Martyna Czarnowska

Ade in Versform1


Bei Abschieden sind poetische Worte besonders beliebt. Der Portugiese Jose Manuel Barroso, Ex-Präsident der EU-Kommission, zitierte bei seinem letzten Auftritt vor den Medien ein Gedicht seines Landsmanns Miguel Torga. Herman Van Rompuy, bald ehemaliger EU-Ratspräsident, könnte mit einem Haiku Lebewohl sagen... weiter




Christian Mayr

Die Twitter-Sperre der anderen Art1


Drei Spiele Sperre und eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Pfund (31.721,86 Euro): Rio Ferdinand, 81-facher englischer Teamspieler und aktuell Verteidiger des Premier-League-Klubs Queens Park Rangers, hat nicht etwa einen gegnerischen Stürmer brutal niedergegrätscht, den Schiedsrichter angerempelt oder im Kabinengang einen Kollegen insultiert... weiter




Christina Böck

Zeit für eine Techno-Etikette2


Diese Woche teilte David Hasselhoff Geschichtsbuch-Erschütterndes mit: Er sei nicht für den Fall der Berliner Mauer verantwortlich, gab er zu. Einem "Mann und seinem Auto" hätte man das schon zugetraut. Der "Knight Rider" ist ja in letzter Zeit durch eine technologische Entwicklung wieder subtil ins Gedächtnis zurückgerutscht... weiter




David Ignatius

Warten auf den großen Gegenschlag3


Die Angst, die sich in der arabischen Welt ausbreitet, zeigte sich letzte Woche bei meinem Vortrag am Columbia Global Center in Amman, als eine arabische Frau sagte, dass mein Titel über die "Krise" in der Region nicht zutreffend sei: "Auflösung" müsse es heißen. Die Zuhörer spendeten laut Beifall. Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS)... weiter

Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune".Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".



Susan le Jeune d’Allegeershecque

Die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem reformierten Europa2


Diese Woche war der britische Außenminister Philip Hammond in Wien zu Gast, um die britische Vision für ein zukunftsfähiges Europa mit seinem österreichischen Amtskollegen Sebastian Kurz zu besprechen. Das Treffen zeigte: sobald man sich hinsetzt und die kommenden Herausforderungen der EU gemeinsam analysiert, gibt es viele Übereinstimmungen... weiter

Susan le Jeune d’Allegeershecque ist seit September 2012 Britische Botschafterin in Österreich sowie Vertreterin Großbritanniens bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Wien. Sie begann ihre Karriere im Foreign Office im Jahr 1985 und absolvierte Stationen in Brüssel, Singapur, Südamerika und Washington DC. Zuletzt war sie Mitglied des Leitungsgremiums im britischen Außenministeriums. Le Jeune d’Allegeershecque ist verheiratet und hat zwei Söhne. - © Andy Urban



Tamara Arthofer

Strafe, wem Strafe gebührt


Merke: Auch als Regelhüter gilt es, Regeln zu beachten, auch mit wem man telefoniert, könnte Folgen haben. Weil das der englische Schiedsrichter Mark Clattenburg, eigentlich ein Star der Szene, wiewohl immer wieder durch Extravaganzen auffällig, nicht beachtet hatte, wurde er nun für alle Spiele am Wochenende gesperrt... weiter




Christoph Irrgeher

Happy End: Jedem seinen Geldtopf


Eigentlich hätte es eine ergiebige Debatte werden können. Seit die Grünen, als kleiner Partner der Rathauskoalition, die Senkung der Musical-Subvention gefordert haben, stand eine Frage im Raum. Nämlich: Was soll diese Schiene der Vereinigten Bühnen Wien (die am Theater an der Wien zugleich exquisit Oper produzieren) wirklich können? Soll sie Geld... weiter




Walter Hämmerle

Der Souverän in der Gosse2


Vom "Souverän in der Gosse" soll der österreichische Rechtstheoretiker Adolf Julius Merkl (1890-1970) gesprochen haben. Merkl wohnte in einer Wiener Heurigen-Gegend, wo sich des Öfteren das Bild einschlägig illuminierter Bürger mit Schlagseite bot (und zweifellos bis heute bietet). Es versteht sich von selbst, dass Merkl... weiter




Edwin Baumgartner

Ein Brief aus Kasachstan1


Eben erreicht unsere Redaktion die Kopie eines verzweifelten Briefs, den der kasachische Kulturschaffende Ulukbek Schumagulow an den Intendanten der Mailänder Scala, Alexander Pereira richtet. "Sehr geehrter Herr Pereira, was hat Ihnen das Volk Kasachstans angetan? Hat Ihnen das Pferdefleisch im Beschbarmak nicht gemundet? Ich gebe zu:... weiter




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Diese Dame wird "Venus von Wien" genannt, ist 230 Jahre alt und kommt eigentlich aus Florenz.

Victor Noir war ein französischer Journalist und Gegner Napoleon Bonapartes. Er wurde <span class="st">1870 </span>von Prinz Pierre Napoleon Bonaparte, einem Großneffen Napoleon Bonapartes, erschossen. Die FPÖ-Abgeordneten zeigten sich bei der Plenartagung 20.-23. Oktober im EU-Parlament mit nichts einverstanden. Sie stimmten etwa gegen die neue EU-Kommission (wie auch die Grünen), gegen Nachbesserungen für den Haushalt von 2014 oder auch gegen den Budgetentwurf für 2015. Zudem sprachen sich die FPÖ-Vertreter im Gegensatz zu den Parlamentariern von ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos auch dagegen aus, dass der zollfreie Zugang für Waren aus der Ukraine in den EU-Markt verlängert wird - womit die Bruchstellen in der heimischen Politik in der Ukraine-Krise sichtbar wurden.

31.10.2014: Fast ein Jahr nach dem verheerenden Taifun Haiyan auf den Philippinen gedenken Angehörige und Überlebende den 8.000 Opfern. Die Regierung hat ein Milliardenprogramm für den Wiederaufbau genehmigt. Diego Velazquez im KHM. Die Ausstellung "Velazquez" läuft von 28. Oktober bis 15. Februar 2015 im Kunsthistorischen Museum in Wien.

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