• vom 25.04.2012, 17:17 Uhr

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Update: 25.04.2012, 17:27 Uhr
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Abseits

Ungerechtes Glück?


Von Simon Rosner

So ein Spiel wie Barcelona gegen Chelsea führt unweigerlich zur Diskussion über Gerechtigkeit im Fußball. Hat es sich Chelsea mit so einem würdelosen Auftreten verdient, im Finale zu stehen? Oder ist Barcelona nicht selbst schuld, so ein Spiel nicht haushoch gewonnen zu haben? Man darf in dieser Diskussion einen im Fußball ganz wesentlichen Faktor nicht vergessen: den Zufall. Viermal Stange bzw. Latte in zwei Partien sind viel Pech, ein Tor, das wegen ein paar Zentimetern Abseits war, ist Pech, die Verletzung von Piqué ist Pech. Und die Schüsse, die das Tor knapp verfehlten, die vielen Standards, die nichts einbrachten, sind zumindest kein Glück. Barcelona hat versucht, das Glück zu erzwingen, fand es aber nicht. Chelsea hat dagegen mit der aus dem Handball entlehnten 9-0-Deckung das Glück wahrlich herausgefordert. Und bekam es. Ist das gerecht? Der eine sucht’s, dem anderen fällt’s vor die Füße? Glück ist Glück, es lässt sich nicht als gerecht oder ungerecht kategorisieren.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-25 16:53:04
Letzte Änderung am 2012-04-25 17:27:42


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