
Hurra, Dare Vrsic kommt, und alles wird wieder gut. So ähnlich stellt sich das die Austria offenbar vor. Mit der Verpflichtung des slowenischen Teamspielers solle jene offensive Stärke, die man im Winter verloren hat, kompensiert werden, erklärt Vorstand Thomas Parits. Und nicht nur das: Die Nachricht kommt auch noch zum richtigen Zeitpunkt, nämlich einen Tag, nachdem man die Fans bei der Cup-Niederlage gegen Ried frustriert hat. Doch wenn das ein Ablenkungsmanöver von der schwelenden Trainerdebatte sein soll, wird die Wirkung nicht lange andauern. Natürlich hat die Austria durch Junuzovic und Barazite Qualität in der Kreativitäts- und Offensivabteilung verloren. Doch allein damit zu argumentieren, ist zu wenig. Klubs wie Ried verfügen ja auch nicht gerade über lauter Messis. Und viele Austria-Kicker haben durchaus eine gediegene ballestrische Ausbildung absolviert. Wenn eine Mannschaft aber derart konzept- und lustlos auftritt wie die Austria am Mittwoch, hat das mit fehlender individueller Klasse eher weniger zu tun. Dann braucht man sich über die Trainerdebatte nicht zu wundern.
Wenn sich Joseph Blatter da nicht ein bisschen geirrt hat. Anlässlich der Proteste, die derzeit den Confederations Cup in Brasilien überschatten...weiter
Wer als Fußballtrainer Erfolg haben will, muss vor allem mit der Jugend können. Und das bedeutet vor allem, authentisch sein...weiter