David Ignatius

John Kerrys Fehler1


US-Außenminister John Kerry hat auf dem Weg zu einer Waffenruhe in Gaza einen wichtigen Fehler gemacht und damit sowohl die Israelis als auch einige gemäßigte Palästinenser vor den Kopf gestoßen. Kerry hat so sehr versucht, ein rasches Ende des Blutvergießens zu erreichen, dass er dadurch die Rolle der Hamas gefestigt hat... weiter

Der Autor war Chefredakteur der "International Herald Tribune".Seine Kolumne erscheint auch in der "Washington Post".



Eva Stanzl

Diskrete Marotten der Reichen1


Die britische BBC verblüfft diese Woche mit einer unrunden Analyse. Thema sind Deutschlands diskrete Superreiche. Es sei nachgerade erstaunlich, dass über den kürzlich verstorbenen Karl Albrecht so wenig bekannt ist, heißt es in dem Online-Artikel. Der Gründer der Supermarktkette Aldi hätte seine Privatsphäre so stark abgeschirmt... weiter




Christina Böck

Die Lederhose ist Kummer gewöhnt11


Endlich ist die Hymnendebatte bei jenem Mann angekommen, der zweifellos als Meinungsbildner Nummer eins in diesem Land gesehen werden muss. Nein, nicht Niki Lauda. Udo Jürgens! Udo Jürgens hat in einem Gespräch mit der APA darauf hingewiesen, dass es richtig sei, "dass man auch die Frauen in der Hymne anspricht... weiter




Christina Böck

Lektürus interruptus4


Als Autor will man das eventuell gar nicht so genau wissen. Ein Mathematiker hat im "Wall Street Journal" kürzlich eine Liste erstellt, die anzeigt, welche Bücher bis zu welcher Seite gelesen werden. Das vieldiskutierte und vielgekaufte Sachbuch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" von Thomas Piketty nimmt da den unrühmlichen ersten Platz ein... weiter




Reinhard Göweil

Haifa muss spielen können7


Österreich ist ein beliebtes Ziel für Sommercamps internationaler Fussball-Mannschaften. Noch. Die Absage des Probe-Spiels von Maccabi Haifa gegen Paderborn in der Tiroler Gemeinde Kirchbichl aus Angst vor anti-israelischen und antisemitischen Protesten ist eine vielsagende und inakzeptable Kapitulation... weiter




Alexander U. Mathé

Kampf gegen Genitalverstümmelung3


Awezan Nuris Mutter hatte ein traumatisches Erlebnis im Alter von zwölf Jahren. Ihrer Tochter erzählte sie von dem Blut, das die ganze Nacht nicht aufhörte zu fließen, und von den fürchterlichen Schmerzen, die sie erdulden musste. Damals, als sie zwölf Jahre alt war, wurde die Irakerin beschnitten. Dafür verantwortlich war ihre eigene Mutter... weiter




Eva Stanzl

Die Schönheit der Naturforschung1


Mehr als 1000 extrasolare Planeten sind nachgewiesen, viele weitere sollen folgen. Doch die Suche nach Leben im All kommt nur langsam voran, und es könnte gut sein, dass Leben wie auf der Erde ein seltener Zufall ist. Denn dessen Abdrücke - Sauerstoff, Wasserstoff, Methan - wurden in anderen Atmosphären noch nicht gemessen... weiter




Christina Böck

Totalverriss eines Trauerspiels6


Beim x-ten "Der Rechnungshof kritisierte" hört man zu zählen auf. Es sind alles Kritikpunkte, die berechtigt oder gar empörend sind. Gustostückerl sind wohl jener Wirtschaftsprüfer, der für ein beachtliches Honorar nur mündliche Berichte lieferte, und die Prämien für Georg Springer, die er für Leistungen erhielt... weiter




Walter Hämmerle

Hart an der Grenze zur Gängelung6


Es ist immer wieder bemerkenswert, auf welch abstruse Ideen eine Politik ohne Hausverstand mithilfe einer willigen Bürokratie kommt. Nur ein kleines Beispiel: Wer hätte gedacht, dass eine junge Frau, Akademikerin, angestellt und ledig, die im Alter von acht Jahren aus dem benachbarten Ausland nach Österreich kam... weiter




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1700 Polizisten belagerten diesen Eingang: Am Ende des Tages wurden 19 Hausbesetzer abgeführt. Der Hausbesitzer wollte jene Punks vertrieben haben, die er einst selbst geholt hatte, um die Altmieter in dem Haus in Wien-Leopoldstadt loszuwerden.

Das Polizeiaufgebot am Einsatzort war mit weit mehr als 1.000 Beamten enorm. Da die Besetzer den Hauseingang massiv verbarrikadiert hatten, gab es für die Exekutive vorerst kaum ein Weiterkommen. 30.07.2014: Musik und Krieg - Ein israelischer Soldat hat seine Gitarre für die ruhigen Momente des Gaza-Konflikts dabei.

Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh. Seit Oktober erreichten allein aus Mittelamerika mehr als 57.000 unbegleitete Kinder die Grenze. Sie fliehen vor Gewalt, Kriminalität und schlechten wirtschaftlichen Aussichten in ihren Heimatländern.

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