• vom 19.01.2011, 18:11 Uhr

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Update: 19.01.2011, 18:12 Uhr

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Ein Jahr zu früh




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  • Der Erfolg der Krimi-Serie "Schnell ermittelt" - die Serie wurde über die Grenzen hinweg verkauft - wurde mit der neuen Folge am Dienstag "Tamara Morgenstern" wieder einmal unter Beweis gestellt. Hervorragend gespielt von Ursula Strauss schaffte es das Drehbuch diesmal ganz nah an die Realität heran zu kommen. Denn Gast-Schauspielerin Nina Proll trat nicht nur mit ihrem eigenen Namen auf. Sie spielte die beste Freundin der Kommissarin Angelika Schnell. Auch fuhren die beiden Schauspielerinnen n Nina und Ursula, in dieser Folge gemeinsam zum 20-jährigen Maturatreffen, welches beiden auch in der Realität bevorsteht - allerdings erst in einem Jahr. Beide Frauen feiern heuer ihren 37. Geburtstag.





Nina und Angelika, Kinder der Achtziger, trinken Rotwein, sprechen über die Liebe, über Verrücktheiten in ihrer Jugendzeit, streiten, verlieren sich aus den Augen, treffen sich wieder, waren in den selben Mann verliebt. Ein Szenario, das niemand authentischer spielen könnte, als diese beiden. "Hallo, Nina", begrüßt die Kommissarin ihre Freundin, fast so, als ob es ein Einblick in das reale Leben wäre. Das Wiedersehen wird schnell zum spannenden Fall. Denn die schöne und attraktive ehemalige Schülerin Tamara Morgenstern, die am Tag vor der Matura tot aufgefunden wurde, könnte einem Mord und nicht ein Unfalltod zum Opfer gefallen sein. Die Kommissarin lässt sich von ihrem Instinkt leiten, lässt nicht locker und jeder, auch Nina, wird verdächtigt. Das altbewährte Team rund um Wolf Bachofner, Andreas Lust und Katharina Straßer liefert Schmankerl zum Lachen. "Ist das dein .. .", so der ehemalige Schwarm der Kommissarin mit Blick auf ihren Kollegen. "Oh Gott nein", antwortet Schnell trocken. Rundum gute Unterhaltung.

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Ina Weber

medienkritik@wienerzeitung.at



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2011-01-19 18:11:38
Letzte Änderung am 2011-01-19 18:12:00


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