofl :-)))))). Diese Menschen scheinen noch nie eine SMS ihrer Kinder gelesen oder einen Brief vom Gericht erhalten zu haben (siehe §15 Abs. 2 BG, STGB-AT)... weiter

Severin Groebner ist Träger des aktuellen Österreichischen Kabarettpreis. Das ausgezeichnete Programm zum Buch "Servus Piefke!" spielt er im September in Linz und Wien.



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