
Die Austria macht sich vor dem Heimspiel am Samstag gegen Innsbruck auf das Schlimmste, sprich einen in einschlägigen Internetforen angedachten Platzsturm, gefasst. Dass das nicht die angemessene Reaktion auf schlechte Leistungen sein kann, ist klar, dass die Anhänger frustriert sind, aber ebenso. Die Probleme haben nicht mit dem 0:1 gegen Kapfenberg begonnen, sie existieren schon seit der überraschenden Beurlaubung von Karl Daxbacher im Winter, unter dem die Austria zwar auch nicht immer erfolgreich, aber meistens (wenn auch teilweise mit anderem Personal) spielerisch recht gut unterwegs war. Ivica Vastic überwarf sich zuerst mit Roland Linz, dann wegen allzu defensiver Anlage mit den Fans. Denen ist bis heute nicht wirklich klar, warum Daxbacher überhaupt gehen musste. Was waren die Ziele, die man plötzlich glaubte, mit ihm nicht mehr erreichen zu können? Aufgrund welchen Konzepts erhoffte man sich mit Vastic mehr Erfolg? Wo ist die klare Linie, zu der man in der Post-Stronach-Ära gefunden zu haben schien? Diese Fragen müssen sich die Klub-Verantwortlichen schon stellen lassen.
Man muss kein Austria-Fan sein, um die Austria 2012/13 (zumindest ein bisschen) zu bewundern. Sie hat sich endgültig von der Post-Stronach-Ära...weiter
"Ich habe immer gesagt: ,Nimm mir alles, aber nicht den Ball‘", meinte Marko Arnautovic unlängst anlässlich seiner Suspendierung bei Werder...weiter
Die Parkraumbewirtschaftung in Wien wird immer mehr zur Wissenschaft. Viele wissen schon nicht mehr, wo nun Zone ist und wo nicht...weiter