Robert Sedlaczek

Wie dringend brauchen wir Testungen?2


Unlängst ist ein Mail in der Redaktion eingelangt: "Prüfung, Untersuchung und Test reichen nicht. Wir brauchen auch noch Testung!" "WZ"-Leser Werner Gruber aus Wien-Hadersdorf wollte wissen, was ich von diesem Wort halte. Test und Testung. Brauchen wir beides? Wir haben es hier mit dem Suffix -ung zu tun... weiter

Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch".



Hilde Weiss

Wo geht’s hier zum Bahnhof?1


Ein beachtlicher Teil unseres Vokabulars stammt aus dem militärischen Leben, nicht allen Wörtern sieht man das jedoch immer gleich an. Wir verwenden mehr Begriffe und Redensarten aus der Militärsprache, als bewusst ist. So zum Beispiel, wenn wir immer nur Bahnhof verstehen, was daher kommt, dass der Bahnhof für kriegsmüde Soldaten im Ersten... weiter

Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschenZeitungen.



Andreas Rauschal

Die Scheiben-Welt1


Früher ging man in den Elektrogroßmarkt und ließ sich von zu unmotivierten Mitarbeitern mit zu wenig Fachkenntnis zu teure Silberscheiben im Plastikmantel andrehen, der zu bald kaputt ging. Oder aber man besuchte den Plattendealer am Eck, um in bester "Herr, ich bin nicht würdig, dass ich eingehe unter dein Dach"-Manier frei nach ... weiter




Holger Rust

Medium einer Mentalität1


Ich behaupte, dass der Schlüssel zur Erkenntnis des chinesischen Wirtschaftswunders und seiner globalen Durchschlagskraft die Pekingsuppe darstellt. Buchstäblich als Medium einer Mentalität, die der wirtschaftlichen Wirklichkeit lange vorauseilte. Als Schritt eines raffinierten - ja kryptischen Algorithmus... weiter




Claudia Aigner

Oba ned bei uns17


Die folgende Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Und natürlich hab ich vorher gefragt, ob ich darüber was schreiben darf. ("Du, Heinz, ins Frauenhuber willst eh nimmer, oder?" - "Na, nie wieder." - "Gut, weil ab Freitag könntens dir dort in den Großen Braunen spucken und mir servierens einen Aperol Spukk... weiter




Robert Sedlaczek

Wischen statt Schreiben und Blättern6


Auf Youtube finden Sie unter "A magazine is an iPad that does not work" ein bemerkenswertes Video. Man sieht ein glückliches Kleinkind, das auf einem Tablet herumwischt. Dann erscheint eine Einblendung, die das Gezeigte aus der Perspektive des Kindes kommentiert: "Es funktioniert!" Das Kind nimmt ein Hochglanzmagazin zur Hand und bearbeitet es mit... weiter

Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch".



Hilde Weiss

Die Gewohnheit macht’s möglich2


Die Möglichkeiten, sich zu irren, sind vielfältig. Ein paar Beispiele, Knall auf Fall - Irrtum: Vom Schuss getroffen fällt das Opfer, besagt die Redewendung, ursprünglich auf die Jagd bezogen - Knall und Fall hieß das früher sinnvoller, bis Redensarten wie Schlag auf Schlag hineingemischt wurden. Nach Adam Riese - auch hier hat sich ein Irrtum... weiter

Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschenZeitungen.



zurück zu Meinungen   |   RSS abonnieren


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Wo geht’s hier zum Bahnhof?
  2. Wie dringend brauchen wir Testungen?
  3. Oba ned bei uns
  4. Die Scheiben-Welt
  5. Die Speisung der 5001
Meistkommentiert
  1. Die Gewohnheit macht’s möglich
  2. Wo geht’s hier zum Bahnhof?

Werbung




Migranten, die ihre Flucht aus Honduras mit dem Verlust von Extremitäten bezahlten. Den Zug, mit dem sie in die USA gelangen, bezeichnen sie als "La Bestia" (Die Bestie), da es hier oft zu bestialisichen Übergriffen an Einwanderern kommt.

World Design Capital 2014: Nach Helsinki (2012) darf sich nun Kapstadt mit diesem Titel schmücken. Ziel dieser Hauptstädte ist, Design als Mittel der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung zu forcieren. (Im Bild: eine farbenfrohe Holztüre) Link: <a href="http://www.wdccapetown2014.com" target="_blank">World Design Capital 2014 </a> 15.04.2014 - Eine Mondfinsternis erlebte man heute Nacht in Buenos Aires, Argentinien. Das Ergebnis ein bernsteingoldener Erdtrabant.

Mitglieder des Seva Dal warten auf die Ankunft von Sonia Gandhi, Präsidentin des All India Congress Committee (AICC). Von 1,2 Milliarden Menschen in Indien sind 814 Millionen wahlberechtigt und dürfen bei der Parlamentswahl 2014 abstimmen, wer einen Platz in der <span id="">Lok Sabha bekommt. Es ist eine gigantische logistische Herausforderung, die in den kommenden fünf Wochen auf die Organisatoren zukommt. </span>Deshalb wurden rechtzeitig - schon vor einem Jahr - die Wahllisten auf den neuesten Stand gebracht.

Werbung