Matthias G. Bernold

Wohlig gebettet


Während im Tierreich vieles Genetik-gesteuert abläuft, muss der Mensch fortwährend dazu lernen. Nur mit den alten Überlebensmechanismen - Essen, Paaren, Flucht und Angriff - kommt man im komplexen sozialen System nicht weit. Zu den Lebenslagen, die am meisten Kunstfertigkeit erfordern, gehört - zweifellos - der Umgang mit schwangeren Frauen... weiter

Matthias G. Bernold, geboren 1975, lebt als Journalist in Wien.



Severin Groebner

Wir müssen reden20


Hallo, England! Du wirst dich nicht an mich erinnern, aber wir haben seit längerem eine Beziehung miteinander. Sie ist zwar ziemlich einseitig, aber dafür ziemlich stabil. War sie zumindest lange Zeit. Am Anfang warst du sehr cool und ich war dreizehn. Du warst noch ein bisschen Punk, schon mehr New Wave... weiter

Severin Groebner ist Kabarettist. Sein aktuelles Programm "Vom kleinen Mann, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf g’schissen hat" spielt er von 2. bis 6. August in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft sowie von 15. bis 17. September im Kabarett Niedermair in Wien. Es ist auch als CD und DVD im Label "EinLächeln"erschienen. www.severin-groebner.de



Claudia Aigner

Die Österreicher wurden entmannt - teilweise48


So, jetzt hamma den Salat. Wir alle. Nicht nur mein austrokanadischer Lieblingsmillionär. Der Frank? Nein, den kann ich doch überhaupt nicht ausstehen . Der Robert D. (Sein vollständiger Name ist in seinem österreichischen Pass nachzulesen.) Jedenfalls hat sich der ja tatsächlich einen Insalata di Pollo bestellt... weiter




Robert Sedlaczek

Woher kommt der Eisenbahnerschmäh? (2)2


Eigentlich wollte ich etwas über Hooligans schreiben. Diese sind ja ein großes Medienthema rund um die EM in Frankreich. Leider kann ich nicht einmal die Etymologie eindeutig klären. Der Ausdruck stammt aus dem Englischen und dürfte auf den Namen einer Person zurückgehen, aber wer ursprünglich gemeint war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen... weiter

Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Eben ist "Österreichisch fia Fuaßboifäns" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.



Hilde Weiss

Was die Sonne an den Tag bringt


Alles unter der Sonne: "Unser Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter", klagte man früher oft, als die Sommer weniger heiß waren - zurückgehend auf Heinrich Heines "Reisebilder" und bezogen auf Früchte, die mangels Sonne nicht richtig gediehen und "verdrießlich" aussahen, wie es in dem Text heißt... weiter

Hilde Weiss ist Journalistin und Übersetzerin. Veröffentlichungen auch in mehreren deutschen Zeitungen.



Mathias Ziegler

Die Qualen einer Kindesentführung


Stell dir vor, dein einziges Kind wird am hellichten Tag entführt, während du vielleicht hundert Meter hinter ihm auf einem Waldweg unterwegs bist, und es fehlt jede Spur. Diesen Alptraum und seine Folgen schildert Gilly Macmillan in ihrem Romandebüt "Toter Himmel" aus der Sicht einer geschiedenen Mutter und eines ermittelnden Polizisten - und... weiter




Gerald Schmickl

Akustische Belästigungen5


In dem schönen, derzeit in den Kinos laufenden Stefan-Zweig-Film "Vor der Morgenröte" (mit dem wunderbaren Josef Hader in der Titelrolle) sieht man einen PEN-Kongress im Jahr 1936 in Buenos Aires, während dessen ständig Rauchschwaden durchs Bild ziehen. Rauchen war damals - wie auf so vielen Schriftstellerkongressen davor und danach... weiter

Mag nicht überall hinhören müssen, wo es tönt und dröhnt: Gerald Schmickl, Redaktionsleiter "extra".



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