Ordentliche Menschen sind nicht selten erfolgreiche Gärtner. Sie haben die gärtnerische Härte, schwache Pflänzchen erst gar nicht einzusetzen, sondern gleich auf den Kompost zu werfen. Ich dagegen kann nicht anders und gebe auch den schwächlichsten Gewächsen eine Chance, die manche gut nützen. Die meisten allerdings kümmern dahin und brauchen... weiter
Verzeihen Sie, dass ich Sie so einfach anspreche. Mein Name ist August Bürger, und ich habe ein Problem. Deshalb möchte ich Sie um Hilfe bitten. Haben Sie fünf Minuten Zeit für mich? Danke. Vielen Dank. Verzeihen Sie, wenn ich Sie scheinbar unverschämt auf den Kopf zu frage: Wie sieht Ihre Vermögenslage aus? Nein, pardon... weiter
Wenn der Kolumnist thematische Not empfindet, dann greift er zum Kalender. Wobei es natürlich nicht so ist, dass es nichts zu sagen gäbe. Ganz im Gegenteil. Nur wie soll man einen Umweltminister, der für Pestizide und gegen Bienen abstimmt, satirisch überhöhen? Ihm einen Job als Projektmanager für ein Atomkraftwerk im Nationalpark Hohe Tauern... weiter
Archäologische Funde legen Spuren in die Vergangenheit. Oft sind sie die einzigen Informationsquellen, vor allem wenn schriftliche Aufzeichnungen fehlen. Archäologen versuchen anhand von Tonscherben, Knochensplittern, Mauerresten oder Fossilien in akribischer und minutiöser Kleinarbeit Geschehnisse zu rekonstruieren... weiter
Der ORF denkt offenbar, die Gebührenzahler wären lauter mentale Nudisten. Sonst würd’ er uns doch nicht so behandeln, als hätte man uns allen das Hirn adoptiert. Denn was sich das öffentlich rechtliche Fernsehen am 30. April in den Nachrichten geleistet hat, mit dieser Aktion hat es den Eisberg nun aber wirklich auf die Spitze getrieben... weiter
Klar ist, der Sonntag, früher oft Sonnentag genannt, war früher dem Sonnengott geweiht. Aber auch jeder andere Tag ist, vom germanischen Wort daga, gebildet als Gegensatz zur Nacht, ein "Tag der Sonne", denn die meisten Etymologen führen das Wort auf eine indoeuropäische Wurzel für brennen zurück, als "Zeit der Sonne" (Zeit... weiter
Im Roman "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic beschreibt der Dichter sich selbst als Mensch, der Angst vor Autowerkstätten hat. Also nicht wirklich Angst, aber wenn zum Beispiel der Wechsel auf die Winterreifen ansteht, fährt er nur äußerst widerwillig in die Werkstatt. Weil er zum Auto genauso kein Verhältnis hat wie zum Automechaniker und... weiter